Erstens kommt es anders.....

... und zweitens als man denkt. Wir stehen seit Montag auf einem Campingplatz Nähe Preveza (nördlich der Insel Lefkada). Unfreiwillige Zwangspause!!! Am Sonntagabend bin ich im Dunkeln gestolpert und unglücklich aufs linke Handgelenk gestürzt. Ergebnis: Handgelenk schwer gestaucht und Unterarmknochen kurz vor dem Ellenbogen angebrochen.

Es gibt allerdings schlimmere Ecken als diesen Campingplatz zum Erholen. Die Hoffnung besteht, dass wir Anfang der Woche weiter können.

mehr lesen 2 Kommentare

heiß heiß heiß

Aus den geplanten 'ein paar Tage bleiben' wurden ganze 3 Wochen. Die Temperaturen stiegen in der ersten Woche extrem auf 38 Grad. Da kam keine große Lust zum Weiterfahren auf.

 

Im Laufe der nächsten beiden Wochen fielen die Temperaturen zwar etwas, aber 30 - 33 Grad waren es immer. Auch die Nächte kühlten nicht sonderlich ab, unter 26 Grad zeigte das Thermometer nicht mehr an.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Über die Berge

Die ganzen Tage, verbracht mit viel Nichtstun, waren schön. Doch so langsam war es genug, wir wollten mal wieder etwas zu tun haben. Und wenn das 'zu tun haben' nur aus Fahren, Schauen und Besichtigen besteht. 

Am Montag Vormittag erst einmal wieder die Vorräte auffüllen und dann über die Berge gen Norden. Ein festes Ziel hatten wir nicht, wir wollten einfach mal schauen, wohin es uns führt.

Anbei ein kleiner Überblick:

mehr lesen 1 Kommentare

Lakonia

Eigentlich gibt es von den letzten beiden Wochen nichts Aufregendes zu berichten, da wir ja nur noch Urlaub machen.....

 

Kalamata, eine größere Hafenstadt mit Flughafen auf der südlichen Seite von Peloponnes, wollten wir uns anschauen. Die Stadt ist ganz nett, aber z.B. mit Nafpoli nicht zu vergleichen. Verwunderlich, dass die Cafes am Montag vormittag schon ganz gut besucht sind - von der Krise ist nicht allzuviel zu merken.

mehr lesen 0 Kommentare

Der lange Weg nach Kalamata

Am Samstag ging es weiter, noch kurz beim Lidl eingekauft und ab die Post, immer weiter gen Süden an der Ostküste der Insel entlang. Wieder einmal eine wunderbare Strecke. Nachmittags fanden wir den Ort Paralia Tyrou mit einem kleinen Hafen, ein idealer Stellplatz. Abends gingen wir in eine Taverne. Leider gab es keinen frischen Fisch, aber den Mix-Teller und den Wein konnten wir auch gut vertragen. Immerhin war ja unser Hochzeitstag und da mussten wir einfach Essen gehen. 

mehr lesen 2 Kommentare

Auf dem Weg nach Peloponnes

Nach einer halben Std. Fährzeit kamen wir auf Eubola an. Zwischendurch gab es noch Buchten zu sehen, die nur vom Wasserweg aus zu erreichen sind – da hat ein Boot im Gegensatz zum Auto machmal einen Vorteil – allerdings denken wir über einen Tausch nicht nach.

mehr lesen 1 Kommentare

Pilion

Der Pilion ist ein Bergzug, der sich nordöstlich von Volos über eine Halbinsel erstreckt. Diese Halbinsel wollten wir als nächstes erkunden.

Immer wieder wunderschöne Blüten am Wegesrand

mehr lesen 0 Kommentare

Auf kulturellen Wegen

2 Tage standen wir auf dem Womo-Platz der Fa. Zampetas (N40 30.097 E 22 58.134) ganz dicht beim Flughafen Thessaloniki. Hier handelt es sich um zwei sehr gut Deutsch sprechende Brüder, die gemeinsam ein Womo-Service-Geschäft führen.

Die Halterung eines Staukastens war gebrochen, ich konnte sie einem der Inhaber in die Hand drücken und bekam sie am nächsten Vormittag neu geschweißt wieder zurück. Unsere Gasflasche konnten wir außerdem füllen lassen mit gutem Propan.

Und dann gab es noch viele Tipps für unsere Tour durch Griechenland.

Als erstes ging es am Donnerstag noch gen Nordwesten – die Thermalquelle von Orma war das nächste Ziel. 

Dies schien ein beliebter Ausflugsort der Griechen zu sein. Man sah einige Leute, die das warme Wasser aufsuchten. Wir nahmen natürlich auch ein ausgiebiges Bad in der Quelle. Gleich nebenan floß ein Fluss mit einigen kleinen Wasserfällen – auf das Duschen unter dem Wasserfall verzichteten wir freiwillig – es war uns zu kalt.

mehr lesen 1 Kommentare

Halbinsel Chalkidiki

Irgendwann muss mal Schluss sein und so ging es am Dienstag weiter – immerhin gibt es noch viel zu sehen in Griechenland. Wir können jetzt schon sagen, dass es uns gefällt. Viele hübsche Häuser stehen hier und, vor allem, es ist sauberer als in den ganzen ehemaligen Sowjetstaaten, dem Iran und der Türkei. Allerdings müssen wir uns wieder an andere Preise gewöhnen. Es ist fast alles so teuer wie in Deutschland. Also werden die nächsten Wochen (oder Monate – mal sehen, wie lange wir bleiben) etwas mehr unsere Reisekasse belasten. 

mehr lesen 1 Kommentare

Nord-Griechenland

Die Grenzabfertigung nach Griechenland war sehr einfach und schnell. Nach Kontrolle der Pässe durften wir ins Land einreisen, eine Kontrolle des Fahrzeuges gab es nicht. Da ist es doch ein Vorteil, als EU-Bürger in ein anderes Eu-Land einzureisen.

Unsere erste Station war die Stadt Alexandroupoli. Die Cafes und Restaurationen im Hafen und an der Promenade waren an diesem Sonntag sehr gut besucht. Auffällig (und auch im Reiseführer erwähnt) der am Boulevard stehende Leuchturm.

Die Nacht verbrachten wir auf einem zentralen Parkplatz – nicht gerade günstig, aber immerhin zentral und trotzdem einigermaßen ruhig. 

mehr lesen 0 Kommentare

Die letzten Tage in der Türkei

Die Osterwoche mit den Kindern genossen wir in vollen Zügen. Es war einfach schön, die (fast) komplette Familie wieder zu sehen. Insbesondere die Enkelkinder. Den Jüngsten kannten wir ja kaum, da er bei unserer Abfahrt gerade einmal 2,5 Monate alt war.

mehr lesen 2 Kommentare

Zurück nach Antalya

Ja, die Nacht war, wie erhofft, sehr ruhig. Und nach einem gemütlichen Frühstück und den üblichen morgendlichen Tätigkeiten ging es zuerst über hübsche Nebenstraßen wieder ans Mittelmeer. 

Zuerst besuchten wir noch die Ausgrabungsstätte Xanthos, die uns allerdings nicht so wahnsinnig überzeugte.

mehr lesen 1 Kommentare

Pamukkale und der Saklikent-Canyon

Eigentlich wollten wir uns am Montag noch auf den Weg nach Pamukkale machen. Doch leider bekam Oskar in der Nacht Hustenanfälle. So mussten wir gleich am Morgen zur Tierärztin, die ihn die nächsten Tage noch weiter medizinisch versorgen wollte.

Wir standen also 2 Tage in Antalya und fuhren am Mittwoch Mittag noch einmal, gemeinsam mit Özcan und seinen Kindern, nach Beldibi an den Strand, wo wir abends den Grill noch einmal anwarfen (auf dem Platz in Antalya ist das leider untersagt). Damit wir es abends noch länger draußen aushalten konnten, musste erst einmal Holz `besorgt' werden.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Zurück ans Meer

Da auch am nächsten Tag die Sonne schien und es frühlingshaft warm war, blieben wir einen weiteren Tag, wir mussten uns ja von den letzten 'anstrengenden Tagen' wieder erholen.

Morgens um 6:30 Uhr wurden wir geweckt von einem lauten Gebelle der zum Campingplatz gehörenden Hunde, zusätzlich gab es lautes Gezische.

Ein Blick aus dem Fenster, raus aus dem Bett, die Hose an, die Kamera in die Hand und ab nach draußen war fast eines. Und dabei kamen diese Bilder zustande:

mehr lesen 1 Kommentare

Kappadokien...

... ist ein Touristenmagnet des anatolischen Hochlandes. (https://de.wikipedia.org/wiki/Kappadokien). Die fantastisch anmutende Märchenlandschaft erklärt sich geologisch aus der Tätigkeit der umliegenden Vulkane. Die Ausbrüche verteilten riesige Mengen an Tuffpartikeln. Unter Tuff versteht man Vulkanasche, die aus sehr kleinen Körnern besteht. Es entstanden Tuffsteintürme, die als Feenkamine zum Wahrzeichen dieser Landschaft geworden sind. In den Kaminen und Tuffpilzen haben sich seit Jahrhunderten Menschen ihre versteckten und schützenden Wohnungen eingerichtet. So weit eine kleine Zusammenfassung aus unserem Reiseführer.

mehr lesen 2 Kommentare

Auf gehts - gen Osten

Nein nein, keine Sorge. Wir wollten nicht an die syrische Grenze. Allerdings wollten wir noch einen Teil der Ostküste, der Türkischen Riviera, kennenlernen. Und so machten wir uns dann doch am Dienstag endlich auf - nach einer kurzen Überlegung, vielleicht doch noch ein paar Tage in Antalya anzuhängen. Also: es ging los. Nachdem wir Side passierten, führte die Straße zuerst noch ein Stückchen ab von der Küste in die Berge, um uns dann entlang wunderschöner Küstenabschnitte und Buchten fahren zu lassen - das Ganze übrigens bei warmem Sonnenschein.

mehr lesen 0 Kommentare

Endlich Urlaub

Ganze 14 Kilometer schafften wir am nächsten Tag. Eigentlich wollten wir für ein paar Tage die Stadt Richtung Westen verlassen, um uns dort einmal umzusehen, aber da entdeckten wir auf einem Parkplatz, kurz vor dem Hafen, diverse Wohnmobile. Wir also hin und mal schauen, wer da so steht. Wir rechneten mit deutschen Rentnern, aber weit gefehlt. Es waren überwiegend Türken, die dort den Winter verbrachten. Toiletten für die Entsorgung waren vorhanden, ebenso konnte man Frischwasser bekommen. Einkaufsmöglichkeiten waren in der Nähe und mit dem Bus konnte man relativ schnell die Innenstadt erreichen.  

mehr lesen 1 Kommentare

Auf den Weg nach Antalya

Es regnete die ganze Nacht durch, gegen 10:00 Uhr hörte es endlich auf. Wir machten uns weiter auf den Weg gen Westen, einen anderen Campingplatz, direkt am Wasser, zu suchen, denn wir wollen ein paar Tage stehen bleiben und u.a. auch unsere Wäsche mal wieder waschen.

Doch statt eines Campingplatzes fanden wir erst einmal einen Parkplatz zwischen ein paar Hotelburgen im Ort Aksu. Hier sind auch Urlauber anzutreffen, zum großen Teil Deutsche.

mehr lesen 0 Kommentare

Über alle Berge

Es war doch nicht die letzte Nacht am Schwarzen Meer – wir blieben den Sonntag auch noch in Ünye, da uns die Stadt gefiel. Leider war das Wetter nicht ganz so wie am Vortage, aber es blieb zumindest trockenund einigermaßen warm. Hier noch ein paar Bilder von der Stadt.

mehr lesen 1 Kommentare

Küstenstraße entlang des Schwarzen Meeres

Am Sonntag wollten wir Batumi verlassen - so der Plan. Doch die Stadt mit ihrem Boulevard gefiel uns und da wir direkt am Boulevard geparkt hatten, blieben wir gleich 3 Nächte. Über den Sonntag hatte ich ja schon berichtet - herrlicher Sonnenschein.

Am nächsten Tag war es nicht ganz so schön, aber es war trocken und so konnten wir weiterhin den Boulevard 'erwandern'.

Aber am Dienstag sollte es definitiv losgehen. Zuerst noch etwas einkaufen und die Tanks voller günstigem Diesel (zumindest günstiger als in der Türkei) und auf zur Grenze.

Die Grenzabfertigungen auf beiden Seiten war relativ schmerzfrei, ein kurzer Blick ins Auto von georgischen Grenzpolizisten und dann rüber zur türkischen Abfertigung. Auch hier nur ein kurzer Blick ins Auto, Aufnahme aller Daten und schon waren wir in der Türkei. 

mehr lesen 1 Kommentare

Mestia

Die versprochene georgische Volksmusik gab es dann doch nicht, die Sänger hatten unsere Gastgeberin Tamuna versetzt.

Dafür ging es am Dienstag erst einmal in den Wald - einen Tannenbaum klauen, der dann auch gleich geschmückt wurde.

mehr lesen 0 Kommentare

Angekommen

Angekommen, Halbzeit ist erreicht. Nach 9 Monaten sind wir in Mestia angekommen, eine kleine Stadt im Georgischen Kaukasus in 1500 m Höhe.

Am Nikolaustag einen Schneesturm, heute morgen noch Palmen (im Regen) und jetzt............ Schnee!!! Unser Auto wird dieses Jahr nicht mehr bewegt, es bleibt da geparkt, wo es zur Zeit steht, mehr oder weniger direkt neben dem Cafe Laila unserer Freundin Tamuna. Hier werden wir Silvester feiern - und mal sehen, wann es weitergeht.

mehr lesen 6 Kommentare

Weihnachten am Schwarzen Meer

Morgens wollten wir noch zum Flughafen. Ich benötigte ein Ersatzteil für den Koffer und hatte mir dieses über den ADAC per Flugzeug zusenden lassen.

Erst einmal war es ein Problem, die Cargo-Abfertigung zu finden. Wir waren der Meinung, die Halle gefunden zu haben, aber ein Security-Mensch kurz vorher wusste nichts davon, dass es dort eine Cargo-Abfertigung geben würde. Dann erst einmal zum Flughafen und dort erklärte man mir, wo ich die Halle finden würde – genau da, wo wir vorher waren.

mehr lesen 0 Kommentare

Kachetien

Am Donnerstag verließen wir wieder die Hauptstadt, wir wollten ins östlich gelegene Weingebiet Kachetien fahren.

Das erste Ziel war das Mönchskloster Dawit Garedscha. Zum Teil sind die Mönchszellen direkt in den Felsen geschlagen. 

mehr lesen 1 Kommentare

Tiflis

Nach dem Grenzübergang fuhren wir noch knapp 17 km und fanden dann auf einer Anhöhe einen Platz zum Übernachten. Georgien begrüsste uns am ersten Abend mit einem schönen Sonnenuntergang hinter den Bergen

mehr lesen 0 Kommentare

Armenien

Aaaaahhhhh, das schmeckt. Endlich, nach über 6 Wochen, endete so der Tag, begann so der Abend: das erste Bier!!

mehr lesen 4 Kommentare

Tabriz

Auf dem Weg von Orumiyeh nach Tabriz, unserem nächsten Ziel, überquerten wir den gleichnamigen Orumiyeh-See. Dies ist lt. Reiseführer der größte der für Iran typischen abflusslosen Seen, sein Salzgehalt beträgt bis zu 30 %. Am Ostufer wird an einigen Stelle Salz gewonnen.

Der See ist ca. 10 mal so groß wie der Bodensee. Durch verstärkte Wasserentnahmen in den letzten Jahren ist der Zufluss zum See beständig zurückgegangen und der Wasserstand dramatisch gesunken. Dieser Effekt wurde noch verstärkt durch die faktische Teilung des Sees durch die neue Brücke zwischen dem West- und dem Ostufer.

mehr lesen 0 Kommentare

Wintereinbruch

Nach der Besichtigung der Höhle fassten wir noch einmal Wasser und dann ging es weiter durch das Iranische Hochland.

mehr lesen 0 Kommentare

Ali Sadre Cave + Kataleh Kore Cave

Am Samstag ging es nach einer sehr ruhigen Nacht weiter gen Nordwesten, weiterhin überwiegend auf Nebenstraßen mit Aussichten auf Berge und Landwirtschaft.

Kurz hinter der Stadt Nahavand fanden wir auf einem Hügel mit Sicht auf ein Dorf einen Platz. Kurz nach Ankunft kam ein junger Bauer auf seinem Traktor und lud uns gleich zum Essen ein, was wir allerdings aus den bekannten Gründen (keine Konversation aufgrund der nicht vorhandenen Englischkenntnisse unserer Gesprächspartner) wieder einmal ablehnten.

mehr lesen 4 Kommentare

Korram Abad

Am Mittwoch ging es erst einmal nach Nushabad, etwa 8 km ausserhalb von Kashan. Attraktion dieser Stadt ist ein weit verzweigtes unterirdisches Labyrinth, in das sich die Einwohner in früheren Zeiten bei feindlichen Angriffen zurückziehen konnten. Auf dem Weg zum Eingang kamen wir an einer Mädchenschule vorbei – ein Geschnatter, viele Mädchen begrüßten uns übermütig, aber trauen tat sich keine.....

mehr lesen 0 Kommentare

Kashan

Gern wären wir noch einen Tag länger geblieben, doch der Parkplatz war uns einfach zu laut. Und einen ruhigeren Stellplatz hatten wir trotz weiterer Suche nicht finden können.

Wir wollten Kashan ansteuern, auf dem Weg dorthin fanden wir noch eine Karawanserei. Ob sie nur restauriert war oder ganz neu aufgebaut, konnten wir nicht feststellen, wir tippten auf einen Neubau.

mehr lesen 0 Kommentare

Isfahan

Am Abend stellten wir den Wagen noch ein paar Meter weiter, weil es uns der vorherige Platz doch zu laut war. Am Morgen sahen wir dann, dass wir neben diesem Holzgestell standen. Es ist ein Naql und wird bei Prozessionen geschmückt und von vielen Männern abwechselnd getragen. 

mehr lesen 0 Kommentare

Yazd

Die Stadt Yazd war das nächste Ziel. An der Ausfallstraße von Shiraz entdeckten wir noch einen der Gärten von Shiraz. 

mehr lesen 2 Kommentare

Shiraz

Die Nacht war nicht besonders, unausgeschlafen standen wir morgens auf. Es war immer noch schwül und heiß. Es fing morgens es an zu gewittern und leichter Regen fiel. Brigitte hatte schon Angst, dass unser Platz zu lehmig sei und wir evtl. festhängen könnten.

mehr lesen 3 Kommentare

Bandar Abbas

Auf dem Weg gen Süden (wir wollen zum Golf von Oman) passierten wir die Stadt Torbat-e Heydariyeh. Eigentlich wollte ich dort einen neuen Versuch bzgl. SIM-Karte starten. Doch es war Freitag, der muslimische 'Sonntag'. Einige Läden waren geöffnet, doch der einzige Handy-Laden leider nicht. Dafür fanden wir einen Laden, in dem ich endlich den sehnlichst gewünschten Bolzen in der richtigen Stärke und Material-Härte für unseren Stoßdämpfer fand. Auf den schlechten Straßen in Zentral-Asien hatten die anderen leider nur eine begrenzte Lebensdauer. Der Verkäufer lud uns zu sich nach Hause zum Abendessen ein, was wir aber dankend ablehnten. Es war noch zu früh für uns und wir wollten ja weiter.

Die Strecke von Mashhad führte zuerst durch ein paar Berge, dann eine Wüste bis wir irgendwann wieder durch die Berge kamen. 

mehr lesen 0 Kommentare

Mashhad

Morgens standen wir um 09:00 Uhr vor dem ersten Grenzzaun, danach ging es 30 km weiter durch einen Nationalpark zur eigentlichen Abfertigung. Es ging alles korrekt ab bis auf die letzte Frage eines Grenzers vor dem Losfahren nach Wodka. Doch er bekam keinen von uns.

mehr lesen 0 Kommentare

Turkmenistan

Um 8.30 Uhr standen wir am Grenztor. Da wir direkt davor die (sehr ruhige) Nacht doch verbrachten, hatten wir es ja nicht weit. Wir waren die ersten und wurden auch sehr schnell eingelassen. Ein Grenzer fuhr noch den PC hoch und dann ging es los.

Wir hatten uns gut vorbereitet, denn wir hörten im Vorwege, dass die Uzbeken gern die Fotos auf der Kamera und dem Handy anschauen und, sofern die Bilder ihnen nicht zusagen, diese löschen. Auch die Laptops schauen sie gern durch.

Also im Vorwege alle Bilder genügend gesichert, ein Laptop unter der Bettdecke versteckt und den 2. Lappi, der nur für die Diagnose für unsere Heizung wichtig ist, darauf drapiert – es könnte ja sein, dass wir durch ein Röntgengerät geschickt werden.

Doch die große Ernüchterung kam – es hatte sich kein Mensch für unsere Geräte interessiert. Nach gut 45 min waren wir durch. Und das allerschlimmste: für die Registrierungen hat sich ebenfalls kein Mensch interessiert.

Vielleicht haben wir bei der Ausfahrt auch nur Glück gehabt, denn unser Oskar hatte fast alle wieder in seinen Bann gezogen. Schon bei der ersten Kontrolle war ein Hundeführer, der sich mit Brigitte über unseren Hund unterhielt und etwas später zur der nächsten Kontrollstation seinen einjährigen Cockerspaniel holte. Fast alle Grenzer schäckerten mit Oskar rum, einige wollten ihn auch gleich streicheln. Vielleicht lag die umkomplizierte Abfertigung an unserem Hund, wir können nur spekulieren.

mehr lesen 0 Kommentare

Khiva

Am nächsten Morgen ging es schon um 9:00 Uhr los, für uns sehr früh. Aber bis Khiva waren es von unserem Stellplatz noch 540 km und da wir planten, spätestens am nächsten Mittag dort einzutreffen, mussten wir an diesem Tag einiges an Kilometern schaffen (deshalb auch noch der späte Start am Vortag). Es ging an Bukhara vorbei und die Gegen wurde immer trostloser. Mittlerweile wechselte es in eine Halbwüste. Die Straße wurde zum Teil schon neu ausgebaut (wieso gleich 4-spurig, entzog sich unseren Kenntnissen, denn es herrschte nur wenig Verkehr in dieser toten Gegend).

mehr lesen 1 Kommentare

Das größte Abenteuer unserer Reise

Am Donnerstag, morgens um 04:00 Uhr, war das Taxi pünktlich vor unserem Wagen. Ich wollte ja nach Tashkent zur Turkmenischen Botschaft, um unsere Visa abzuholen.

Die Taxifahrt war das größte Abenteuer, dass ich bisher auf dieser Reise zu bewerkstelligen hatte. Es kam der Taxifahrer, mit dem ich den Preis ausgehandelt hatte. Aber nicht er fuhr, sondern sein Bruder (hier sind wohl alles die Brüder, ob leiblich oder nicht, jeder scheint als sein Bruder vorgestellt zu werden). Da der Preis so günstig war, musste ich aber gestatten, dass er noch andere Leute mitnehmen könnte. Na ja, dagegen hatte ich nichts.

mehr lesen 0 Kommentare

Warten auf die Visa

Vormittags machten wir erst einmal einen ausgiebigen Spaziergang zum ehemaligen Gefängnis, das heute ein Museum ist. Oskar durfte mit hinein, was wir schon am Vortage erfragt hatten. Das Museum war ganz interessant, vieles aus den letzten Jahrhunderten war ausgestellt.

mehr lesen 1 Kommentare

Bukhara

Bei Regen sind wir morgens gestartet, aber im Laufe der Strecke klarte es wieder auf.

Das Land zwischen den Städten war nicht besonders interessant. Während es von Tashkent aus kommend die letzten 100 km vor Samarkand etwas bergig wurde (im Hintergrund lag schon wieder frischer Schnee (die hohen Temperaturen sind vorbei), gab es auf der Strecke nach Bukhara nicht viel zu sehen ausser der Landwirtschaft. Sehr häufig war Baumwolle angepflanzt und man konnte immer noch Menschen bei der Baumwollernte sehen.

mehr lesen 0 Kommentare

Samarkand

Um die Mittagszeit fuhren wir endlich raus aus Tashkent Richtung Samarkand. Lt. Landkarte soll es sich bei unseren nächsten Strecken um autobahnähnliche Straßen handeln - das tut es auch, wenn man betrachtet, dass die Straßen 4-spurig gebaut sind. Aber besonders gut ist der Straßenbelag ausserhalb Tashkents leider nicht. Dafür entschädigen so manche Ausblicke auf andere Verkehrsteilnehmer.

mehr lesen 0 Kommentare

Gestrandet in Tashkent

Nach 6 Nächten in Tashkent hatten wir genug von der Stadt – wir wollten raus und fuhren am Dienstag mittag auch ab.

Noch 2 Tage und die erforderliche Einladung/Reverenznummer soll lt. Visa-Agentur bei uns eingehen. Die Zeit nutzten wir und fuhren gen Nordosten in die Berge zu einem Stausee. Nach gut 75 km konnten wir wieder Berge sehen.

Unterwegs konnte ein Polizist es nicht lassen und musste uns unbedingt anhalten. Irgendwie wusste er aber nichts mit uns anzufangen – so etwas passierte ja nicht zum ersten Mal – doch ein Blick in den Koffer musste geworfen werden. Dann Pass und KFZ-Schein besichtigen und in einer Kladde notieren.

Na gut, er hatte seinen Spaß und wir waren etwas genervt, denn das passierte zu oft in den letzten 6 Monaten.

Die Berghänge waren teileweise schneebedeckt, ein schöner Anblick. Wir fanden einen Schlafplatz mit Blick auf die Berge und den Stausee – schöner als in der kleinen Straße vor dem Art Hostel in Tashkent.

mehr lesen 0 Kommentare

Tashkent, Hauptstadt Uzbekistans

Zum Glück ließen die Temperaturen am Freitag abend aufgrund eines aufkommenden Windes und etwas Bewölkung nach, so dass die Nacht mal wieder angenehmer wurde.

Da auch am Samstag vormittag die Sonne nicht dauerhaft zum Vorschein kam und die Temperaturen damit ganz angenehm, nutzten wir den Tag, um eine Sightseeing-Tour mit dem Bus zu unternehmen.

Anbei ein kleiner Überblick über die Stadt.

mehr lesen 1 Kommentare

Uzbekistan

Der Grenzübergang war ganz anders, als wir es uns vorstellten bzw. befürchteten. Auf der Tadschikischen Seite ging es mit knapp 20 min. relativ schnell. Danach rüber zur ersten uzbekischen Kontrolle, die Autodaten mussten erst einmal in einem großen Buch festgehalten werden. Dann die Frage, ob ein Hund an Bord wäre, was wir bejahten. Also auch seine Daten, insbesondere das Veterinär-Zertifikat, wurde eingetragen und ich musste knapp 5 € dafür bezahlen.

mehr lesen 1 Kommentare

Die letzten Tage in Tadschikistan

Wir hatten noch einen 2. Tag an diesem Stellplatz verbracht. Das Wasser im Fluß war klar und sauber und da die Leine am ersten Tag nicht die ganze Wäsche aufnehmen konnte, legten wir noch einen 2. Waschtag ein – am Abend war dann keine schmutzige Wäsche mehr zu finden.

mehr lesen 0 Kommentare

Dushanbe

Nach wenigen Kilometern erreichten wir (nach einer weiteren der vielen normalen Kontrollen) die Stadt Kalaikhum. Wir hatten die Möglichkeit (lt. Karte), weiter auf einer Nebenstrecke an der afghanischen Grenze entlang die Hauptstadt anzufahren oder aber über einen Paß auf der Hauptstrecke zu bleiben.

In Kalaikhum suchten wir noch einen Supermarkt, wir brauchten Brot. Es war zwar Sonntag, aber die Läden haben hier vielfach trotzdem geöffnet. Doch es war kein Brot zu bekommen. Mit Hilfe über mehrere Ecken konnte Brigitte dann doch 2 riesige Fladenbrote von Privat erwerben – die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Tadschiken ist einfach enorm. 

mehr lesen 1 Kommentare

Entlang der afghanischen Grenze

Die Nacht war ruhig – wer soll hier schon in der Nacht auf der Piste vorbeikommen?

An Höhe verlieren – das war das Einzige, was uns primär interessierte. Die Landschaft wurde wieder interessanter, nicht mehr die in den letzten Tagen erlebte Hochgebirgswüste. Auf allen Bilder, auf denen ihr in den folgenden Berichten den Fluß Pamir sehen könnt, ist auf der linken Seite immer Afghanistan – diese Grenze begleitete uns, gemeinsam mit dem Pamirfluß, auch in den nächsten Tagen noch.

mehr lesen 0 Kommentare

Der Pamir-Highway ruft

Ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

Der Pamir Highway verbindet die kirgisische Stadt Osch mit dem in der tadschikischen Region Berg-Badachschan gelegenen Chorugh bzw. der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe.

Der Pamir Highway selbst ist fast durchgehend asphaltiert, wenn auch in schlechtem Zustand. Ganze Straßenabschnitte wurden durch Hochwässer weggewaschen; eine Reparatur erfolgte wenn überhaupt nur provisorisch, häufig ist eine Durchquerung des Flusses erforderlich. Steinschläge und Felsstürze die Teile der Straße blockieren, kommen häufig vor. Mancherorts ist der Asphaltbelag der Straße so ramponiert, dass diese Abschnitte zugunsten von leichter befahrbaren, unbefestigten Wegen unmittelbar neben dem Pamir Highway aufgegeben werden. 

mehr lesen 3 Kommentare

Die letzten Tage in Kirgisien

Kurzfristig entschieden wir uns am Morgen, nicht mehr den Nationalpark zu besuchen, sondern uns so langsam weiter Richtung Tadschikische Grenze aufzumachen.

Auf dem Rückweg zur Hauptstraße mussten wir erst einmal eine Herde 'überholen'.

mehr lesen 2 Kommentare

Stausee Togtogul

Bei der niedrigen Geschwindigkeit schafften wir nicht viel Strecke und waren der Meinung, wieder die nächste Nacht neben der Piste schlafen zu müssen

mehr lesen 3 Kommentare

abseits der Straßen

Mit niedrigem Reifendruck (ich hatte für die Pistenfahrten den Druck auf allen Rädern gesenkt, damit das Fahren einfacher ist und hatte keine Lust, für gut 50 km Teer den Druck wieder anzuheben) ging es jetzt gen Westen auf der A367. Es war auch gut, dass der Reifendruck so niedrig war, denn der Belag ließ mal wieder sehr zu wünschen übrig.

An einer Baustelle verpassten wir die ursprünglich geplante Route, aber das war auch kein Problem – war es nach den Eindrücken im Gebirge mittlerweile langweilig, die Hauptstraßen durch ein beackertes Flußtal, beidseitig von Bergen eingerahmt, zu durchfahren. Was vor ein paar Tagen noch schön anzuschauen war, wurde nach den Panoramen und Aussichten bei den An- und Abfahrten zum und vom Song Köl einfach langweilig.

mehr lesen 2 Kommentare

noch einmal Song Köl

Am nächsten Morgen zeigte das Thermometer gerade einmal 4,5 Grad an – und es ist noch nicht lange her, dass wir 45 Grad hatten – was für ein Unterschied.

Wir entschieden uns, aus dem Nationalpark heraus und weiter gen Süden zur Stadt Naryn zu fahren. Dort wollten wir noch etwas einkaufen, anschließend auf einer kleineren Straße weiter gen Westen – mit so schlechtem Teerbelag, dass wir kaum über 40 km/h kamen – um dann den Song Köl noch einmal, dieses Mal von Süden aus, anzufahren, um dann weiter auf der Westseite vorbei am See auf die Hauptstraße A367.

Diese Straße führe lt. Karte der gleichnamige Fluss Naryn. Dort wollten wir zur Mittagszeit einen Stellplatz suchen und für den Rest des Tages dort bleiben – so der Plan. Doch weit gefehlt. Es gab keine Chance, den Fluss anzufahren, so dass wir wieder einmal länger als geplant unterwegs waren. Wir erreichten die Abzweigung gegen Abend, mussten dann noch ein paar Kilometer eine grob geschotterte Piste bis wir endlich einen Platz unweit eines Flusses fanden. 

mehr lesen 0 Kommentare

Song Köl

Ergänzend zum Vortag möchte ich noch erwähnen, dass wir unsere erste Radarkontrolle hatten, bei der wir angehalten wurden. Man erklärte mir, ich wäre in einer 40ger Zone mit 51 gefahren. Da ich vorher die Radarkontrolle und auch das Schild gesehen hatte, aufgrund des Straßenbelages nie und nimmer so schnell war, stritt ich das ab und erklärte, ich hätte eine Dashcam mit GPS im Auto und wir könnten das gern mal nachschauen. Des weiteren wollte ich mal das Foto sehen, was mir der Polizist aber nicht zeigen konnte. Dann machte ich ihm klar, ich würde jetzt gehen, das ganze mit erhobener Stimme und mit Nachdruck - und war erstaunt: der Polizist versuchte nicht, mich aufzuhalten.

mehr lesen 0 Kommentare

Ysyk Köl

Der Ysyk Köl (Warmer See) liegt im Nordosten Kirgisiens in über 1600 m Höhe, ist bis zu 700 m tief und über 6000qkm groß. Er ist unser nächstes Ziel.

Zuerst ging es am Dienstag von Bishkek aus über eine sehr gut ausgebaute 4-spurige Straße, wir konnten direkt mal wieder 75 km/h fahren. Die ersten 110 km führte die Straße direkt an der Grenze zu Kasachstan entlang, auch hier war wieder der Unterschied zu den Ländern erkennbar. Während in Kirgisien grünt und blüht, weil das Land bewässert wird, war es auf der anderen Seite des Grenzzaunes nur braun und trocken.

Hier ein paar Bilder der Anfahrt zum See.  

mehr lesen 4 Kommentare

Bishkek

Am Samstag ging es nach Bishkek hinein. Die Hauptstadt ist eine relativ junge Stadt und ein Industrie-, Verkehrs-, Kultur- und Touristenzentrum. Mit etwa 100 m² Grünfläche pro Einwohner ist Bishkek augenscheinlich eine der grünsten Städte der Welt (Zitat aus dem Reiseführer). 

mehr lesen 2 Kommentare

Über die Pässe nach Bishkek

Am Freitagmorgen, die Temperaturen waren über Nacht auf mittlerweile 15 Grad gesunken (nach 45 Grad vor einer Woche!!), machten wir uns wieder auf den Weg. Das Ziel heißt Bishkent, die Hauptstadt Kirgistans Auf den nächsten 30 Kilometern mussten wir den nächsten Pass hoch – von 1900 m auf 3326! Unterwegs überholten wir wieder Niclas, der über eine Stunde vor uns startete. Für mich sind dies wirklich die wahren Helden auf solch einer Tour. Unser Angebot, ihn mit nach oben zu nehmen, schlug er dankend aus. Man merkte ihm an, dass ihm die Anstrengungen Spaß machten.

Das Land ist einfach fantastisch. Ich will nicht viel Text dazu abgeben, geniesst einfach die Fotos.

mehr lesen 4 Kommentare

Kirgisien

Am Mittwochvormittag fuhren wir die erste Tankstelle an, beide Tanks und auch die 7 Reserve- kanister sollten gefüllt werden. Hier in Kasachsten ist der Diesel noch um einiges günstiger als in Kirgisien und Tadschikistan. Und in Uzbekistan werden wir wahrscheinlich keinen Diesel bekommen, denn nach unseren Informationen gibt es den dort im Sommer nur für die Landwirtschaft. Privatpersonen oder Touristen werden keinen bekommen, deshalb werden dort die PKW auch überwiegend mit Gas betrieben. Also: alle Möglichkeiten für das Dieselreservoir genutzt, dann noch einmal einen Supermarkt angefahren und die Lebensmittel wieder aufgefüllt.

mehr lesen 1 Kommentare

Auf der Seidenstrasse

Wir wollen noch gut eine Woche in Kasachstan bleiben und zwar auf der Seidenstrasse. Mit Almaty hatten wir ja schon den ersten Ort, wir wollen noch weiter nach Taraz, Shimkent und Türkistan, diese Städte liegen weiter gen Westen. Dann drehen wir und fahren wieder zurück nach Taraz, um dort in der Nähe über die Grenze nach Kirgistan einzureisen. So der Plan.

mehr lesen 0 Kommentare

Almaty

Am Dienstag vormittag (die Werkstatt ist von 09:00 - 18:00 Uhr geöffnet), nahm man sich den Träger vor. Der Mechaniker, der die zusätzliche Halterung anbaute, war nicht unbedingt der schnellste, um nicht zu sagen: Dem konnte man beim Laufen schon mal die Schuhe besohlen. 

Und um 17:35 Uhr wollte mir ein weiterer Mechaniker, der nachmittags anfing zu helfen, mir erklären, dass jetzt Schluß ist, weil um 18.00 Uhr Feierabend wäre - hier haben die Menschen eine andere Einstellung als wir, es geht ruhiger und gemächlich zu, von Hetze und Streß nichts zu spüren

Doch wir wollten wir uns nicht daurauf einlassen, würden doch die noch ausstehenden restlichen Arbeiten maximal noch eine Stunde. dauern - und da wollten wir nicht auf den nächsten Tag warten.

Während der eine Mechaniker aufgrund meines Drängelns noch mit dem Vorgesetzten (der sich auch schon aus dem Staub gemacht hatte) telefonierte, ging Brigitte in die Werkstatt, um dem 'Schnellen' noch Beine zu machen. Nach einigen Minuten des Diskutierens erledigten sie dann doch noch die Metallarbeiten.  Und da wir ja ohne Bezahlen nicht vom Hof durften, musste der Vorgesetzte auch wieder vorbeikommen, um zu kassieren. So kamen wir gegen 19:00 Uhr noch vom Hof der Werkstatt.

mehr lesen 4 Kommentare

Frust

Wir sind mittlerweile gefrustet. Nachdem wir auf der 'Ostroute' u.a. aufgrund der Strassen- verhältnisse umdrehten, hofften wir auf bessere Straßen, vor allem, da wir auf einer der Haupttrassen Richtung Süden unterwegs sein wollten. Doch hier waren die Straßen auch kaum besser. Hin und wieder gab es eines dieser Schilder: Allerdings sollte man statt 10 km gleich 1000 km drauf schreiben.

mehr lesen 2 Kommentare

Die ersten Tage in Kasachstan

Am letzten Abend in Russland kam noch ein Gewitter auf, was uns aber nicht sonderlich störte. Es blitzte und donnerte ein paar Mal, starker Wind und etwas Regen und das war es.

Aber leider fanden ein paar Mücken den Weg ins Auto und so mussten wir bei relativ hohen Innentemperaturen (es wollte nicht abkühlen trotz des Gewitters) erst einmal auf Mückenjagd gehen. Doch die Biester sind ja nicht ohne und verstecken sich an den unmöglichsten Stellen. So waren wir gegen 04:00 Uhr noch einmal gezwungen, uns eine gute halbe Stunde mit der weiteren Jagd auf Mücken zu beschäftigen, anstatt zu schlafen.

Gegen 11:30 Uhr waren wir dann an der russischen Grenze. Es dauerte noch gut 15 Minunten, bis wir in den Zollhof hinein durften. Dann ging alles sehr schnell und nach nicht einmal 55 Minuten waren wir schon durch beide Grenzabfertigungen und in Kasachsten - für den Hund hatte sich wieder einmal niemand interessiert.

mehr lesen 1 Kommentare

Weiter Richtung Kasachstan

Nach 137 km fanden wir einen Platz, irgendwo zwischen den Städten Majma und Bijsk. Es war wieder einer der Tage, die sich im Auto gut aushalten liessen, da durch die offenen Fenster wenigstens frischer Wind herein kam. Doch wir hatten dann keine Lust mehr zu fahren und stellten das Auto am Fluß Katun ab. Abends kam noch ein kurzes Gewitter herunter mit einem starken Regenschauer, doch nach gut 5 Minuten war alles vorbei, so dass wir den Rest des Abends noch beim Lagerfeuer draussen sitzen konnten. Seitdem wir wieder in Russland sind, haben wir bis auf eine Ausnahme jeden Abend ein Lagerfeuer geniessen können. Wenn das so weitergeht, werden wir wohl noch zu echten Russen mutieren.

mehr lesen 0 Kommentare

Russisches Altai-Gebirge

Mit gaaaaaaanz viel Wehmut verliessen wir am Samstag, den 18.07., nach 40 Tagen die Mongolei. Es war schon ein komisches Gefühl, war dieses Land doch das Hauptziel unserer Reise. Ein kleines Resümee: es war (und ist) ein fantastisches Land und hat uns unheimlich viel Spaß gemacht. Diese Stimmung, diese Eindrücke, die Menschen, die Landschaft: Man kann es kaum beschreiben, man muss es selber erlebt haben. Und zum Glück sind wir von den befürchteten Pannen wie Plattfuß oder Federbrüchen verschont geblieben.  Wir hatten fast 5000 km geschafft, also unheimlich viel gesehen, obwohl wir nur einen kleinen Teil des Landes bereisen konnten. Und von diesen Kilometern gingen fast 3500 km über Pisten, gute, schlechte, ganz schlechte und noch schlechtere. Und keine Panne. Das Auto hat hervorragend durchgehalten (und hoffentlich bleibt es so).

Doch das Abenteuer ruft, die restliche Welt wartet und will auch bereist werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Ölgii

Von Ulaangom aus wollten wir nach Tsagaannuur, dies ist eine kleine Stadt, nur noch ca. 60 km vor dem Grenzübergang nach Russland. Allerdings wollten wir nicht die übliche Nordroute, sondern so weit wie möglich über Nebenpisten dort hinkommen. 

mehr lesen 1 Kommentare

Ulaangom

Unser gemeinsames Ziel war die Stadt Ulaangom, die auf der Nordroute durch die Mongolei liegt. Diese Stadt war zum Zeitpunkt des Seidenstrasse ein wichtiger Handelsplatz.

Zuerst einmal allerdings sollte es in den Nationalpark Kharkhiraa Uul gehen. Dort gibt es zwischen den 4000'er schneebedeckten Berggipfeln eine Plattform in fast 3000 m Höhe, die einen wunderbaren Blick auf die beiden 4000'er und die weiteren Berggipfel zulassen.

mehr lesen 0 Kommentare

Naadam-Fest

Nach einem ruhigen Frühstück machten wir uns so langsam wieder auf den Weg nach Khovd, um das Stadion zu suchen. Auf dem Weg dahin fanden trafen wir noch ein französisches und ein belgisches Pärchen, die mit ihren Geländewagen in der Mongolei unterwegs waren. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, denn sie wussten, wo das Stadion steht. Doch es war, im Gegensatz zur gestrigen Aussage, noch kein Fest am Laufen. Man sah einige Bogenschützen am Üben, aber das war es schon.

mehr lesen 1 Kommentare

Auf Nebenpisten ins Nirgendwo

Die Stadt Khovd ist unser nächstes Ziel. Wir haben die Möglichkeit, über die Hauptpiste von Ulastai nach Altai (eine Nord-Süd-Verbindung) und dann weiter über Darvi nach Khovd (von Ost nach West) zu fahren. Diese Verbindung nennt sich Südroute, da sie im Süden des Landes den Osten mit dem Westen verbindet. Wie wir im Reiseführer und auch auf der Homepage von Wolfgang und Gisela gelesen hatten, ist die Strecke von Altai bis Darvi allerübelste Wellblechpiste - und davon hatten wir immer noch genug. So entschieden wir uns, über Nebenpisten, die zwar nicht schneller, aber durchaus angenehmer sind, zu fahren.  Und ich kann jetzt schon sagen: die nächsten Tage waren nicht langweilig, wir hatten viel erlebt.

Zuerst waren wir in Uliastai noch einmal einkaufen und dann ging es wieder gen Süden. Die ersten ca. 80 km mussten wir auf der Hauptpiste bleiben, bis uns das Navi zur Kleinstadt Tsagaanchuluut führte.

Hier mal ein Anblick der Haupttrasse, die von der russischen Grenze bis Altai führt.

mehr lesen 5 Kommentare

Otgon-Tenger-Uul Nationalpark

Das Pflegen der Homepage nimmt einige Zeit in Anspruch, so hatte ich bis 1.00 Uhr dran gearbeitet. Und wir schliefen gleich bis 9:00 Uhr, hatten allerdings keine Lust zum Aufstehen und gönnten uns in aller Ruhe noch einen Kaffee im Bett, ließen den Ausblick auf den Fluß, die Berge und einfach alles auf uns einwirken.

mehr lesen 1 Kommentare

Uliastai

Unser nächstes Ziel ist die Stadt Uliastai, von dort aus geht eine Piste in den Otgon-Tenger-Uul Nationalpark.  

Am Morgen wurden wir um 7:00 Uhr von Pferdegetrappel, -schnaufen, - wiehern und .rangeln geweckt. Einmal rausgeschaut, wieder umgedreht und bis 8:45 Uhr durchgeschlafen. Ich sag ja: Nichtstun ist unheimlich anstrengend.

mehr lesen 0 Kommentare

Khorgo-Terkhiin-Tsagaan Nuur Nationalpark

Das Reisen strengt an, insbesondere, wenn man den ganzen Nachmittag bis zum späten Abend die Homepage für Tage nachpflegen muss. So schliefen wir dann bis 9:00 Uhr. Bevor es dann losgehen sollte, fuhren wir erst noch ein paar Meter an den Fluß. Das Wasser ist sehr sauber und klar, wir sahen schon am Abend, dass die Einheimischen sich hier ihr Trinkwasser holten (die Mehrheit der mongolischen Bevölkerung ist übrigens noch nicht an das öffentlichen Wassernetz angeschlossen). Ich holte meine 24V-Elektropumpe und die selbstgebaute Filteranlage raus und nach einigen Minuten war unser Wasserkanister wieder voll. 

mehr lesen 0 Kommentare

Zur heissen Quelle und weiter nach Tsertserleg

Tsertserleg ist unser nächstes Ziel, doch vorher wollen wir noch zur  heissen Quelle.

Brigitte hatte morgens auf dem Spaziergang mit Oskar die verschiedenen Blumen auf unserer 'Schlafwiese' mit dem Fotosapparat festgehalten, die ich euch gern zeigen möchte.

mehr lesen 2 Kommentare

Arvaikheer

Geschafft – wir waren zur Mittagszeit in Arvaikheer angekommen.

Aber zuerst noch zu gestern abend: wir bekamen Besuch, allerdings nicht von einem Mongolen auf dem Mopett, sondern vom Gewitter. Es war direkt über uns und nach einigem Donnern und diversen Blitzen fing es reichlich an zu regnen. Doch das störte uns nicht, denn im Koffer sassen wir hoch und trocken.

Die Piste nach Arvaikheer war wieder in einem gemischten Zustand, teileweise mit bis zu 50 km/h befahrbar, dann wieder ein langsames Stuckern und zwischendurch auch ein langsames Kraxeln über Steinpisten die Hügel hinauf und hinunter. 

mehr lesen 3 Kommentare

Auf den Weg nach Arvaikheer

Die Nacht war, wie die meisten in der Mongolei, wieder einmal sehr ruhig. Als wir im Bett lagen, sahen wir im Hintergrund noch Blitze und Wetterleuchten, ein kleiner Regenschauer war zu hören und wir beide schliefen ein.

Am nächsten Morgen wollten wir zeitig los, um 09:30 Uhr saßen wir bereits im Fahrerhaus. Lt. Navi waren es noch 250 km bis Arvaikheer und wir wollten in 2 Tagen dort sein. Doch was war das? Die Piste war ja in einem relativ guten Zustand, so dass wir teilweise sogar mit 40 – 50 km/h !!! fahren konnten. Ob die Piste selber so gut war oder der Regen die Wellen weggewaschen hatte, können wir nicht sagen. Aber das war uns eigentlich auch egal; hauptsache keine Wellen mehr.

Wir hatten in ca. 1400 m üNN übernachtet, die Landschaft wurde mittlerweile immer grüner, Viehherden und Jurten nahmen zu und nach ca. 45 Minuten tat sich eine Hügelkette vor uns auf. Wir 'schraubten' uns auf über 1900 m Höhe – und erlebten wieder einmal einen grandiosen Ausblick. Allein dieser Ausblick entschädigte für die Strapatzen der vielen letzten Kilometer auf der Wellblechpiste.

mehr lesen 0 Kommentare

Durch die Wüste

Es geht auf der Piste immer an den Dünen entlang – eine schöne Aussicht. Aber die Piste ist nicht so besonders, so dass wir auf einen Schnitt von ca. 16 – 17 km die Stunde kommen. Immer wieder die vergebliche Hoffnung, durch einen Spurwechsel eine bessere Fahrmöglichkeit zu bekommen. Doch jedes Mal wird die Hoffnung zunichte gemacht - es ist nirgends besser. Am schlimmsten sind die Wellblechspuren. Zwar probiere ich auch mal kurz aus, mit einem höheren Tempo die Wellen auszuspielen, doch die Furcht vor einem Federbruch ist dann doch zu hoch, so dass wir bei der niedrigeren Geschwindigkeit bleiben.

Irgendwann müssen wir auch die Dünen durchqueren. Vor diesem Durchgang sehen wir auch das erste Mal einen Reiter auf einem Kamel.

Die Dünendurchquerung erfordert dem Motor doch einiges ab, da der Sand tief ist und ich hoffe, den in der Geierschlucht um gut einem Bar abgelassenen Reifendruck nicht weiter mindern zu müssen. Doch alles geht gut und wir kommen gut durch. Mittlerweile ist die Temperatur auch weiter gestiegen, im Schatten sind es nachmittags gut 30 Grad, in der Sonne messen wir fast 43 Grad - schön warm, aber das wollten wir ja.

mehr lesen 0 Kommentare

Verloren in der Gobi

Es ist Freitag Mittag. Jürgen und Gerda haben wir verloren. Wir warten schon 2 Tage am vereinbarten Treffpunkt; sie hätten längst hier sein müssen, sind aber nicht gekommen. Was sollen wir tun? Wir entscheiden uns fürs Weiterfahren, eine andere Möglichkeit sehen wir nicht. Falls sie wegen einer Panne nicht hier sein sollten, können wir nicht helfen: Wir wissen ja nicht, wo sie sind und suchen können wir sie deshalb nicht. Oder haben sie sich verfahren?

mehr lesen 0 Kommentare

Richtung Wüste Gobi

Wir mussten raus aus der Stadt. 2 Nächte waren uns genug, ich selber hätte keinen weiteren Tag dort ausgehalten. Das Camp ist relativ klein, so dass auch unser Oskar zurückstecken musste. Doch der ewige Geräuschpegel der Autos und der Geruch der Kohleöfen und Abgase waren für uns nicht mehr sonderlich erträglich. So machten wir uns bald wieder auf den Weg Richtung Süden, denn wir wollen in die Wüste Gobi.

Das Camp Oasis macht, nebenbei erwähnt, einen ganz netten Eindruck, aber die Preise sind auch nicht ohne. Für europäische Verhältnisse geht es eigentlich, aber für mongolische ist der Platz absolut überteuert. Die Eigentümer wissen schon, wie sie uns 'reichen' Europäern das Geld aus der Tasche ziehen

Hier ein paar weitere Bilder der Stadt, der Wegelagerei und auch der Landschaft südlich der Hauptstadt:

mehr lesen 0 Kommentare

Mongolei / Ulaanbaatar

Es ist viel passiert in den letzten Tagen. Erst einmal der Grenzübergang. Nach der ruhigen Nacht in Sichtweite eines Grenzzaunes zur Mongolei waren wir kurz nach 9:00 Uhr (ja, wir stehen auch mal früh auf, wenn es nötig sein sollte) in der PKW-Spur auf der russischen Seite. Der Grenzer wollte uns gleich wegschicken auf die LKW-Spur, aber wozu hab ich mein 'offizielles GTÜ-Zertifikat' mit Stempel in russischer Sprache, dass es sich nicht um einen LKW, sondern um ein Wohnmobil handelt und somit wie ein PKW behandelt werden muss.

Notgedrungen wurde das akzeptiert, aber bei der zweiten Kontrolle das gleiche Problem. Hier wollte man das nicht akzeptieren. Da ich mich aber weigerte zu fahren, wurde eine englisch sprechende Kollegin geholt. Nach kurzer Diskussion mit ihr wurde beschieden, dass wir bleiben dürfen und auf der PKW-Spur abgefertigt werden.

Auch auf der mongolischen Seite ging alles relativ problemlos über die Bühne, wir amüsierten uns nur darüber, dass der Koffer insgesamt drei Mal von innen inspiziert wurde.

mehr lesen 0 Kommentare

Kloster Iwolginski Dazan

Liebe Nastja, vielen Dank für die Zeit, die du dir für uns genommen hast. Bzgl. gestern hatte ich mich schon geäussert, heute gab es noch die Steigerung. Du hast uns so viel erzählt von einer Religion, mit der wir noch nie Kontakt hatten,. Wir haben wieder sehr viel gelernt. Vielen vielen Dank.

mehr lesen 0 Kommentare

Ulan-Ude

Gegen 11:00 Uhr holte uns Nastja an unserem Stellplatz ab, wir fuhren gemeinsam mit einem Marschrutka (http://de.wikipedia.org/wiki/Marschrutka), das sind Kleinbus-Sammeltaxis, in die Stadt. Zuerst befürchteten wir, dass Oskar nicht mitdurfte, aber das hat der Fahrer dann doch erlaubt.
Sehr viel hat die Stadt nicht an Sehenswürdigkeiten zu bieten, aber Nastja (sie verdient ihr Geld als Deutschlehrerin und zwischendurch als Fremdenführerin) hat versucht, uns doch einige interessante Dinge zu zeigen und auch zu erklären. 
mehr lesen 0 Kommentare

Auf nach Ulan Ude

Nach einer mehr oder weniger (eher weniger) ruhigen Nacht planen wir, die Fußgängerzone in Irkutsk anzuschauen. Da es aber am Morgen anfing zu regnen, nahmen wir davon Abstand. Jürgen wollte gern noch an den Stausee bei Irkutsk, dort liegt noch ein alter Dampfschiff-Eisbrecher. So machten wir uns mit 2 Autos auf den Weg dorthin. 

Es war schon interessant, dieses Alteisen zu besichtigen. Aber das Schiff war leider etwas herunter gekommen. Die Restauration und Pflege lassen sehr zu wünschen übrig. Trotzdem war es interessant. Wir waren auch unten im Maschinenraum, zum Glück lagen dort keine Kohlen mehr, so dass wir nicht schaufeln musten

mehr lesen 1 Kommentare

Am Baikal / Insel Olchon

Der Baikalsee befindet sich in den Südsibirischen Gebirgen. Er ist mit 1642 Metern der tiefste und mit mehr als 25 Millionen Jahren der älteste Süßwassersee der Erde. Sein Abfluss, die Angar, fließt mit den Jenissei in die Karasee des Polarmeeres. 1996 wurde die Baikal-Region zum Weltnaturerbe erklärt. 

Olchon ist mit einer Fläche von 730 km² bei einer Länge von 72 km und einer durchschnittlichen Breite von 10 km (maximale Breite 13,7 km) die größte Insel des Baikalsees.

Auf Olchon leben ca. 1700 Menschen. Hauptnahrungsquelle sind Fische, vorrangig der Omul, der in jeder erdenklichen Form zubereitet wird.

Olchon wurde erst 2005 an das Stromnetz angeschlossen, vorher konnte Strom lediglich mit Diesel-Generatoren erzeugt werden. Fließendes Wasser gibt es bis heute noch nicht, die Bewohner versorgen sich direkt aus dem Baikalsee, dessen Wasser Trinkwasserqualität hat.

mehr lesen 2 Kommentare

Olchon

Ein kurzer Zwischenbericht: wir sind heute den 7. Tag auf Olchon und stehen gerade an einer Stelle, an dem Internetempfang möglich ist. Wir waren die ganzen Tage voll beschäftigt und hätten überhaupt keine Zeit gehabt, den Reisebereicht weiter zu führen.

Hier ein kleiner Hinweis zu unseren derzeitigen Tätigkeiten:

mehr lesen 0 Kommentare

Listvyanka am Baikal

25.05. - 26.05.


Der Baikal - unser erstes ganz großes Ziel - wir haben es erreicht.

Hier der erste Blick

mehr lesen 1 Kommentare

Krasnoyarsk

21.5. bis  24.5.

 

Am Donnerstag, 21.5., wollen wir wieder weiter, vorher verabschiedeten wir uns noch von unseren Gesprächspartnern im deutsch-russischen Haus. Das zog sich noch hin,so dass wir erst gegen Mittag los kamen.

Vorher kam noch ein Gewitterregen vom Himmer, die Strassen waren wieder naß und dreckig

und unser Auto..... Wir hatten es doch gestern erst gewaschen!!!

Nach genau 168 km war unsere Tour schon zu Ende, wir hatten mal wieder einen Schlafplatz an einem See gefunden. Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich ein eingezäuntes Areal, welches wir uns beim Spaziergang mit Oskar kurz anschauten. 

Kaum zurück bei Auto kam der Besitzer zu uns. Er sprach etwas englisch und auf unseren Hinweis, wir wollten hier nur schlafen, lud er uns zu sich ein. Wir sollten auf seinem Anwesen übernachten. Er bot uns auch die Nutzung seines Spa-Bereiches und des Kamins an. Das alles hätten wir kostenlos nutzen können. Da wir aber nicht so die Saunagänger sind, verzichteten wir darauf. 

Der Eigentümer, Kirill, ist mit einer Münchnerin verheiratet, die beiden wohnen mit ihren Kindern ein paar Kilometer entfernt. Wenn wir es richtig verstanden haben, ist er dabei, die Datscha als Wellness-Oase aufzubauen.

Wir wurden noch zum Tee eingeladen und bekamen etliche Getränge geschenkt. Die Gastfreundschaft der Menschen hier ist einfach umwerfend - vielen Dank Kirill.

Wir wurden noch zum Tee eingeladen und bekamen noch etliche Getränke geschenkt. Die Gastfreundschaft der Menschen hier ist einfach umwerfend – vielen Dank Kirill

mehr lesen 0 Kommentare

Novosibirsk

Gut 630 km sind zu fahren - geplant mal wieder über 3 Tage, da wir ja Zeit haben.

Zuerst nach dem Frühstück mit Oskar los. Da wir ja nicht im Womo zu Abend gegessen hatten, war der Abwasch vom Frühstück schnell erledigt und wir sind gemeinsam los. Die Stadt Omsk hat eine interessante Altstadt mit Gebäuden aus mehreren Jahrhunderten.

mehr lesen 2 Kommentare

Omsk

Von den letzten 3 Tagen gibt es nicht viel zu berichten. Morgens durfte Brigitte ihr Geschenk auspacken (noch einmal ganz herzlichen Dank, liebe Karin) und nach einem Geburtstagsfrühstück ging es dann so langsam wieder weiter.

Unterwegs stand ich mit dem LKW in einer Kleinstadt am Strassenrand, Brigitte wollte noch kurz beim gegenüberliegenden Markt Gemüse und Brot einkaufen. Da sehe ich eine allgemeine Trinkwasserstelle und gleich nutzten wir diese, um unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen.

mehr lesen 0 Kommentare

Jekaterinburg

Gestern (13.5.) wollten wir Kilometer machen, insgesamt wurden es 360 km. Das Ziel ist Jekaterinburg oder, besser gesagt, das Kloster Ganina Jama.

Auf dem Weg überraschten uns immer wieder Schneereste, und das trotz der Temperaturen von über 20 Grad.

mehr lesen 6 Kommentare

Perm

Ein paar Male hat man uns darauf nett hingewiesen, dass wir wohl am Rasen wären – massenhaft Kilometer. Mittlerweile sind wir seit 6 Wochen unterwegs und haben jetzt 6500 km hinter uns gebracht.

Heute erfahre ich von den anderen 3 Pärchen, die wir noch in der Nähe von Moskau getroffen hatten, dass sie mittlerweile alle schon ca. 1000 – 1300 km vor uns sind – und wir rasen!!!.

mehr lesen 1 Kommentare

Weiter Richtung Perm

Die großen und wichtigsten Sehenswürdigkeiten haben wir zum größten Teil durch und es geht weiter auf der M7 gen Osten. Die M7 ist die wichtigste Transitstrecke nach Osten und hier fahren eine Menge LKW's in beide Richtungen.

Ich weiss nicht, ab es an Tatarstan liegt, aber die Strassen sind hier in einem relativ guten Zustand. Es wird zwar noch an einigen Ecken gebaut, aber man kommt gut voran. Unsere Reisegeschwindigkeit liegt bei 75 km/h. Mehr wollen wir nicht, denn das Fahren bedarf doch hoher Konzentration, denn trotz gutem Pflaster muss man aufpassen, ob nicht doch wieder Schlaglöcher umfahren werden müssen. Hinzu kommt die hohe Polizeipräsenz und die vielen Blitzer.

Das Geld wollen wir uns sparen. Nicht so einige Russen, die mit ihren Pkw die LKW und uns überholen, auch an den unmöglichsten Stellen. So zogen 2 PKW in einer Baustelle an uns vorbei und wurden ca. 500 m weiter gleich rausgewunken.

Die Land hat sein Aussehen mittlerweile auch verändert, nicht nur aufgrund des recht guten Strassenbelages. Während die Schnellstrassen zwischen St. Petersburg und Moskau kilometerweit durch die Dörfer, dicht an den Häusern vorbei führen, sind hier die Ortschaften doch etwas weiter entfernt. Sie sehen auch gepflegter und sauberer aus als im Westen  des Landes.

Ebenso wird auch mehr Ackerbau betrieben. Hier in Russland liegt sehr viel Land brach und wird nicht bearbeitet, so insbesondere im Westen, aber jetzt sieht man z.T. riesige Felder, die gepflügt und eingesät sind.

Inzwischen ist allerdings auch der Frühling mit Macht eingekehrt. Es ist wesentlich grüner geworden und wir haben seit dem 5.5. fast ausschliesslich Sonnenschein und können durchaus in der Sonne auch die Jacken aus lassen. Allerdings wird es nachts doch noch reichlich kalt.

Man kann hier in tieferen Landspalten oder sehr schattigen Waldrändern durch aus auch noch Schnee entdecken.

So auch auf diesem Bild (wir machen hier gerade wieder eine Mittagspause). Oben mittig des Bildes ist der weisse Fleck noch tatsächlich Schnee. Hier am Wasser haben wir knapp 20 Grad.

mehr lesen 4 Kommentare

Kazan

Bevor wir am vormittag starteten, nutzten wir den nötigen Gang mit Oskar, um den Feierlichkeiten ein bisschen beizuwohnen. Im Gegensatz zu größeren Städten (Cheboksary ist mit ca. 450.000 Einwohnern für Russland wohl noch eine Kleinstadt) gab es hier keinen großen panzer-und Geschützauftritt, auch die Flugzeuge wurden nicht gesichtet, doch eine Menge Uniformierter war schon angetreten.  

mehr lesen 0 Kommentare

Cheboksary

Zuerst noch zu Nizhniy Novgorod: Am Morgen genossen wir noch eine Tasse Kaffee im Bett und schauten durch unser Küchenfenster auf die Wolga. Es gab doch das eine oder andere interessante zu beobachten. Leider sind die Bilder aufgrund des nicht ganz sauberen Fensters etwas unscharf geworden, aber ich glaube, man kann doch sehen, was da kommt.

Auf dem 3. Bild ist ein Rundfahrtschiff zu sehen. Es wurde morgens einfach mit dem Bug auf den Strand gefahren und jetzt wartet man auf Kundschaft.

mehr lesen 0 Kommentare

Nishniy Novgorod

Diese Stadt ist die fünftgrößte Russlands und liegt direkt an der Wolga. Hier fliesst auch die Oka in die Wolga und so genossen wir erst einmal den Blick auf das Wasser.

mehr lesen 0 Kommentare

Sonne Sonne Sonne

Wir wollen endlich in die Sonne und lt. Wetterkarte scheint es Richtung Osten besser zu sein.

Aber hier in Susdal schien am Dienstag vormittag auch die Sonne und wir liessen uns Zeit mit dem Aufbruch.


Kaum sind wir am Mittag gestartet, trafen wir am Ortausgang auf Jürgen und Gerda. Wir kannten uns aus dem Allradlerforum und hatten ein paar Male bzgl. der Reise kommuniziert.

Sie sind erst 3,5 Wochen nach uns gestartet, aber auch schon da. Ihr Weg heute sollte zum Campingplatz Susdal gehen. Wohin dann, das stand wohl noch nicht fest. Wir gaben noch ein paar Tipps und verabschiedeten uns nach einiger Zeit. Mal sehen, ob wir uns wiedersehen. Die Chance besteht, denn auch sie wollen auch in die Mongolei.

mehr lesen 0 Kommentare

Susdal 2

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht (wir wurden nicht gestört, nur hin und wieder fuhr ein Auto vorbei) mit reichlich Regen nutzte ich morgens eine schauerfreie Stunde, um mit Oskar noch einmal an die Wolga zu gehen.

Wieder zogen die Regenwolken auf, der Himmel war total grau und wir beschlossen, auf eine weitere Besichtigung zu verzichten und weiter gen Osten zu ziehen - dort soll es besseres Wetter geben.

Also los. Unterwegs gab es wieder eine Verkehrskontrolle (gleich durch 3 Polizisten). Irgendwie hatten sie Schwierigkeiten mit meinem Führerschein, doch nach gut 5 Minuten per Funk nachfragen bekam ich die Papiere alle wieder und wir durften weiterfahren.

Unser nächstes Ziel sollte ein Kloster in der Nähe von Susdal sein, wo wir auch schlafen wollten, aber da uns wieder einmal der Regen begleitete, fuhren wir den bekannten Campingplatz an, um dort noch einmal die warme Dusche ausnutzen zu können und auch die Waschmaschine, da beim vorletzten Schlafplatz ein kleines 'Problem' aufgrund einer nassen Wiese  auftrat und dadurch meine Hose etwas viel Matsch an den Beinen hatte.

Gegen 20 Uhr klopfte es an unserer Tür und draussen standen Sascha und Serge, 2 Russen, die seit dem späten Nachmittag nebenan zelteten und schon von Oskar auf seiner Art begrüsst wurden.

Die beiden brachten selbstgebrachten Schnaps mit und es wurde eine luste halbe Stunde, in der wir radebrechend eine Unterhaltung aufkommen liessen. Die beiden kommen weit aus dem Norden und wenn wir sie richtig verstanden haben, wollten sie hier angeln.

Doch nach gut 30 Minuten war ihnen wohl zu warm (sie waren dick angezogen) und so verzogen sie sich wieder - es war trotzdem ganz lustig.


Noch zur Ergänzung: heute haben wir die ersten 5000 km, bisher ohne Pannen und nennenswerten Problemen, hinter uns gebracht.

 

3 Kommentare

Jaroslavl

Bei Regen treffen wir in Jaroslawl ein und stellen unser Auto mitten zwischen den Sehenswürdigkeiten am Strassenrand ab, direkt vor einer Kathedrale. Hier geht ein Flanierweg ab, auf dem die Leute Richtung Wolga spazieren. Der Fußweg und die Strasse sind durch ein paar wenige Meter 'Park' (Bäume und Matsch vom Regen) abgetrennt- wir beschliessen, dass dieser Parkplatz auch unser Schlafplatz für die Nacht bleiben soll.

mehr lesen 0 Kommentare

Sergijew Possad

Genug gefaulenzt, wir wollen weiter. Die beiden deutschen Pärchen schwärmten beide von 2 Städten des Goldenen Ringes, eine davon ist Sergijew Possad mit dem DreifaltigkeitsKloster. Dies ist auch die wichtigste touristische Attraktion in Sergijew Possads, das sich weithin sichtbar im Zentrum der Stadt befindet

Wir haben nun schon einige Klöster, Kirchen und Kathedralen gesehen, aber dieses ist einfach das bisherige Highlight. Es gehört zu den größten Klosteranlagen in Russland. Die vielen Kirchen mit den golden glänzenden Kuppeln sind in sehr gutem Zustand und beeindrucken mit ihrer Schönheit. Wir sind begeistert, der Besuch hat sich wirklich gelohnt. 

Da es ein Samstag ist, das lange 1.Mai-Wochenende und dazu noch wirklich schönes Wetter, sind natürlich auch viele Russen unterwegs, so dass es doch zu größeren Menschenansammlungen kommt.

In einige Kirchen kommt man, wie auch ins Kloster selber, ohne Eintritt hinein. Zum Teil stehen lange Menschenschlangen an, so dass wir uns das ersparen - zuviel Kultur tut auch nicht gut. 

mehr lesen 0 Kommentare

Susdal

Man ist ja flexibel - und so stehen wir noch immer hier auf dem Camping in Susdal.

Wir wollten gerade los (am 29.4.), als Bernhard und Brigitte verfrüht hier auftauchten. Und da das Wetter einfach herrlich war, wurden die Pläne umgestoßen, die Leiter wieder von Heckträger herab genommen und für die nächsten 2 Tage der Campingplatz bezahlt.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Der Goldene Ring

Das nächste Ziel ist der Goldene Ring (http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Ring). Dieser liegt nordöstlich von Moskau und beinhaltet u.a. folgende Städte:  Susdal, Uglitsch, Rostow Weliki, Sergijew Possad, Prereslawl-Slesski, Vladimir und Jarsolawl.
Unser vorrangiges Ziel für die Nacht war Susdal, da dort ein Campingplatz sein soll (wahrscheinlich der letzte für die nächsten Wochen) und ich gern mal wieder ins Internet wollte - ich möchtet ja alle lesen, was wir so erleben.
Durch Vladimir mussten wir durch, haben auch schon von weitem die interessanten Sehenswürdigkeiten erkennen können. Aber da wir auf der Weiterreise gen Osten wieder durch diese Stadt kommen werden, heben wir uns die Besichtigung dafür auf. Ebenso werden wir uns von Susdal nach der einen Nacht wieder verabschieden, um den Goldenen Ring zu bereisen, aber in ein paar Tagen werden wir wieder hier sein und dann auch wahrscheinlich für ein paar Tage länger. Besonders diese Stadt hat es in sich - und alles liegt relativ dicht zum Campingplatz, so dass wir auch Oskar auf den Trips mitnehmen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Susdal
mehr lesen 0 Kommentare

Rjazan

Nach einer herrlich ruhigen Nacht, weit abseits der Strasse an einem See, den wir auf einer üblen Piste anfahren durften, steuerten wir Rjasan (http://de.wikipedia.org/wiki/Rjasan) an. Als markenter Punkt ragt die prächtige Uspenski-Kathedrale mit einer Höhe von 72 m hervor. Leider war das große Tor geschlossen, so dass wir sie nicht von innen besichtigen konnten. Es ist auch hier, wie an vielen anderen Bauwerken, noch einiges zu renovieren. Trotzdem faszinieren diese Gebäude, vor allem, wenn sie in so großer Anzahl auf geballtem Raum stehen.

mehr lesen 0 Kommentare