Alaska Teil 1

Endlich schienen die Regentage vorbei zu sein, nur noch selten kam ein kleiner Schauer herunter und ehe wir uns versahen, waren wir am Grenzübergang. Die Fragen nach Feuerholz und verbotenen Lebensmitteln konnten wir mit: "die verloren wir schon in Skagway" beantworten.

Jedenfalls durften wir nach Alaska einreisen.

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Alaska-Highway

Der Grenzübergang auf der Kanadischen Seite ging relativ unspektakulär über die Bühne, die Frage nach Alkoholika wurde von mir wahrheitsgemäß mit ‚nur noch die Reste‘ beantwortet. Wie groß die Reste waren, fragte der Zöllner zum Glück nicht. Allerdings schien er noch nie einen europäischen Langzeit-Reisenden abgefertigt zu haben, denn irgendwie konnte er nicht verstehen, dass wir schon über ein Jahr unterwegs waren und, was noch schlimmer war, noch kein Rückflugticket vorweisen konnten. Ebenso konnte er nicht begreifen, dass man über ein Jahr in solch einem kleinen Auto wohnen könne. Aber er gab uns dann doch einen Stempel in den Pass, mit dem wir uns wieder bis zu 180 Tage in Kanada aufhalten dürfen

Der Highway führte uns über Brücken und einem schönen Blick auf die Rocky Mountains nach Vancouver.

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Oregon und Washington

Oregon - das Land der Pumas und der Schwarzbären. So wird es im Reiseführer angepriesen. Ich kann jetzt schon vorgreifen: wir sahen weder einen Puma noch einen Schwarzbären. OK; Schwarzbären hatten wir bereits einige gesehen, also kein Problem, doch einen Puma hätten wir gern vor die Linse bekommen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Da werden wir wohl mal einen Zoo aufsuchen müssen....

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Kaliforniens Norden

Auf dem weiteren Weg gen Norden wollten wir unbedingt den Sequoia NP, den Kings-Canyon NP sowie den Yosemite-NP besuchen. Lt. Nancy sollte der HW 395 sehr schön sein, er führte östlich am Sequoia NP vorbei (etwas weiter westlich liegt das Death Valley). Dabei kamen wir am Fossil Falls vorbei, einer Lava-Area, geschaffen von Feuer und Wasser. 

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Kaliforniens Süden

Eine Einreise mit Hindernissen. So erging es uns, als wir Mexiko verlassen und wieder in die USA einreisen wollten. Unser Permit war noch bis zum nächsten Tag gültig, musste also verlängert werden. Doch die Zollbeamten an der Grenzabfertigung konnten oder wollten uns nicht helfen. Dafür verpassten sie uns lieber eine zweite intensive Kontrolle, bei der uns allerdings der Aufenthalt in der Nähe des Autos untersagt wurde. So kannten wir es bisher noch nicht, bei allen bisherigen Grenzübertritten musste einer von uns mit hinein in den Koffer. 

Ich sollte ursprünglich sogar das Fahrerhaus vorklappen, damit man in den Motorraum schauen könne (alle extra durchsuchten PKW standen auch mit offenen Türen, Heckklappe und Motorhaube auf dem Platz). Doch auf den Hinweis, dass dazu etwas mehr Aufwand aufgrund des Bullfängers nötig wäre, verzichtete der Zöllner darauf.

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Baja California Teil 4

Endlich! Endlich ging unser größter Wunsch in Erfüllung - aber davon etwas später.

Um den Wunsch zu realisieren, mussten wir wieder gen Norden fahren. Wir nahmen die BCS165, eine Strecke, dir nur von sehr wenigen Touristen befahren wird, da dafür nicht nur ein 4x4 notwendig ist, man benötigt eine relativ geländegängiges Auto. Die Strecke führte uns von La Paz aus direkt an der Küste entlang zum Fischerdorf San Evaristo, zuerst noch geteert, dann als Waschbrett-Piste weiter.

In dieser schönen Bucht machten wir unsere Mittagspause.

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Baja California Teil 3

Am 19. Tag an diesem Strand hieß es für uns Abschied nehmen. Wir hätten es durchaus noch länger aushalten können, doch wir wollten ja noch mehr von der Baja sehen.

 

Diese Tage waren sehr anstrengend, denn wir hatten jeden Tag die Surfer zu beobachten, die Wale im Hintergrund, einmal sogar einen fliegenden Rochen und immer wieder schöne Sonnenunter- gänge. 

 

So sieht es aus, wenn die Grauwale am Springen sind, das konnten wir während unseres hiesigen Aufenthaltes sehr häufig beobachten, mit viel Glück gelang es mir, sogar 2 Wale auf einmal aufs Foto zu bekommen.

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Baja California Teil 2

Häufig hörten wir, dass es auf der Baja sehr schön sein solle, tausende Amerikaner über-wintern dort mit Ihren Wohnmobilen. Doch der nördliche Teil war ein bisschen enttäuschend. Schöner wurde es erst in der Gegend um Mulege' - und das setzte sich auch so fort. Während wir im Norden so gut wie keine Wohnmobile sahen, wurden es mittlerweile immer mehr. 

Am Neujahrstag fuhren wir die MEX1, der Hauptdurchgangsstraße auf der Baja, weiter. Die MEX1 ist relativ schmal, so gut wie keine Seitenstreifen. Mit überhöhter Geschwindigkeiten wurden wir von den großen Trucks überholt, da war schon Konzentration gefordert. 

Nach 25 km fanden wir diese Bucht, die Playa Santispac - und blieben gleich.

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Baja California / Mexiko - Teil 1

Mal wieder ein problemloser Grenzübergang, in gut 20 Minuten waren wir durch. Für Oskar interessierte sich niemand - da hatten wir zwischenzeitlich schon andere Storys gehört. Aber was soll's, es lief alles glatt.

Zuerst gab es Probleme mit der Geldversorgung, irgendwie wollten die Bankautomaten unserer Karten nicht nehmen. Also erst einmal ohne mexikanische Pesos weiter.

Wir wollten nach San Felipe, dort waren wir locker mit Andrea und Thomas verabredet. Überrascht wurden wir von einer Militärkontrolle, ich kann jetzt schon vorgreifen: durch solch eine Kontrolle mussten wir des öffteren durch.

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Arizona

Den weiteren Weg gen Süden wollten wir, soweit möglich, entlang des Colorado River fahren. Kurz vor Bullhead City fanden wir diesen Platz am Lake Mohave. Er gehört zu den schönsten Plätzen, die wir bisher gefunden hatten und so entschlossen wir uns kurzfristig, eine 2.Nacht anzuhängen. Gern wären wir noch länger geblieben, aber Thanksgiving nahte und somit mussten wir dann doch wieder los. Auf einem Platz bei Parker (mit Blick auf den Colorado River) lernten wir Andrea und Thomas aus Deutschland kennen, die mit ihrem Fiat-Wohnmobil die USA unsicher machen. Es war ein sehr netter Abend mit den Beiden und wie es aussieht, werden wir uns bestimmt noch eimal treffen

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