Arizona

New Mexico oder Arizona – das war unsere nächste Entscheidung. New Mexico war interessant aufgrund einiger Pueblo-Dörfer, aber da wir uns schon Mesa Verde angeschaut hatten, wurde dieser Bundesstaat erst einmal verschoben. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr, wenn wir aus Alaska zurück sind, hierhin. Somit entschieden wir uns also für Arizona.

 

Als erstes stand der Canyon de Chelly auf dem Programm, der im Gebiet der Navajo-Nation im Nordosten des US-Bundesstaates Arizona liegt. In den Canyons befinden sich zahlreiche Zeugnisse menschlicher Siedlungen, die auf eine erste Besiedlung bereits vor etwa 4500 Jahren hinweisen. Uns fiel auf, dass wir bei unserem ersten USA-Besuch schon einmal hier waren, damals hatten wir eine Jeep-Fahrt durch den Canyon mitgemacht. Dieses Mal nahmen wir nur die ausgebauten Straßen zu den einzelnen Aussichtspunkten, zwischendurch konnten wir noch das eine oder andere Pueblo sehen, allerdings nicht in solch einem guten Zustand wie in Mesa Verde.

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Utah

Wer keine Steine mehr sehen mag, dem sei zu empfehlen, diesen Blog nicht weiter zu lesen: Utah besteht fast nur aus Steinen – und außer Steinen wird fast nichts auf den Fotos gezeigt.

Als erstes zog es uns von Mesa Verde Richtung Uthas Norden, Die ersten Felsformationen, sie wirkten wie aus der Ebene gewachsen, säumten den Highway. 

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Durch Idaho und Utah nach Colorado

Idaho Falls im Bundesstaat Idaho war ein hübsches Städtchen, beidseits des Flusses Snake River war ein hübscher Boulevard gebaut, doch leider fanden wir keinen Stellplatz für die Nacht, erst ausserhalb an einem Sportcenter. Abends kamen dort einige Mädchen- mannschaften zusammen, um ein Fußballturnier auszutragen. 

Leider hatten wir weder von dem einen oder anderen Fotos gemacht. Allerdings waren wir erstaunt, auf einer Gedenktafel zu lesen, dass in dieser Stadt einige tausend deutscher Kriegs- gefangenene zu Zwangsarbeit rekrutiert waren

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Durch Montana zum Yellowstone / Wyoming

Was hatten wir nicht alles an Schauergeschichten bzgl. Grenzübertritt in die USA gehört: Offene Lebensmittel wie Kartoffeln, Apfelsinen, Tomaten etc. darf man direkt an der Grenze vernichten, die Grenzer nehmen das Auto auseinander etc. Und? Nichts von alledem. An dem kleinen Grenzübergang auf der Ostseite des Waterton-Parkes wurden wir nur gefragt, ob wir Alkohol, Drogen oder Waffen dabei hätten. Nachdem wir das wahrheitsgemäß erklärten (beim Ersteren noch ein paar Reste an Wein und Bier, die anderen Dinge nicht) war damit die Kontrolle des Autos beendet. Anschließend mussten wir unsere Fingerabdrücke abgeben, 6 $ pro Person Verwaltungsgebühren bezahlen und schon hatten wir unsere Visastempel für ein halbes Jahr in den Pässen. Das Ganze dauerte 10 Minuten, allerdings nur deshalb so lange, weil wir noch ein bisschen Smalltalk machten und die Geschichte unseres Autos erzählen mussten.

Für die interessierten Leser: immer wieder hörten wir die Geschichte, dass man die NAFTA-Staaten, also Kanada, USA und Mexiko, nach einem Jahr verlassen müsse und erst dann wieder in die USA einreisen dürfe. Dieses Geschichte scheint ein Gerücht zu sein. Auf unsere Nachfrage bei den Grenzern erklärten dieso uns, dass das nicht stimmen würde. Wir hätten ja ein Visum, dass 10 Jahre lang gültig wäre und damit wäre jederzeit eine Wiedereinreise möglich. Die gleiche Antwort hatte Theo bei seinem ersten Grenzübertritt ebenfalls erhalten. 

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British Columbia

Smoke, Smoke, Smoke – überall war es diesig und dunstig. Allein in British Columbia (oder kurz BC) soll es mittlerweile über 600 Brände geben, dazu noch viele und große Brände in Californien – und der Rauch hing in der Luft.

Wir durchquerten den Glacier Nationalpark, so viele Gletscher auf einmal (mehr als 400 Stück) wie hier gibt es selten. Doch wir sahen ----- so gut wie nichts. Überall nahm uns der Dunst die Sicht, so dass wir uns fragten: wohin jetzt. Vancouver ist nur noch knapp 600 km auf direktem Wege entfernt, gleich nebenan liegt Vancouver Island direkt am Pazifik und wir hofften, dass dort bessere Sicht wäre. Somit planten wir kurzfristig um, verschoben den Besuch des Yellowstone Nationalparkes und machten uns weiter auf den Weg in den Westen Kanadas.

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Alberta

Nachdem wir Ontario verließen, durchquerten wir (für unsere Verhältnisse im Eiltempo) innerhalb von 5 Tagen die Bundesstaaten Manitoba und Saskatchewan. Die Abwechslungen bestanden fast nur aus dem Wechsel zwischen Farmland und Rinderweiden, die Straßen fast nur geradeaus. Eine Straße führte über knapp 150 km geradeaus, darin nur einen nicht zu erkennenden Bogen (gesehen auf der Landkarte).

Wir fanden am Donnerstag für gerade einmal 10 € pro Tag den Campground Blood Indian Park in Big Stone, ca 220 km nordöstlich von Calgary. Ein weitläufiger Platz an einem See, Kanadagänse, Enten, Pelikane, Schwalben, viele uns nicht bekannte Vögel, im Hintergrund eine große Rinderherde. Von der Straße so gut wie nichts zu hören. Oskar war ganz begeistert von den vielen Erdhörnchen. Alles in allem total idyllisch und so beschlossen wir, nicht nur eine Nacht zu bleiben, sondern Urlaub von der Reise zu machen und erst Montag wieder die nächsten Kilometer unter die Räder zu nehmen.

Freitags kamen noch diverse Gäste mit ihren Mobilen und Trailern an, häufig zum Angeln, aber von Überfüllung konnte man nicht sprechen.

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Ontario

Laut Wetterbericht sollten der folgende Mittwoch und der Donnerstag wieder 34 Grad heiß werden. Nachdem wir Montreal durchquert/umfahren hatten, zeigte das Thermometer im Fahrerhaus fast 40 Grad an – es machte keinen Spaß mehr. So beschlossen wir, uns frühzeitig einen schattigen Campingplatz zu suchen, auf dem wir die nächsten beiden Nächte verbringen wollten – und fanden einen einige Kilometer vor der Stadt Cornwall. Es war schön, die Hitze im Schatten zu verbringen und vernünftig duschen zu können. Für Oskar war es auch eine Erleichterung, er hatte keine große Lust zum Laufen, lag meistens bei uns oder versuchte höchstens mal, die Kanadagänse zu scheuchen, wenn er selber eine Abkühlung im Wasser nehmen wollte.

Wir sind übrigens ganz nah an der Grenze zur USA, sie verläuft mittig des St. Lorenz-Stromes. Da der 04.07. der amerikanische Nationalfeiertag ist, hörten wir abends noch diverse Feuerwerke.

Wir nutzten das Wetter und die Pause, mal wieder große Wäsche zu machen, einige Internet-Dinge für zu Hause zu erledigen und die Homepage auf den neuesten Stand zu bringen.

Am 2 Abend wurde gegrillt – das Feuer war mehr zum Vertreiben der Mücken, nicht zum Aufwärmen.

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Quebec

Nach einer innigen Verabschiedung machten sich Theo und Sabine auf gen Westen, während wir den Hafen zur Fähre ansteuerten. Das Boarding hatte schon angefangen, für uns war noch genügend Platz an Bord und nach 2 Stunden Überfahrt waren wir in Matane auf der Halbinsel Gaspesie, die zum Bundesstaat Quebec gehört. Kurz vor dem Ortsende fanden wir einen Picknick-Parkplatz. Ein ausgiebiger Spaziergang mit Oskar wurde absolviert, dabei bewunderten wir wieder einmal die Natur, die dieses Steinmuster produzierte…..

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Labrador-Highway

Wir dachten, dass es das mit dem Eisbergen gewesen wäre – zwar nur kleine, aber immerhin….

Doch auf der Überfahrt musste die Fähre um den einen oder anderen Eisberg herum manövriert werden.

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Neufundland Teil 2

Dildo verabschiedete sich mit Regen und eiskaltem Wind von uns – und die Wale waren am Morgen auch nicht mehr zu sehen. An Clarenceville vorbei steuerten wir Bonavista an – Papageientaucher oder Puffins (wie sie hier heißen) beobachten.

Zur Nacht legten wir einen Stop im Lockston Path Provincial Park ein. Abends gab es leichten Schneeregen – Ende Mai !! Am nächsten Vormittag sahen wir noch 2 schöne Plätze direkt am Wasser und entschlossen uns kurzfristig, noch eine Nacht dran zu hängen. Wir besorgten uns Feuerholz, aber es wurde zu kalt, um draußen zu sitzen – und am nächsten Morgen hatten wir noch mehr Schnee.

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