Georgien

Das Wetter war leider in Georgien auch nicht besser - windig und kühl.

Nach dem Grenzübergang fuhren wir erst einmal in die Stadt Akhalkalaki, um eine SIM-Karte zu kaufen, doch den angeblichen Beeline-Laden gab es nicht mehr. So wurde erst einmal der Dieseltank gefüllt (nur knapp 65 Eurocent der Liter) und wir verließen die Stadt wieder ganz schnell wieder. 

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Und noch mehr Highlights

Erst einmal hatten wir uns verfahren. Die Karte und das Navi stimmten nicht mit der Realität überein - oder wir haben das nicht richtig erkannt. Auf jeden Fall waren wir, dank der Hilfe eines Einheimischen, nach einer Stunde in etwa wieder dort, wo wir vorher gestartet waren. Aber dann auf dem richtigen Weg.

Zuerst passierten wir noch den Nazik-See, um nach etlichen Kilometern bei der Stadt Ahlat auf den Van-See zu stoßen. 

Ein paar Kilometer am Van-See vorbei und die Abzweigung zum Nemrut Krater war gefunden.

Mühevoll arbeitete sich der MAN die steile Anfahrt hoch. Zuerst war die Zufahrt noch geteert - mit den üblichen Löchern drin, um irgendwann in eine Piste überzugehen. 

Der Nemrut ist ein Vulkan mit ca. 7 km Durchmesser. 1881 war er das letzte Mal aktiv, damals brach auch der Gipfel ab und wurde weggeschleudert.

Im Krater gibt es einen Kratersee, einen der größten weltweit, sowie 2 Nebenseen.

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Ost-Anatolien

Wir hatten großes Pech: unsere Speicherkarte hat sich beim Auslesen der Bilder verabschiedet, so dass diese für die nächsten Tage nicht mehr greifbar sind. Es ist sehr schade, aber da kann man nichts mehr machen. Jeder Versuch, die Bilder zu retten, scheiterte.

Es ist aber nicht ganz so schlimm., denn von einigen Sachen hatte ich zum Glück auch mit dem Smartphone Bilder geschossen. Nur einen Tag kann ich nicht mehr rekonstruieren.

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Viel Kültür

Am Freitagmorgen wurden wir gegen 06:30 Uhr von einem Gewitter geweckt. Gegen 10:00 Uhr kam das nächste Gewitter herunter. Und Sonne war für den Tag auch nicht angesagt. So setzten wir unsere Pläne um und machten uns auf den Weg. Zuerst ging es weiter gen Osten bis wir kurz hinter Manavgat in die Berge Richtung Seydisehir abbogen.

Doch der Regen ließ uns hier auch nicht im Stich. Immer wieder öffneten sich die Wolken. Das änderte sich am nächsten Tag – es regnete jetzt ununterbrochen. Trotzdem zogen wir unseren Plan durch und fuhren die Strecke Seydisehir, Taskent und Ermenek Richtung Mut – diese Strecke hatte uns Detlef empfohlen.

Trotz des Dauerregens war es eine interessante und landschaftlich schöne Strecke durch das Gebirge. Mehrere Pässe mussten wir überfahren – teilweise im dichten Nebel, denn die Wolken hingen richtig tief. Fotos haben wir aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht gemacht – wir waren froh, selber noch einiges sehen zu können und auf Bildern hätte das nicht gewirkt.

Doch von einer Ecke machten wir Bilder: es wurde ein neuer Staudamm gebaut – das dahinter liegende Tal (siehe Bilder) wird es in kurzer Zeit so nicht mehr geben.

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Die erste Woche in der Türkei

Wir nahmen den Grenzübergang in der Nähe von Ipsala. Bereits letztes Jahr waren wir hier aus der Türkei ausgereist und mir war ein bisschen mulmig zu Mute. Zum einen, weil ich hier beim letzten Mal viel Ärger mit einem äusserst unfreundlichen Grenzer bei der Röntgenstation hatte, zum anderen, weil unser Wein-und Biervorrat dieses Mal nicht gerade klein war und wir die Freigrenzen weit überschritten. Doch wir hatten Glück, man wollte nur kurz schauen, ob es wirklich ein Camper ist. Für die Kofferräume und deren Inhalt interessierte sich dieses Mal keiner.

Bei Gelibolu überquerten wir mit einer Fähre die Dardanellen – man quetschte uns als Letzte rauf und die Heckklappe ging nicht mehr zu Schließen. Ich glaube allerdings, dass die nie geschlossen wird. Auch ein 'Blinder Passagier' nutzte unser Auto – allerdings dann doch nicht die ganze Überfahrt. Unterwegs sahen wir noch ein paar Delfine – ich hoffe, die sind auf dem Bild zu erkennen.

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Griechenland

Eigentlich wollte ich für Griechenland keinen extra Blog schreiben, da wir nur kurz bleiben wollten – aber es gab noch eine Überraschung.

Zuerst standen wir 2 Tage beim Camp Store Zampetas in Thessaloniki, bei dem wir letztes Jahr schon waren. Unsere Toilette war leicht inkontinent, so dass wir ein neues Magnetventil benötigten. Ich hatte schon vor über 2 Wochen angefragt und sie wollten mit das Ventil zurücklegen.

 

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Bulgarien

Der erste Grenzposten auf Bulgarischer Seite machte sich bei uns unbeliebt, allerdings konnte er auch nichts dafür, dass er uns Mautgebühr abknöpfen musste. Es gab keine Chance, darum herum zu kommen und so waren für 7 Tage 21 € Maut fällig.

Die Grenzabfertigung ging relativ schnell vonstatten, man musste unbedingt mal ins Auto schauen. Ansonsten schienen die Grenzer mal wieder froh über etwas Abwechslung zu sein, denn wir hatten einen ganz kleinen Übergang bei Bregovo ausgesucht.

Unser erster Eindruck war, das es den Bulgaren noch schlechter gehen musste als den Serben, denn die Straßen waren mehr als marode.

Das hatten wir übrigens auch in den nächsten Tagen auf kleinen Nebenstraßen feststellen müssen. Wir mussten Schlaglöcher umfahren wie zu besten Zeiten in Zentralasien.

Auffällig waren auch die jungen Mädchen, die sehr häufig an den großen Strassen standen und auf zahlungskräftige Kunden warteten….

Unterwegs sahen wir auch immer mal wieder Pferdewagen.

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westliche Balkanregion

Nach dem Grenzübergang nach Slowenien drückten wir uns an der Mittelmeerküste entlang. Mittagsstop legten wir in Piran ein. Hier spazierten wir an der Wasserpromenade entlang und fanden ein nettes Lokal, wo wir uns ein Mittagessen gönnen wollten. Das Essen war gut, aber leider mussten wir eine 3/4 Stunde drauf warten. Oskar hat sich die ganze Zeit gelangweilt.

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unsere neue Reise, zuerst nach Italien

Die letzten Wochen waren die reinste Hektik. Auf unserer 1 ½ jährige Reise stellten wir einige Dinge im Koffer fest, die wir verbessern bzw. ergänzen wollten.

Über den Winter war es mir zu kalt und so kamen wir erst Mitte März dazu, mit unserem Ausbauer Olli die Änderungen vorzunehmen. Unter anderem wurde die Photovoltaikanlage und ein Teil der elektrischen Anlage geändert. Und das hielt auf. Dabei kam es wie es kommen musste: der Wagen wurde nicht rechtzeitig fertig, so dass innerhalb der letzten 3 Tage (statt der letzten Woche) der Wagen gereinigt und gepackt wurde.

Wir wollten am 1.4. wieder starten. Es hat nicht ganz geklappt, aber wir kamen dann doch noch einigermaßen zeitig los.

Zuerst wurden innerhalb Deutschlands noch der ein oder andere Besuch abgehalten, aber dann waren wir raus aus der Heimat. Österreich war das erste 'Ausland'.

Unser Ziel war Südtirol, wo ein Allradlertreffen über Ostern bei Meran stattfinden sollte.

Unterwegs machten wir noch Halt auf dem Campingplatz 'Dreiländereck' in Ried. Der Platz war schon sehr voll, denn diverser Touristen waren auf den Gletschern zum Skifahren. Wir waren nicht hoch in den Bergen; es reichte, die Sonne zu geniessen.

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Wi sünd wedder to Hus...

... oder, auf Hochdeutsch: wir sind wieder zu Hause. Am Sonntag, den 02.10., kamen wir am frühen Abend wieder in der Heimat an.

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