Twer

Unser nächstes Ziel war Twer (http://de.wikipedia.org/wiki/Twer). Aber zuerst noch einmal zu gestern - es kam, wie es kommen musste: um 06:45 Uhr schlug die große Glocke, so dass wir fast aus dem Bett fielen. Das kommt davon, wenn man auf Kultur macht und vor einem Kloster übernachtet. Es wird uns eine Lehre sein.

So fuhren wir zeitig los Richtung Twer. Wir wussten, dass wir es nicht an einem Tag schaffen würden bzw. wollten, denn nach gut 300 km am Tag ist für uns eigentlich Feierabend. Mittags hielten wir noch an einer Gaststätte und gönnten uns einen leckeren russischen Fleischspiess, hier Schaschlik genannt. Und am frühen Abend suchten wir uns ca. 50 km vor Twer einen Schlafplatz an einem Waldrand, gut 800 m entfernt von der Hauptstrasse.

Twer hatte uns etwas enttäuscht. sollte es doch die zweitschönste Stadt Russlands, gleich nach St. Petersburg, sein. Hier war noch der alte Glanz zu entdecken, aber um dem Ruf gerecht zu werden, muss noch reichlich viel investiert und renoviert werden.

Man beachte die Mode für die Frau von Welt

Sie hat nur den Auftrag, die Bänke zu streichen. Dass Farbe eingespart werden und auch der Untergrund sauber gehalten werden kann, war nicht ihr Auftrag.

Also weiter nach Moskau, wo wir uns wieder mit Bernhard und Brigitte auf einem Campingplatz treffen wollten. Auf dem Weg dorthin kamen wir auf eine niegelnagelneue Autobahn, die teilweise 5-spurig ausgebaut war. Diese Autobahn ist mautpflichtig oder soll es zumindest werden. Doch zum Glück waren die Bauarbeiten der Kontrollhäuschen und Zahlstellen noch nicht abgeschlossen. Abends kamen wir dann bei leichtem Regen an unserem Treffpunkt an.

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Kommentare: 1
  • #1

    Paul und Sylvia (Antalya) (Mittwoch, 27 Januar 2016 19:23)

    Habt ihr da mitten auf einer Kreisverkehrsinsel gestanden?