Rjazan

Nach einer herrlich ruhigen Nacht, weit abseits der Strasse an einem See, den wir auf einer üblen Piste anfahren durften, steuerten wir Rjasan (http://de.wikipedia.org/wiki/Rjasan) an. Als markenter Punkt ragt die prächtige Uspenski-Kathedrale mit einer Höhe von 72 m hervor. Leider war das große Tor geschlossen, so dass wir sie nicht von innen besichtigen konnten. Es ist auch hier, wie an vielen anderen Bauwerken, noch einiges zu renovieren. Trotzdem faszinieren diese Gebäude, vor allem, wenn sie in so großer Anzahl auf geballtem Raum stehen.

Oskar musste noch etwas für die deutsch-russische Freundschaft tun.

Auch das Anbringen der Schlösser an Brückengeländern etc. hat sich bis Russland verbreitet.

Nur unweit des Kreml gab es eine weitere kleine Kirche. Da ich dieses Mal allein war, wagte ich, ein paar Bilder zu schiessen.

Abends suchten wir uns wieder entfernt von der Hauptstrasse einen neuen Schlafplatz. Zuerst fuhren wir über Feldwege zum nächsten Fluß. Die Angler dort störten uns nicht, auch nicht, als sie ganz erstaunt guckten, wie wir da ankamen. Doch wir blieben nicht, denn uns störte der gewaltige Dreck, der von diesen Leuten hinterlassen wurde. Doch das ist ein anderes Thema, zu dem ich hier sicher noch einmal schreiben werde.

So fanden wir dann einen anderen Platz, nicht direkt an einem Fluss, aber ein kleiner Teich war auch gleich neben an, ebenso die Mücken. Mittlerweile hat sich das Wetter gebessert, es herrschten abends noch gut 20 Grad, so dass wir das Bier schon einmal draussen geniessen konnten. Und wir genossen auch den Gesang der Feldlerche, die nur unweit von uns am Himmel stand und ihr Lied trällerte. Nur irgendwann wurden uns die Mücken zu viel, dass wir unser Abendessen im Auto zu uns nehmen mussten.

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