Sonne Sonne Sonne

Wir wollen endlich in die Sonne und lt. Wetterkarte scheint es Richtung Osten besser zu sein.

Aber hier in Susdal schien am Dienstag vormittag auch die Sonne und wir liessen uns Zeit mit dem Aufbruch.


Kaum sind wir am Mittag gestartet, trafen wir am Ortausgang auf Jürgen und Gerda. Wir kannten uns aus dem Allradlerforum und hatten ein paar Male bzgl. der Reise kommuniziert.

Sie sind erst 3,5 Wochen nach uns gestartet, aber auch schon da. Ihr Weg heute sollte zum Campingplatz Susdal gehen. Wohin dann, das stand wohl noch nicht fest. Wir gaben noch ein paar Tipps und verabschiedeten uns nach einiger Zeit. Mal sehen, ob wir uns wiedersehen. Die Chance besteht, denn auch sie wollen auch in die Mongolei.

 In Vladimir wurde noch ausgiebig in einem riesigen Supermarkt eingekauft und dann ging es am Nachmittag endlich weiter.

Wir schafften tatsächlich an diesem Tag 71 km – der absolute Rekord. Und was fanden wir dann? Eine Lichtung im Wald, direkt zwischen der M7 und einem Dorf gelegen. Trocken und sonnig. Es standen 2 Tore drauf, also wurde dieser Platz auch wohl als Bolzplatz genutzt. Feuerstellen waren vereinzelt auch vorhanden, also alles bestenes. Wir hin da, besten Platz gesucht und in die Sonne gesetzt. Auch Oskar war glücklich, trat doch ein Ball mal wieder in Erscheinung.

Hin und wieder kam ein Auto vorbei auf dem Weg vom bzw. zum Dorf, ansonsten hatten wir unsere Ruhe. Ein Specht war zu hören, ebenfalls ein Kuckuck und was da dann noch so fliegen konnte, hat sich zwischendurch gemeldet. Nur keine Mücken – herrlich. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob wir aus geringer Ferne auch einen Birkhahn gehört haben; wenn nicht, bilden wir uns das zumindest mal ein.

Am Mittwoch brezelte die Sonne wieder von Himmel und lud die Battereien. Kurz entschlossen entschieden wir, den Platz und die Sonne noch einen Tag länger zu geniessen. 

Vormittags hab ich noch ein paar Wartungsarbeiten durchgeführt und dann –> haben wir so gut wie nichts mehr getan. Wir waren der Meinung, das hätten wir uns auch verdient.

Und am frühen Abend wurde der Grill angeworfen und anschliessend das gesuchte Feuerholz verheizt, denn sooooo warm war es dann doch nicht mehr.

Etwas später kamen 8 junge Männer mit einem Ball auf den Platz. Oskar war nicht zu halten, so dass er allein gegen 8 Männer spielen durfte – irgendwie ungerecht, denn die 8 waren nicht so schnell wie er.

Nach einiger Zeit nahmen wir ihn dann doch vom Platz, so dass sich die jungen Männer unter sich austoben durften.

Nach gut 30 Minuten Fußballspielen verabschiedeten sie sich freundlich von uns und erschwanden wieder Richtung Dorf. Und wir hatten den Platz für den Rest des Abends und die ganze Nacht wieder für uns allein.

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