Kazan

Bevor wir am vormittag starteten, nutzten wir den nötigen Gang mit Oskar, um den Feierlichkeiten ein bisschen beizuwohnen. Im Gegensatz zu größeren Städten (Cheboksary ist mit ca. 450.000 Einwohnern für Russland wohl noch eine Kleinstadt) gab es hier keinen großen panzer-und Geschützauftritt, auch die Flugzeuge wurden nicht gesichtet, doch eine Menge Uniformierter war schon angetreten.  

Allerdings verschwanden wir dann doch, bevor das Offizielle endich startete, denn wir wollten ja noch weiter nach Kazan. Unterwegs sah man in kleineren Ortschaften auch noch die eine oder andere kleine Veranstaltung.

Unterwegs machten wir wie jeden Tag eine kurze Mittagspause. Ein Bauer (?) und seine Frau hielten gleich neben uns an und wir waren uns nicht ganz sicher, aber den Gesten nach wollte uns der angetrunkene Bauer wohl einladen. Dankend hatten wir allerdings abgelehnt und so machten sich die beiden fröhlich winkend wieder auf den Weg.

Die Feierlichkeiten wurden relativ früh beendet. Als wir gegen 15:00 Uhr in Kazan eintrafen, wurden die Bühnen bereits wieder abgebaut.

Kazan ist die Hauptstadt der Republik Tatarstan in Russland. Die Stadt liegt an der Wolga rund 800 km östlich von Moskau und ist u.a. das Zentrum des russischen Islam.

Der Kreml dieser Stadt gilt als einer der schönsten seiner Art und ist aus diesem Grund in der List des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Das Besondere ist die mitten drin befindliche islamische Moschee

Die Stadt gilt als eine Perle der Architektur, die Orient und Okzident in sich vereint.  

Oblwohl Kazan eine moderne und saubere Stadt ist, sagte sie uns irgendwie nicht zu. So suchten wir nach dem Besuch des Kreml auch nicht mehr nach dem Bouleward an der Wolga, sondern machten uns weiter auf dem Weg gen Osten.

Kurz hinter der Stadt fanden wir einen Stellplatz, ca. 1000 m abseits der M7. Es kam noch ein aufdringlicher Besuch, den wir allerdings schnell abwimmelten. Das Auftreten der beiden jungen Männer (wildes Gehupe, gleich Wodkaflasche rausholen) gefiel uns überhaupt nicht und zum Glück wurden wir die beiden auch schnell wieder los. Sie merkten, dass wir an ihnen kein Interesse hatten.

Da gaaaaanz hinten könnt ihr Brigitte mit Oskar vom Morgenspaziergang kommen sehen.


Am  Morgen hielt noch ein russischer Jeep mit 2 jungen Leuten an. Begeistert fotographierten sie unser Womo. Da einer der beiden ein klein wenig Englisch konnte, kam eine kurze Unterhaltung auf und nach genügend Fotos machten die Zwei sich wieder auf den Weg

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