Listvyanka am Baikal

25.05. - 26.05.


Der Baikal - unser erstes ganz großes Ziel - wir haben es erreicht.

Hier der erste Blick

Doch einen Tag zurück: jetzt haben wir noch über 700 km vor uns - in 3 Tagen gut zu schaffen.

Nach der ruhigen Nacht am Fluß gab es am nächsten Morgen für uns eine Premiere: die Innendusche, kurz vor Abfahrt endlich fertig gestellt, wurde eingeweiht. Draussen war es zu windig und kühl und da wir der Meinung waren, doch mal wieder eine Dusche nötig zu haben, nutzten wir also die Innendusche. Die Konstruktion hat uns voll überzeugt, auch für meine Körpergröße ging das ganze besser als gedacht.

Also: frisch geduscht und frohen Mutes machten wir uns weiter auf den Weg gen Osten. Es war  kurz vor 11:00 Uhr - dachten wir. Nein, unser Navi zeigte uns schon eine Stunde mehr an. Somit sind wir euch mittlerweile schon 6 Std. voraus.

Also kurz vor 12: oo Uhr los. Es gibt nicht viel zu berichten von diesem Tag, ausser, dass es mal wieder Schwierigkeiten mit dem Finden des Stellplatzes gab. Aber dann konnten wir auch dieses Problem meistern und fanden abseits der Hauptstrasse eine große Wiese. Es war windig genug, so dass uns auch keine Mücken störten. Des weiteren war der Verbindungsweg zum nächsten Dorf gut 200 m entfernt, so dass wir abends noch in aller Ruhe den Gesang der Lerchen geniessen konnten.

Heute, am 26., standen wir etwas früher auf. Es waren noch ca. 420 km bis Listvyanka - das sollte doch zu schaffen sein. Also los. Irgendwann erreichten wir Irkutsk. Diese Stadt steht auch noch auf unserer Besichtigungsliste, aber hier kommen wir noch mal durch und nehmen uns dann die Zeit.

Zwischendurch waren wir noch mal einkaufen und obwohl Oskar es nicht soll, war er der Meinung, hier mal wieder Chef spielenzu müssen. Immerhin trägt er die Verantwortung, wenn wir nicht da sind, und muss deshalb auf den Wagen aufpassen.

Auf dem avisierten Stellplatz beim Hotel Baikal in Listvyanka kam dann die große Enttäuschung: das Hotel hat seine besten Zeiten wohl schon vor längerer Zeit gehabt, war ziemlich herunter gekommen und vom See war nichts zu sehen. Auch Bernhard und Brigitte waren nicht da. Wir fuhren noch durch den Ort und fanden dann einen Platz direkt am Hafen, allerdings gelegen an der einzigen Durchgangsstrasse des Ortes. Hier ist ein bisschen Tourismus vorhanden,  die Saison beginnt erst im Juli. Trotz Sonnenschein ist es relativ kühl, das liegt am Baikal selber, der sehr kalt ist, geschätzt 6 Grad. 

Bernhard und Brigitte waren ebenfalls davon enttäuscht und deshalb schon weiter gefahren. Da ich Probleme mit meinem Mailsystem hab, konnte ich ihre Mail nicht rechtzeitig lesen, sonst hätten wir uns den Weg hierher gespart.

Aber ok, jetzt sind wir hier, werden die Nacht in unserem gemütlichen Bett geniessen und morgen geht es dann weiter nach Olchon, einer Insel im Baikal, die das absolute Highlight sein soll. Lassen wir uns überraschen. 


Wir planen, je nach Lust und Laune und Wetter mindestens eine bis zwei Wochen auf Olchon zu verbringen. Ich weiss nicht, ob wir dort einen vernünftigen Internetempfang haben werden. Falls nicht, müsst ihr euch mit den nächsten Eintragungen etwas gedulden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Jessica & Andreas Röttmer (Freitag, 29 Mai 2015 14:13)

    Hallo Ihr 2.

    Verfolgen schon seit geraumer Zeit Euch und Euren Blog.
    Klasse.

    Bleibt weiterhin in der Spur, genießt die Zeit, und vor allem :
    Bleibt Gesund.

    Positiv ereignissreiche Weiterfahrt wünschen wir Euch Dreien.

    Viele Grüße
    Jessica&Aska&Andreas