Richtung Wüste Gobi

Wir mussten raus aus der Stadt. 2 Nächte waren uns genug, ich selber hätte keinen weiteren Tag dort ausgehalten. Das Camp ist relativ klein, so dass auch unser Oskar zurückstecken musste. Doch der ewige Geräuschpegel der Autos und der Geruch der Kohleöfen und Abgase waren für uns nicht mehr sonderlich erträglich. So machten wir uns bald wieder auf den Weg Richtung Süden, denn wir wollen in die Wüste Gobi.

Das Camp Oasis macht, nebenbei erwähnt, einen ganz netten Eindruck, aber die Preise sind auch nicht ohne. Für europäische Verhältnisse geht es eigentlich, aber für mongolische ist der Platz absolut überteuert. Die Eigentümer wissen schon, wie sie uns 'reichen' Europäern das Geld aus der Tasche ziehen

Hier ein paar weitere Bilder der Stadt, der Wegelagerei und auch der Landschaft südlich der Hauptstadt:

Allerdings machten wir schon um 15:00 Uhr unseren Stop, wir wollten die Ruhe, die Sonne, das Land, einfach alles wieder geniessen können und uns von der Hauptstadt erholen. So saßen wir recht früh am Nachmittag hinter den Autos im Schatten und genossen ---- einfach alles, kümmerten uns ein bisschen um die Computerarbeiten, klönten und und und...

Doch bevor wir das geniessen konnten, bekamen wir erst einmal Besuch. Ein 2-3 Kilometer entfernt in einer Jurte wohnender Mongole kam mit seiner Frau auf dem Kleinkraftrad angefahren, um zu schauen, wer denn da gekommen war. Nach ein paar Worten und einem Foto machten die Beiden sich aber wieder auf den Rückweg und das Geniessen konnte beginnen.

Ein paar Bilder von unserem Schlafplatz, abends kamen noch Viehherden vorbei, wir wurden allerdings nicht weiter besucht.

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