Otgon-Tenger-Uul Nationalpark

Das Pflegen der Homepage nimmt einige Zeit in Anspruch, so hatte ich bis 1.00 Uhr dran gearbeitet. Und wir schliefen gleich bis 9:00 Uhr, hatten allerdings keine Lust zum Aufstehen und gönnten uns in aller Ruhe noch einen Kaffee im Bett, ließen den Ausblick auf den Fluß, die Berge und einfach alles auf uns einwirken.

Gegen 12:30 Uhr kamen wir endlich los, nach einem ausgiebigen Frühstück, ein bisschen Putzen ging es wieder auf die Piste, der Otgon-Tenger-Uul Nationalpark sollte das Ziel sein.

Der Fluß Bodgiin begleitete uns weiter. 

Nach einer Stunde machten wir einen Stop und sahen das hier. Zwei Personen, ein Gedanke: Wir bleiben. Eine Stunde Fahrt reicht heute, wir wollen lieber den Tag geniessen. Ganze 15 km schafften wir an diesem Tag. 

 

Es war sehr warm, die Luft war nicht wie normal, wir rechneten durchaus mit einem Gewitter. Brigitte kam auf die Idee, ein bisschen Wäsche im Fluß zu waschen (allerdings durfte ich ins Wasser und die Waschlauge ausspülen), dann nutzten wir das kalte Wasser, um uns selber etwas abzukühlen. Oskar genoss ebenfalls den Platz, liefen doch genügend Fellbälle (Erdhörnchen) durch die Gegend - und er hinterher. Er hat bis heute noch nicht einen erwischt, sie sind zu schnell. Zwischendurch zog auch ein Gewitter auf, es kamen ein paar Regentropfen, vorher sehr viel Donnergrollen, 2 Blitze und das war es eigentlich.

Ein paar Impressionen von unserer Umgebung:

Am nächsten Vormittag soll es dann doch weitergehen. Wir fuhren auf der Piste gen Osten, irgendwann gab es eine Abzweigung zum Otgon-Tenger-Uul, aber unser Navi kannte den Weg nicht mehr. Zum Glück hatten wir die Koordinaten und so kamen wir dann zum Heiligen Berg. Sein Gipfel erinnert an eine Jurte und es war damit zu rechnen, dass die Spitze noch mit Schnee überzogen wäre. Doch das war leider nicht der Fall.

Ursprünglich hatten wir geplant, um den Heiligen Berg herum zu fahren, um dann gen Süden irgendwann auf die Hauptpiste zu kommen. Doch es war uns nicht möglich. die richtige Piste zu finden, so dass wir entschieden, erst einmal zurück zur Abzweigung und dann zurück nach Uliastai. 

Der Weg von der Abzweigung zum Heiligen Berg und zurück hatte uns nicht so besonders überzeugt, aber der Rückweg am Fluß entlang entschädigte dafür.

Gern hätten wir noch einmal am letzten Schlafplatz gestanden, aber ich musste unbedingt ins Internet, um eine dringende Mail zu schreiben. Und am letzten Schlafplatz gab es keinen Empfang, so dass wir den von der Vornacht am Fluß bei Uliastai wieder anfuhren. Hier hab ich die Homepager wieder gepflegt, die nächsten Tage wurden geplant und mit einem (oder 2 oder 3) Glas Wein ließen wir den Abend ausklingen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Heinz u. Christel (Sonntag, 05 Juli 2015 17:10)

    Hallo und Gruß aus Buxtehude! Auch wenn wir uns mit Kommentaren bisher zurückgehalten haben, heißt das nicht, dass wir Eure Reiseberichte nicht verfolgen. Die Berichte und die tollen Bilder verschaffen uns einen Einblick in Eurer Reiseabenteuer. Der Weltatlas liegt auf dem Schreibtisch und wir können kaum fassen, dass man mit einem"AUTO" so weit kommt!!! Bleibt gesund und pannenfrei!!!!!!
    LG Christel