Auf den Weg nach Antalya

Es regnete die ganze Nacht durch, gegen 10:00 Uhr hörte es endlich auf. Wir machten uns weiter auf den Weg gen Westen, einen anderen Campingplatz, direkt am Wasser, zu suchen, denn wir wollen ein paar Tage stehen bleiben und u.a. auch unsere Wäsche mal wieder waschen.

Doch statt eines Campingplatzes fanden wir erst einmal einen Parkplatz zwischen ein paar Hotelburgen im Ort Aksu. Hier sind auch Urlauber anzutreffen, zum großen Teil Deutsche.

Nach 2 Tagen zog es uns allerdings weiter - wir wollten nach Antalya. Immer an der Küste entlang fanden wir dann den Yat Liman, den Yachthafen direkt unterhalb der Steilküste der Altstadt. Dort gab es auch einen Parkplatz, auf dem wir gegen eine Gebühr übernachten durften. Leider war es kalt und windig.

Wir besichtigten den Hafen, der sehr touristisch aufgemacht ist. Es liegen hier viele Schiffe, die die mit den Touristen  Geld verdienen wollten. Immer wurde man angesprochen, um an einer Fahrt entlang der Steilküste teil zu nehmen. Vor den Lokalen standen 'Menschenfänger', damit man dort sein Geld los wird. Alles in allem hat es uns nicht soooo besonders gefallen. 

Wir stiegen die Treppe hinauf in die Altstadt, um uns auch dort ein bisschen um zu schauen, kamen allerdings nicht allzu weit, da uns der Durst in ein Lokal trieb. Zum Glück war dort der Kamin an.

Abends gönnten wir uns noch ein Abendessen in einem Fischlokal direkt im Hafen. Es war uns schon klar, dass wir hier den Touri-Zuschlag auf die Rechnung bekommen würden.

Der Wirt stellte uns eine sehr leckere Fischplatte zusammen, dazu Salat, Suppe, Brot, Dessert Wein und Bier. Und dazu einen Raki, zum Abschluß den obligatorischen Tee. Alles in allem kostete uns der Spaß knapp 90,-- €. Na ja, wir gehen ja nicht jeden Tag Essen, da durften wir uns da auch mal gönnen.

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