Kappadokien...

... ist ein Touristenmagnet des anatolischen Hochlandes. (https://de.wikipedia.org/wiki/Kappadokien). Die fantastisch anmutende Märchenlandschaft erklärt sich geologisch aus der Tätigkeit der umliegenden Vulkane. Die Ausbrüche verteilten riesige Mengen an Tuffpartikeln. Unter Tuff versteht man Vulkanasche, die aus sehr kleinen Körnern besteht. Es entstanden Tuffsteintürme, die als Feenkamine zum Wahrzeichen dieser Landschaft geworden sind. In den Kaminen und Tuffpilzen haben sich seit Jahrhunderten Menschen ihre versteckten und schützenden Wohnungen eingerichtet. So weit eine kleine Zusammenfassung aus unserem Reiseführer.

Wir verliessen die Stadt Tarsus gen Norden, um nach Kappadokien, unserem nächsten Ziel, zu fahren. Es ging erst einmal in die Wälder und Berge. Wir fanden gegen Abend in 1300 m Höhe eine kleine Wiese neben einem Fluß. Der Untergrund war etwas weich, aber solange es nicht regnete, war es kein Problem. So zumindest unsere Gedanken. Doch gegen Mitternacht kam etwas Regen herunter und vorsichtshalber stellten wir das Auto noch etwas um auf festeren Untergrund. Am Morgen kamen wir dann ohne Probleme wieder los.

Unser Navi führte uns über Nebenstraßen, die nicht in der Karte verzeichnet waren, in das Dorf Gümüsler. Wir mussten einen 2000 m hohen Pass überqueren und kamen mal wieder in den Schnee.

In Gümüsler gibt es ein byzantinisches Felsenkloster aus dem 10. oder 11. Jahrhundert. In einem durch wuchtige Felswände geschützen Innenhof befinden sich Wohnräume, Küche und die Klosterkirche. Das Kloster verfügt über mehrere unterirdische Etagen.

Auch aussen sind noch Reste von Höhlenwohnungen zu besichtigen:

Als nächstes standen die Orte Derinkuyu und Kaymakli auf dem Programm. In Derinkuyu gibt es die größte unterirdische Stadt Kappadokiens.  Diese Anlage wurde 1963 entdeckt und man legte 8 Stockwerke frei, die bis auf eine Tiefe von über 50 m hinabführen. Zuerst planten wir, evtl. die Nacht auf dem Parkplatz zu verbringen und dann am nächsten Tag die Besichtigung vorzunehmen. Doch der Ort und der Parkplatz selber stießen uns ab, so dass wir erst einmal auf die Besichtigung verzichteten und uns gleich nach Kaymakli aufmachten. Diese unterirdische Stadt (es wurden mittlerweile 36 unterirdische Städte in Kappadokien entdeckt) ist etwas kleiner. Ich selber brach die Besichtigung relativ schnell ab, denn die Gänge sind teilweise sehr niedrig, so dass ich aufgrund meiner Größe doch Probleme bekam. Aber eines kann ich sagen: eine Besichtigung lohnt sich.

Auch in Kaymakli lud der Parkplatz nicht zum Bleiben ein und so fuhren wir noch 25 km weiter bis Göreme, dem Hauptort des kappadokischen Tourismus. 

Es war uns bekannt, dass es in Göreme den Campingplatz Panorama gab. Mit einem super Blick über Göreme und den Burgberg Uchisar konnten wir dann den Abend bei leichtem Regen beschließen. 

Am Sonntag Vormittag genossen wir den Ausblick bei Sonnenschein und knapp 20 Grad und konnten uns so erst einmal von den letzten anstrengenden Tagen etwas erholen.

Wir machten uns am Nachmittag auf in die Stadt. Viele dieser Höhlenwohnungen wurden mittlerweile in Hotels integriert.

Es gibt aber nicht nur Menschen, die in Höhlenwohnungen wohnen

Und so sieht es abends aus

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Kommentare: 2
  • #1

    http://wunderbruecke.jimdo.com/ (Montag, 29 Februar 2016 18:31)

    Aha, [url=http://www.smiley-paradies.de][img]http://www.smiley-paradies.de/smileys/gefuehle/gefuehle_0242.gif[/img][/url]
    Endlich geht es bei euch weiter. Wurde auch Zeit! Ihr habt ja nun auch lange genug an einem Fleck gefaulenzt. Nun können wir uns hier auch an euren Bildern erfreuen!

  • #2

    Andreas (Donnerstag, 03 März 2016 09:01)

    Hallo ihr drei,

    Es wäre toll sich nochmal zu sehen und sogar auch recht wahrscheinlich.
    Wir werden voraussichtlich Anfang April in die Türkei einreisen...
    Weiterhin eine gute Reise und liebe Grüße aus dem heißen Agra,

    Andreas und Paul