Halbinsel Chalkidiki

Irgendwann muss mal Schluss sein und so ging es am Dienstag weiter – immerhin gibt es noch viel zu sehen in Griechenland. Wir können jetzt schon sagen, dass es uns gefällt. Viele hübsche Häuser stehen hier und, vor allem, es ist sauberer als in den ganzen ehemaligen Sowjetstaaten, dem Iran und der Türkei. Allerdings müssen wir uns wieder an andere Preise gewöhnen. Es ist fast alles so teuer wie in Deutschland. Also werden die nächsten Wochen (oder Monate – mal sehen, wie lange wir bleiben) etwas mehr unsere Reisekasse belasten. 

Von Nea Iraklitsa ging es immer weiter an der Küste entlang, wir wollten uns die Halbinsel Chalkidiki anschauen, sie liegt südöstlich von Thessaloniki auf dem griechischen Festland. Historische Sehenswürdigkeiten gibt es nur wenige, aber schöne Landschaften mit hübschen Buchten, dichten Wäldern und vielen Urlaubsorten 

Am Nachmittag fanden wir diese Bucht in Ierissos. Einige kleinere bizarre Felsen standen im Wasser. Da das Thermometer irgendwas von 29 Grad zeigte, ging es erst einmal ins Wasser. Nach einer kleinen Überwindung war das Meer ganz angenehm zu ertragen.

Am Morgen bekamen wir Besuch, Oskar wäre gern rausgesprungen, um den Ziegen ein bisschen Bewegung zu verschaffen – doch leider war der Ausgang versperrt. So konnte er seinem Hobby leider nicht nachkommen.

Und immer wieder wunderschöne Buchten mit glasklarem Wasser

Nachmittags fanden wir diese Bucht bei Salonikiou. Wir standen unweit einer Hotelanlage (mit aufbereitetem Strand) und einigen Ferienappartements. Spaziergänge mit Oskar machten immer wieder Spaß. Und da der Frühling um einiges weiter ist als in Deutschland, können wir uns an den wunderschönen Blüten kaum satt sehen.

Die östlichste Halbinsel mit dem Heiligen Berg Athos ist seit über 1000 Jahren ein Zentrum des orthodoxen Mönchtums und heute UNESCO-Weltkulturerbe. Es soll dort wunderschön sein, doch die Mönchsrepublik darf nur von Männern (mit vorheriger Visabeantragung) besucht werden. So verzichteten wir darauf und machten uns weiter auf den Weg zur mittleren Insel Sithonia.

Mittags stoppten wir in der Stadt Nikiti. Der Boulevard wurde für die Saison vorbereitet, die ersten Restaurants hatten schon geöffnet (allerdings noch sehr wenige Touristen) und große Boote lagen im Hafen.

Etwas südlich von Nikiti fanden wir diese Bucht . Hier trafen wir Sybille und Michael aus dem Schwabenländle, mit denen wir einen netten Abend am Lagerfeuer verbrachten.

Wir wollten am nächsten Tag die Stadt Toroni besuchen, die lt. Reiseführer sehr schön sein sollte – doch wir waren davon enttäuscht. Zwar waren hier auch noch, wie in vielen Orten, die Vorbereitungen zum Saisonbeginn (1.5.) in Gange, aber die Stadt sah relativ ungepflegt aus. Es gab gleich am Ortseingang einen sehr schönen Platz, leider führte die Straße zu dicht am Strand vorbei, so dass wir nicht über Nacht bleiben wollten.

Weiter an wunderschönen Buchten mit herrlichem Wasser.

Allerdings gab es immer wieder einen Wehrmutstropfen: Obwohl es, wie anfangs erwähnt, im Allgemeinen sauberer ist als in den vorherigen Ländern, gibt es auch hier immer wieder mal Müll an den Stränden – schade.

Kurz vor Sarti fanden wir den nächsten Schlafplatz. Die Temperaturen sind von 25 -29 Grad mittlerweile gesunken auf 21 -22 Grad und häufig wehte ein kühler Wind, trotzdem ließen sich die Buchten herrlich genießen.

Immer wieder wunderschöne Blüten

Auf der Halbinsel Kassandra gab es nicht so viele Möglichkeiten, einen schönen Stellplatz zu finden. Die erste Nacht verbrachten wir in Kriopigi. Es war nicht besonders sauber, aber für eine Nacht ging es. Dafür wurden wir am Sonntag Nachmittag wieder entschädigt . Direkt am Strand, von der Straße nichts zu hören – einfach wunderbar. Der Ort heißt Pefkochori. 

Die Bilder sagen schon alles:

Doch am Dienstag, am frühen Morgen, kam ein Sturm auf mit Böen bis fast 100 km/h, so dass unser Auto ganz schön am Wackeln war. In der Nähe hatten ein paar Männer in den letzten Tagen fast 30 Sonnenschirme für die Gäste aufgebaut - alles wurde umgeweht, die Arbeit war umsonst.

Da der Wind den ganzen Tag anhalten sollte, machten wir uns auf den Weg Richtung Thessaloniki. Dicht beim Flughafen gibt es die Firma Zampetas mit einem Camper- Service, bei dem man auch kostenlos stehen und die Infrastruktur nutzen kann. Dort wollten wir 2 Tage verbringen, um einige Dinge zu erledigen. So machten wir uns dann am Vormittag wieder auf den Weg.

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Kommentare: 1
  • #1

    Mathias (Sonntag, 01 Mai 2016 10:29)

    Hallo ihr 3 :-)
    Es ist immer wieder schön auf eurer Seite zu lesen
    und einwenig mit zu verreisen.
    Geniest die schönen Tage. :-)
    Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen, dann gib es sicher viel zu erzählen.