Lakonia

Eigentlich gibt es von den letzten beiden Wochen nichts Aufregendes zu berichten, da wir ja nur noch Urlaub machen.....

 

Kalamata, eine größere Hafenstadt mit Flughafen auf der südlichen Seite von Peloponnes, wollten wir uns anschauen. Die Stadt ist ganz nett, aber z.B. mit Nafpoli nicht zu vergleichen. Verwunderlich, dass die Cafes am Montag vormittag schon ganz gut besucht sind - von der Krise ist nicht allzuviel zu merken.

Nur knapp 40 km, bergauf und bergab, an der Küste entlang, manchmal nur über enge Bergstraßen. Dann erreichten wir Kardamili. Ein nettes kleines Örtchen, hier fanden sich tagsüber einige Holländer und Engländer am Strand ein, die in den nahegelegenen Hotels und Pensionen untergebracht waren.

Tagsüber hangelten wir uns zum Baden, anschließend wieder im Halbschatten sitzend zum Lesen -   und so verging die Wochen sehr schnell.

Der Ort war fussnah zu erreichen, nette Lokalitäten und auch Einkaufsmöglichkeiten waren vorhanden. Ein paar Eindrücke vom Ort

Nach einer Woche entschieden wir uns doch zum Weiterfahren.

 

Immer wieder schöne Aussichten auf die Buchten

Uns wurde noch ein Stellplatz bei den Tropfsteinhöhlen von Diros empfohlen.

Eigentlich ein annehmbarer Platz, doch seit langem hatten wir wieder mit Mücken zu kämpfen, so dass wir uns am nächsten Morgen schnell davon machten.

Bilder von Bucht und Platz:

Vormittags ging es zu den nahegelegenen Tropfsteinhöhlen. Mit einem Kahn wurden wir durch die Höhle gefahren. Es war sehr interessant anzuschauen, aber aufgrund der Höhlen im Iran waren wir schon etwas verwöhnt.

Wieder einmal an der Küste entlang, immer noch gen Süden.

Auf dem letzten Bild erreichten wir den südlichsten Punkt bzw. Parkplatz der Peloponnes. 2 km weiter ist noch ein Leuchtturm, aber da die Temperaturen immer mehr über 30 Grad gingen, auch Oskar keinerlei Lust zum Laufen verspürte, schenkten wir uns den letzten Fußmarsch.

Ganz in der Nähe gibt es das kleine Dorf Porto Kagio. Dort durften Womos auf dem Parkplatz einer Taverne parken – natürlich kostenlos und keiner wurde gezwungen, dort etwas zu verzehren, aber wir nutzten gern die Möglichkeit.

Mit einem kleinen Fußmarsch einen Hügel hinauf erreicht man noch die kleine Kirche.

Unterwegs in der Mittagspause wurden wir von einem holländischen Ehepaar eingeholt. Sie hatten schon auf dem Stellplatz vor der Tropfsteinhöhle vor uns gestanden.

Die beiden Holländer waren lustige Leutchen und anhand deren Reiseführer wussten wir den nächsten Schlafplatz. Wir wollten (und mussten) wieder Richtung Norden, die Stadt Gythio sollte das Ziel sein. Ca. 15 km vor Gythio gab es diese Bucht bei Ageranos – bei mittlerweile 36 Grad im Schatten

Zu unserer Überraschung kamen einige kleinere Wasserschildkröten ans Land gekrochen. 

Leider kam am 2. Tag ein starker ablandiger Wind auf, der auch nicht nachlassen wollte. Wir hielten es einfach nicht mehr aus, das Baden machte keinen Spaß mehr und hinter dem LKW fanden wir aufgrund der hohen Bauweise nicht mehr genügend Schutz, so daß wir am frühen Samstag Abend noch Reissaus nahmen. Auf der Nordseite von Gythio gab es einen schönen Strand, hier war es auch windstill. So konnten wir den Sonntag wieder wie den größten Teil der vorherigen Tage verbringen: im Halbschatten sitzen, Lesen, Baden, ein bisschen Computern und rumpusseln und einfach …....................... Urlaub machen!!

Übrigens: auch hier gab es Schildkröten. Wir hatten zwar keine gesehen, aber Tierschützer haben die Nester gesichert, wie auf den Bildern zu sehen.

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