heiß heiß heiß

Aus den geplanten 'ein paar Tage bleiben' wurden ganze 3 Wochen. Die Temperaturen stiegen in der ersten Woche extrem auf 38 Grad. Da kam keine große Lust zum Weiterfahren auf.

 

Im Laufe der nächsten beiden Wochen fielen die Temperaturen zwar etwas, aber 30 - 33 Grad waren es immer. Auch die Nächte kühlten nicht sonderlich ab, unter 26 Grad zeigte das Thermometer nicht mehr an.

 

Wir vertrieben uns die Zeit mit unseren inzwischen üblichen Beschäftigungen: im Schatten lesen, hin und wieder ins Wasser zum Abkühlen. Eine Dusche war in der Nähe, so dass wir  nichts auszustehen hatten.

Oskar verbrachte die Tage am liebsten unter dem Auto. Da wehte ein leichter Wind durch und er hatte seinen Schatten.

 

Morgens fanden sich immer wieder neue Schildkröten-Nester. Einige junge Leute kümmerten sich darum und schützten die Nester mit Draht und Hinweisschildern. Diese jungen Menschen luden auch zu einem Vortrag über ihre Arbeit und den Schildkröten ein. Der Vortrag war sehr interessant und wir lernten einiges dazu, so z.B. dass von ca. 1000 Eiern höchstens 1 - 2 Schildkröten überleben. Ebenso war für uns neu, dass die Weibchen in einer Saison 3 - 4 Nester mit ca. 150 Eiern legen, dann erst in 2 Jahren wieder.

Wir lernten an diesem Platz Andrea und Giergi mit ihrem Iveco-Allrad kennen. Gemeinsam mit einer anderen Familie kauften wie eine junge Ziege.

Giergi schlug vor, dass wir unsere Hälfte vom Zicklein im Sand backen. Dazu hoben wir ein Loch aus, legten eine Reihe Steine hinein und zündeten ein Feuer mit Holz und Grill-Briketts an. Nachdem die Glut richtig heiß war, kam eine weitere Steinschicht drauf, anschliessend das gewürzte und in Alufolie eingewickelte Fleisch auf die Steine und weiter Steinlagen on top. Nach gut 2 Stunden wurde das Fleisch einmal gewendet und weitere 30 Minuten später war es durch.

Das Fleisch war wunderbar zart und lecker - wir hatten den Abend total genossen. Vor allem auch, weil wir auf diese Art das erste Mal das Fleisch garten. 

Doch nach 3 Wochen an diesem schönen Platz ging es am 4.7. weiter. Wir wollten noch in den Süden der Insel Peloponnes, und zwar nach Finikounta. Auf dem dortigen Campingplatz Ammos machten unsere Schweizer Freunde Alexandra und Daniel mit ihren Kindern Urlaub und wir wollten sie überraschen. Gemeinsam verbrachten wir eine Woche auf diesem Platz. Ein sehr schöner Sandstrand und glasklares Wasser luden zum Baden ein. 

 

Ein Besuch des naheliegenden Ortes Koroni; gemeinsam mit der älteren Tochter, musste auch noch sein. Brigitte und Jessica wollten ein bisschen Shoppen gehen. Ok, ich hab auch eine neue Badehose bekommen......

Ein paar Bilder vom Campingplatz. Auf dem letzten Bild könnt ihr unseren allmorgentlichen Ausblick vom Bett aus betrachten - das Leben lies sich bei ca. 30 - 33 Grad schon gut aushalten......

Aber nach einer Woche, am 11.7., machten wir uns doch wieder auf den Weg. Es gibt noch mehr zu sehen und wir wollen ja noch ausgiebig Albanien besuchen.....

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