Kroatien

Kroatien sollte für uns nur ein Transitland darstellen auf dem Weg nach Hause. Einen Reiseführer hatten wir nicht von diesem Land. Wir wollten immer an der Küste entlang und Autobahn vermeiden. Das 2. hat geklappt, das erste nicht ganz, weil wir noch einen Abstecher in den Krka Nationalpark machten.

Auf dem Weg gen Heimat kamen wir an Dubrovnik vorbei, von weitem war die Altstadt sichtbar (https://de.wikipedia.org/wiki/Dubrovnik). In der Nähe gab es einen Campingplatz., den wir für 2 Tage aufsuchten - übrigens der teuerste, den wir überhaupt benutzten. In Kroatien ist es allerdings kaum möglich, frei zu stehen. Man muss immer damit rechnen, von der Polizei vertrieben zu werden.

Im Hafen lagen einige Kreuzfahrtschiffe, auch 'Mein Schiff 2' war dort und damit kamen schon leichte heimatliche Gefühle auf. 

Da es eine direkte Busverbindung gab, nahmen wir diese für die Fahrt in die Stadt. Hunde waren im Bus nicht erlaubt und so durfte Oskar wieder Chef spielen und die Verantwortung für das Auto übernehmen.

Gegen 18:00 Uhr waren wir in der Altstadt. Unsere Hoffnung, dass die meisten Besucher schon weg waren, zerschlug sich leider - die Stadt war noch immer voller Menschen. Trotzdem hatten wir die Möglichkeit genutzt, diese Stadt anzuschauen.

Eine Zusammenstellung unserer Bilder könnt ihr hier sehen.

Am nächsten Vormittag nahmen wir wieder Reisaus. Wir wollten ja die Küstenstraße entlang.

Zwischendurch passierten wir noch einmal einen Grenzübergang. Ein wenige Kilometer langer, zu Bosnien-Herzegowina gehörender Küstenstreifen, durchschneidet Kroatien,  damit das 21. Land unserer Reise. An der Grenze wurden wir schnell durchgewunken - meiner Bitte nach (Souvenir-)Stempeln in unseren Pässen wurde aber nachgekommen.

Die Suche nach einem Campingplatz wurde mit einem kleinen, aber feinen Platz belohnt. Kurz vorher fuhren wir einen an, der uns mit Grausen wieder weiterfahren ließ. Total überfüllt, der Strand vor lauter Menschen kaum zu sehen.

Dann dieser Platz Male Cista. Zwar standen die Autos eng zusammen, aber vor den Autos war Platz unter der Sonne mit etwas Blick auf das Wasser. Es gefiel uns so gut, dass wir gleich 2 Nächte blieben. Der 'Strand' war hübsch zurecht gemacht und das Baden machte Spaß.

Hier bekamen wir den Tipp, in den Krka Nationalpark zu fahren, was wir auch taten. (https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Krka).

Unterwegs bekamen wir Regen und es kühlte ab, wir mussten tatsächlich mal wieder eine lange Hose und Jacke anziehen - nach der monatelangen Hitze wieder eine Erholung.

2 Nächte verbrachten wir im 'Camp Marina'.

 

Die Campbesitzer boten geführte Touren in den Nationalpark an und wir nahmen diese Möglichkeit gern an. Ich kann schon vorausnehmen: Es hat sich gelohnt, morgens um 09:00 Uhr ging es los - ein großer Pluspunkt, dass Hunde mit durften.

Die Wanderung durch den Park um die Wasserfälle waren einfach herrlich.

Nach diesem Besuch ging es weiter zu diversen Aussichtspunkten. Man zeigte uns eine große Schlucht (ok, wir hatten schon eindrucksvollere gesehen), des weiteren wurde auch ein Kloster besichtigt. Das leibliche Wohl kam ebenfalls nicht zu kurz, zu diesem Zweck wurde eine urige Restauration aufgesucht. Man tischte uns Salat, Schinken, Käse und Wein auf, so dass ordentlich geschlemmt wurde. 

Gegen 17:00 Uhr waren wir wieder am Platz. 

Sonst gibt es nicht mehr allzuviel zu berichten. Wir hangelten uns von Campingplatz zu Campingplatz. Nach dem Nationalpark fanden wir in Seline diese Stellmöglichkeit. Leider kam am 2. Morgen ein starker Wind auf, so dass wir nicht mehr, wir ursprünglich geplant, noch eine 3. Nacht blieben.

Danach wurde es schwieriger. Je weiter wir nach Rijeka kamen, desto problematischer wurde es. Entweder lagen die Plätze zu dicht an der Straße oder boten uns nicht den Gegenwert für das geforderte Geld. Fast 'verzweifelt bogen wir ab zur Insel Krk. Aber auch hier nicht viel besser. Nach einigen Suchen fanden wir mitten im Ort Malinska einen kleinen Platz (N 45 07.221  E 014 31.488). Ok, für eine Nacht ging es, aber länger hielten wir es auch nicht aus. Den Abend verbrachten wir mit einem netten Ehepaar aus Östereich. Die beiden waren mit einem Toyota Geländewagen unterwegs und hatten schon einige Reiseerfahrungen, insbesondere mit Kanada und USA - eines  unserer nächsten geplanten Reisen. So tauschten wir den Abend viele Erlebnisse und Tipps aus. 

Allerdings wollten wir keinen 2. Abend auf diesem Platz verbringen und entschlossen uns, weiter Richtung Norden zu fahren. 

Doch zuerst steuerten wir noch einen Platz im Ort Njivce an und blieben hier noch eine Nacht, um ein letztes Mal auf unserer Reise das Baden im Mittelmeer zu geniessen.

Am Sonntag Mittag überschritten wir die Grenze nach Slowenien, das nächste (Transit-)Land unserer Heimfahrt.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Hoffmann (Donnerstag, 29 September 2016 19:21)

    Schön das ihr bald wieder in Germania seit.
    Freuen uns auf Euch.

    Liebe Grüße

    G&J