Kaliforniens Süden

Eine Einreise mit Hindernissen. So erging es uns, als wir Mexiko verlassen und wieder in die USA einreisen wollten. Unser Permit war noch bis zum nächsten Tag gültig, musste also verlängert werden. Doch die Zollbeamten an der Grenzabfertigung konnten oder wollten uns nicht helfen. Dafür verpassten sie uns lieber eine zweite intensive Kontrolle, bei der uns allerdings der Aufenthalt in der Nähe des Autos untersagt wurde. So kannten wir es bisher noch nicht, bei allen bisherigen Grenzübertritten musste einer von uns mit hinein in den Koffer. 

Ich sollte ursprünglich sogar das Fahrerhaus vorklappen, damit man in den Motorraum schauen könne (alle extra durchsuchten PKW standen auch mit offenen Türen, Heckklappe und Motorhaube auf dem Platz). Doch auf den Hinweis, dass dazu etwas mehr Aufwand aufgrund des Bullfängers nötig wäre, verzichtete der Zöllner darauf.

Mittlerweile kamen wir uns vor wie im Kindergarten. Eine Ausreisegrenzstelle, wie wir es von allen anderen Ländern kannten, ist hier unbekannt. Kein Wunder, wenn man nicht weiss, welche eingereisten Personen illegal im Lande geblieben sind.,

Nach einigem Hin und Her verwies man uns bzgl. des neuen Permits ans Immigrations-Büro. Doch der direkte Weg war uns verwehrt - wir mussten erst zu Fuß wieder nach Mexiko zurück, um anschließend wieder in die USA zu kommen. Doch oh Schreck: vor uns eine lange Schlange Mexikaner, die alle dort hin wollten. Auf Nachfrage hieß es, wir würden wohl mindestens 4 Stunden warten müssen - und um 22:00 Uhr wäre geschlossen. Da es schon nach 18:00 Uhr war, verzichteten wir für den Abend und machten uns auf zum Platz nahe der Hotsprings bei Holtville.

Wir überlegten, das Permit statt in Calexico lieber beim wesentlich kleineren Grenzübergang bei Algodonis zu besorgen. Also am Morgen dorthin und das gleiche Prozedere: wir mussten erst zu Fuß wieder nach Mexiko rüber und dann zurück in die USA. Jetzt kam das nächste Problem: Eine Zöllnerin erklärte uns, wir hätten bei der Ausreise im Dezember das Permit zurück geben müssen, sie könne uns nicht einfach nach Ablauf ein neues Permit erteilen und sie müsse uns jetzt nach Deutschland zurück schicken. Doch sie ließ sich erweichen aufgrund unserer Erklärungen, das nicht gewusst zu haben und bei der ersten Einreise hatte man uns anderes erzählt. Schlussendlich bekamen wir die ersehnte Einreiseerlaubnis für weitere sechs Monate.

In Yuma wurden noch Einkäufe erledigt und anschließend fuhren wir wieder zum Lake Mittry,  wo wir im Dezember bereits ein paar Tage gestanden hatten. Was für eine Überraschung: Andrea und Thomas mit ihrem Laika sowie die beiden Kanadier Glenda und Don waren auch dort. 

Doch nach 2 Tagen machten wir uns wieder auf den Weg. Zuerst fuhren wir noch einmal nach Quartzsite. Dieses Mal waren kaum mehr Snowbirds wie Anfang Dezember dort. Die ganz große Masse soll im Januar kommen, wenn dort eine Quartzmesse stattfindet. 

Von Quartzsite aus fuhren wir über die Landesgrenze nach Kalifornien, nicht ohne den Tank vorher noch einmal gefüllt zu haben. Kalifornien ist in allen Belange teurer, da es dort noch eine gesonderte Verkaufssteuer gibt.

Wir wollten die Nacht auf dem kleinen Campground Hidden Beaches in der Nähe von Blythe verbringen, da der Platz in unmittelbar am Colorado-River lag und ohne Service gerade einmal 5,50 € kosten sollte. Auf dem Weg entdeckten wir noch ein kleines Restaurant, dass gebratene Leber mit Zwiebeln anbot. Da wir dieses gern essen, entschieden wir umgehend, das Angebot anzunehmen. Der alte Willys-Jeep neben dem Restaurant war auch nicht uninteressant.

Am ersten Abend, wir genossen gerade bei einem Glas Wein die Aussicht auf den Fluss, wurden wir von Skip und Mark angesprochen. Die beiden wollten am nächsten Tag in die Berge, um Opale zu suchen. Das Angebot, mitzukommen, nahm ich gern an. 

Mit dabei war Terry, die ebenfalls mit ihrem Camper auf dem Platz stand.

Eine alte Goldmine, die allerdings zur Sicherheit verschlossen war, konnte nur von außen betrachtet werden.

Ein paar Opale fand ich auch:

Ein paar Aufnahmen von 'Wildtieren', die Brigitte immer wieder gern fotografiert. Das letzte wilde Tier war ganz kaputt vom Ballspielen.

Nach 5 Tagen machten wir uns wieder auf den Weg zum Joshua- Tree-Nationalpark. Er ist eine Wüstenlandschaft im Südosten Kaliforniens, die den Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste bildet. Der Park ist nach der auffälligen, im Englischen „Joshua Tree“ genannten Josua-Palmlilie benannt, der größten Art der Gattung der Palmlilien (Yucca), die auch Josuabaum genannt wird.

Wir wollten die Nacht vor dem Süd-Eingang auf BLM-Land verbringen und waren ganz erstaunt, dort mitten in der Wüste die Blütenpracht zu sehen.

Neben den Joshuabaum-Wäldern bietet der Park eine der interessantesten geologischen Formationen, die man in den kalifornischen Wüsten findet. Es herrschen kahle Felsen vor, die in der Regel in einzelne Felsformationen aufgebrochen sind. Gern werden die Felsen von Kletterern besucht.

Eine der ganz seltenen Wüstenschildkröten.

Palm Springs ist eine Stadt mit ca. 45.000 Einwohnern, die nicht weit weg lag. Seit den 1960er Jahren hat Palm Springs den Ruf, eine Erholungsstätte für die amerikanische High Society zu sein. Große Stars wie Ava Gardner und Frank Sinatra haben in dieser Zeit Häuser in Palm Springs gebaut bzw. gekauft. Dieser Umstand trug der Stadt den Ruf als Ort ein, in dem sich die Stars erholen. Heute ist Palm Springs ein beliebter Ort für Senioren im Winter.

Ein kleiner Eindruck von Downtown:

Anstatt noch länger in Palm Springs zu verweilen, zog es uns weiter zum Anza-Borrego  Desert State Park in der Colorado Desert. Es ist der größte State Park in Kalifornien und der zweitgrößte in den Vereinigten Staaten und bewahrt ein großflächiges Wüste-Ökosystem, das von menschlichen Eingriffen nahezu unbeeinflusst ist. 

 

Vorher kamen wir am Salton Sea vorbei, Kaliforniens größtem See in der größten Wüste des Bundesstaates.  Nachdem der Colorado River 1905 über seine Ufer getreten war, mussten 1500 Arbeiter 0,5 Mio t Gestein bewegen, um ihn wieder in sein Flußbett zu bringen. Der Wasserspiegel des künstlichen Sees, der keinen natürlichen Abfluss hat, liegt 67 m unter dem Meeresspiegel, und sein Wasser ist 50 % salzhaltiger als der Pazifik - ein ökologischer Albtraum, für den keine Lösung in Sicht ist.  

Schön sah er nicht aus, die Luft roch nach fauligem Morast, so dass wir gleich weiterfuhren.

 

Mit 804 Kilometern unbefestigten Straßen (von denen wir auch einige unter die Räder nahmen), zwölf naturbelassenen Gebieten und langen Wanderwegen bietet der Anza-Borrego Desert State Park die Möglichkeit, die Wunder der Colorado Desert kennenzulernen,  Die erste Nacht verbrachten wir im Badlands des Parks.

Badlands (von englisch bad land – „schlechtes Land“) sind von tiefen, eng stehenden Erosionsrinnen zerschnittene Gelände in ariden Gebieten. Die Erdoberfläche ist durch leicht verwitternde Gesteine und offene Böden geprägt. Durch Wasser- oder Windeinwirkung werden vor allem Schiefertone, Tonsteine und Lehme rasch erodiert, was zur Entstehung der typischen Oberflächenformen führt. Wichtige geomorphologische Formen in Badlands sind Canyons,  Schluchten und Hoodoos. Ein Badlands-Gebiet besteht überwiegend aus sich ständig erweiternden Schluchten und Tälern, zwischen denen scharfe Kämme stehen bleiben. Manche Badlands besitzen außerdem eine spektakuläre Farbgebung, die z. B. zwischen schwarzen/blauen Kohleschlieren und gelben/rötlichen Lehmablagerungen wechselt - soweit aus Wikipedia.

 

Den größten Teil der blühenden Wüste konnten wir im Norden des State Parks sehen, der Weg dorthin wird von einigen Metallskulpturen gesäumt.

Es ist schon faszinierend, wie es hier blüht, vor allem auch, weil es kaum regnet - obwohl wir gerade an diesem Abend einen ganz kleinen Schauer über uns ergehen lassen mussten. 

Da die meisten Wolken, vom Westen kommend, sich am dortigen Gebirge als Steigungsregen abregnen, kommt in dieser Wüste kaum etwas an.

Die meisten Touristen kommen im Frühling aufgrund der Blütenpracht, im Sommer ist es vor lauter Hitze kaum auszuhalten.

Ein Ausblick vom View Point auf die ausgewaschenen Felsformationen, dem Badlands

Am nächsten Tag machten wir uns auf, die nächsten Offoad-Kilometer zu fahren. Vorsichtshalber reduzierte ich den Reifendruck um ein Bar, um besser im mulligen Sand und weicher über das Waschbrett zu kommen.

Südwestlich vom State Park lockte uns die Goldgräberstadt Julian im Countrystiel und ihrem berühmten Apfelkuchen. Um dort hinzukommen, mussten wir unser Auto erst einmal in die 1400 m hohen Berge bewegen. Leider fing es unterwegs an zu regnen, was auch während unseres Besuches im Ort nicht nachließ. So blieb es beim leckeren Apfelkuchen mit viel Schlagsahne und statt eines Spazierganges gab es nur Bilder aus dem Auto heraus.

Also wieder den Berg runter in die Wüste, wir wollten den nächsten Schlafplatz im Blair Valley aufsuchen, nicht ohne vorher noch einen Abstecher zum Pictographs-Trail zu machen. Hunde durften nicht mit auf den Trail, aber das ignorierten wir einfach. Wie schon vorausgesehen, trafen wir keinerlei weitere Wanderer, die uns evtl. Schwierigkeiten hätten machen können. Allerdings rechneten wir auch nicht mit Schwierigkeiten, denn die traten nie auf, wenn wir Oskar auf 'verbotenen' Pfaden dabei hatten.

Mich faszinierten wieder einmal die geborstenen Felsbrocken.

Kurz vor dem Sonnenuntergang erreichten wir das Blair Valley, dunkle Wolken zogen mittlerweile am Himmel auf, aber es fiel kein Tropfen mehr.

Am Vormittag starteten wir zur nächsten Offroad-Tour durch die Wüste. Auf schmalen Wegen ging es in die Berge, bis wir an einer Verengung nicht weiter konnten. Größere Felsen lagen auf dem Weg und während ich eine Wendemöglichkeit suchte, übersah ich leider einen Fels-brocken. Ergebnis: Spur total verstellt. Ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern.

Es war Freitag, am Samstag wollten wir unsere Freunde Nancy und Mark in San Diego besuchen. So brachen wir unsere weitere Wüstentour ab und machten uns auf den Weg, in der Hoffnung, noch am Nachmittag eine Werkstatt zum Spureinstellen zu finden. Auf dem Weg durch die Berge hatten wir manchmal das Gefühl, im Schwarzwald zu sein. Alles war grün, die Steigungsregen ließen an diesen Berghängen ihre Last ab, so dass so gut wie nichts mehr in der Wüste ankam.

Das Wochenende verbrachten wir mit den Beiden und ihrem Hund Dax (mit dem sich unser Oskar komischerweise gut verstand - was mit anderen Rüden eine absolute Seltenheit ist). Nachdem wir den Abend im nahe gelegenen Brauhaus versackt waren, mussten wir am nächsten Tag in einen Park am Pazifik die Köpfe wieder frei bekommen. In unmittelbarer Nähe des Parks liegt ein Militärgebiet, deshalb sahen wir auch diese Flugzeuge, die wie Hubschrauber starten und landen können und somit keine Rollbahn benötigen.

Anschließend ging es zum Cabrillo State Marine Reserve, ebenfalls ein Nationalpark. Hierbei handelt es sich um eine Landzunge, die das Hafengebiet vom Pazifik abtrennt. Auf beiden Seiten der Landzunge standen einen Unmenge an Grabsteinen von gefallenen Soldaten, mit bestem Blick auf die Stadt bzw. auf den Pazifik. Ich bin sicher, dass alle gern auf diese Lage verzichtet hätte.

Am Sonntag wollten die Beiden mit uns in den Balboa-Park, einem ehemaligen Expo-Gelände. Doch aufgrund einer Veranstaltung war kein Parkplatz zu bekommen, so dass wir wieder an den Hafen fuhren.

Vor über 5 Wochen wurde ein Paket aus Deutschland für uns an die Adresse von Nancy und Mark verschickt - und kam noch immer nicht an. Der Grund: seit gut 2 Wochen befand sich das Paket in einer Loop und pendelte immer zwischen Denver und Los Angelas, fand aber nie die Abzweigung nach San Diego. Mit Marks Hilfe und vielen Telefonaten konnten wir jemanden bei der amerikanischen Post finden, der sich kümmern wollte. So mussten wir uns gedulden, wollten den Beiden aber nicht so lange zu Last fallen. Wir machten uns am Montag auf zum Misson-Beach, einem Strandabschnitt, wo wir ganz in der Nähe einen schönen Parkplatz fanden.

Etwas ausserhalb San Diegos gibt es einen Glider-Port, eine Anhöhe mit schönem Blick auf die Stadt, die von Paraglidern genutzt wird. Hier blieben wir für die nächste Nacht.

Eine SMS: euer Paket ist da - nach gut 6 Wochen. Wir am Vormittag los zu Nancy und Mark und voller Freude nahmen wir unser Paket in Empfang - unser Tele zickt seit einiger Zeit und in Deutschland fand ich ein sehr günstiges neues (und ein großes Tele gleich dazu), so dass sich der Versand  kostentechnisch rechnete. Nicht zu vergessen die 2 Tüten meiner heiß geliebten Katjesohren, die sich als Füllmaterial im Paket befanden.

Am Nachmittag trafen wir uns zum Spaziergang an der Mission-Beach, wo wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen und Bier ausklingen ließen. Es war schön mit den Beiden und wir hoffen, sie wieder zu sehen, sei es auf unserem weiteren Trip durch die USA oder demnächst mal in Deutschland.

Seitdem wir den Anza-Borrego Desert State Park verließen, war es grün, keine Wüste mehr. Nach vielen Monaten in trockenen Gegenden empfanden wir das als sehr angenehm, auch wenn es wieder kühler (nicht kalt) wurde.

Bei einer Pause entdeckte Brigitte u.a. auch die Eidechse.

Durch grüne Berge führte uns der weitere Weg - wohin? Na klar, wieder in die Wüste, dem Mojave-Desert Research. Nachdem wir den letzten Pass hinter uns gelassen hatten, wurden die Hänge wieder trockener. Von einem Viewpoint hatten wir einen schönen Blick auf Desert Springs, einer Nachbargemeinde von Palm Springs.

Den Sonnenuntergang beobachteten wir am Südausgang des Joshua-Tree-Natioanlparks. Wir übernachteten wieder wie vor 12 Tagen hier. Leider war es nicht mehr so schön, da viele Blumen mittlerweile verblüht waren

Auf dem weiteren Weg durchquerten wir noch einmal den Joshua-Tree-Nationalpark, im Gegensatz zum ersten Mal blühte es hier drinnen etwas mehr, aber nicht so spektakulär wie damals vor dem Eingang.

Bevor wir das Mojave National Preserve erreichten, konnten wir schon mal einen Blick in einen kleinen Teil der Wüste werfen.

Als wenn wir noch nicht genügend Steine gesehen hatten, mussten wir erst einmal die Granite Mountains besichtigen

Die Nacht verbrachten wir vor den Kelso-Dünen

Weitere Einblicke des Parks

Der Cima Dome, ein 460 m hoher Granitfelsen mit Lavavorsprüngen. An seinen Hängen wächst der weltweit größte Joshua-Palmenlilien-Wald.

Wir hatten überlegt, noch einen Abstecher nach Santa Barbara zu machen, da wir uns auf der Fahrt gen Norden noch etwas Zeit nehmen wollten. Auf dem Weg dorthin ging es einige Kilometer über die legendäre Route 66. Aber: wie spricht man den Namen auf dem ersten Bild aus?

Abseits der Highways überquerten wir die Berge mit sehr schönen Aussichten, hier der Lake Castaic, einem Stausee, der, wie viele andere auch, u.a. für den Tourismus genutzt wird

Unser weiterer Nebenweg durch die Berge, hier das Ojai-Valley

Lt. IOverländer sollte es einen schönen Stellplatz in den Bergen oberhalb Santa Barbara geben. Mühevoll kroch unser alter MAN die steilen Berge durch Wohngebiete hinauf, immer wieder ein schöner Ausblick auf die Stadt und die Küste

Da sich der Stellplatz nur als kleine Ausbuchtung in einer Kurve herausstellte, ging es langsam wieder den Berg hinab in die Stadt, als erstes Besichtigung stand die Mission Santa Barbara an. Es ist eine spanische Missionsstation der Franziskaner. Sie wurde am 4. Dezember, dem Fest der heiligen Barbara, des Jahres 1786 errichtet, um den örtlichen Stamm der Chumash (Canaliño) zum Christentum zu bekehren. Die Mission Santa Barbara ist die einzige Mission, die seit dem Tag ihrer Gründung von Franziskanern geleitet wird.

Für 9 $ konnte die Mission besichtigt werden, auf meine Frage, ob Hunde erlaubt wären, wurde mit einem ganz bösen Blick und einem deutlichen NO geantwortet. So nahm ich die Besichtigung allein vor.

Unmittelbar zur Old Town fanden wir einen Parkplatz, zwar nur mit einem bestimmten Permit zu nutzen, aber von 18:00 bis 6.00 Uhr auch für die Allgemeinheit. Es war zwar erst 16:00 Uhr, aber wir riskierten es und ließen das Auto dort stehen, um uns in der Altstadt umzusehen.

Santa Barbara ist mit 45.000 Einwohnern eine kleine und hübsche Stadt, sofern man überhaupt in Amerika von hübschen Städten sprechen kann. Wir fühlten uns ganz wohl, auch im Brauhaus, wo wir zwischendurch unseren Durst stillen konnten.

Aber auch hier, wie in vielen anderen Städten, gibt es 2 Seiten, also auch eine Verliererseite, was nicht zu übersehen war.

Zum Glück hing am Auto kein Zettel dran, als wir in der Dunkelheit zurück waren. Mittlerweile hatte sich der Parkplatz geleert, dafür standen dort einige Wohnmobile. Geweckt vom Starten der Wohnmobile machten wir uns ebenfalls kurz  nach 06:00 Uhr auf zu einem Strandpark-platz, um hier erst einmal in Ruhe zu frühstücken, mit Oskar ausgiebig spazieren zu gehen, die Homepage vorzubereiten und und und......

Die Küstenstraße Richtung San Francisco ist berühmt als schönster Highway der USA. Einen Teil kannten wir schon von unserem ersten Besuch im Jahre 2000. Allerdings gibt es kaum Plätze zum Freistehen, dafür nur teure Campgrounds, die wir nicht aufsuchen wollten.

Des weiteren liegt der Highway auch nicht auf unserer geplanten Route, so dass wir den Pazifik für die nächsten Wochen verließen und uns durch die Berge zu den weiteren Zielen in Kalifornien, dem Sequoia-NP und dem Yosemite-NP, aufmachten. Darüber wird im nächsten Blog beríchtet.

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Kommentare: 3
  • #1

    Niels Hanßen (Freitag, 05 April 2019 23:14)

    Es ist einfach toll und wie ich sehe eindrucksvoll, was ihr erleben dürft. Fange an euch zu beneiden!

  • #2

    Www.wonderbruecke.jimdo.com (Samstag, 06 April 2019 11:46)

    Ja toll. Aber das ihr die Sprache so schlecht beherscht verstehen wir nicht. Da müsst ihr wohl dringend noch üben!
    Steht doch da ganz deutlich "Zzyzx"!
    Ist doch so einfach genau wie "Yqczcx"


    Arno und Nicole

  • #3

    Alex Knill (Montag, 22 April 2019 17:34)

    Peter, it was nice to meet you last weekend at Usal Campgrounds in the Lost Coast area and hear of all your adventures! Im glad i looked up your blog, you two inspire me to accomplish the same traveling goals.