Das vorzeitige Ende der Reise

Der Blue Ridge Parkway (kurz BRP) ist eine als National Scenic Byway ausgewiesene  Panoramastraße, die 755 km längs der Blue Ridge Mountains – einem Teil des Appalachen-Gebirgszugs – in den Vereinigten Staaten von Amerika führt. Sie verbindet den Shenandoah-Nationalpark in Virginia mit dem Great-Smoky-Mountains-Nationalpark in North Carolina. Die Idee eines Parkways zur Verbindung der beiden Nationalparke entstand 1933 infolge des Baus des Skyline Drive, einer vergleichbaren, aber wesentlich kürzeren Straße im Shenandoah-Nationalpark. Bereits im November 1933 fällte das US-Innenministerium einen Grundsatzbeschluss, am 11. September 1935 war Baubeginn und am 30. Juni 1936 verabschiedete der Kongress der Vereinigten Staaten das formale Gesetz zur Widmung des Parkways. Er wurde in 45 Baubschnitten geplant und verwirklicht. Deren Umsetzung zog sich über mehrere Jahrzehnte hin, weil die Finanzierung zunächst durch den Zweiten Weltkrieg, dann durch fehlende Mittelzuweisung durch den Kongress verzögert wurde. Der letzte Abschnitt wurde 1968 formell begonnen, aber erst 1987 vollendet. 

Die Straße sollte einerseits ein modernes touristisches Angebot für die durch zunehmende  Massenmotorisierung geprägte Gesellschaft machen. Andererseits wurde sie zur Arbeits- beschaffungsmaßnahme für einen von der Great Depression schwer getroffenen ärmeren und ländlichen Teil der Vereinigten Staaten. Präsident Roosevelt rief den New Deal aus und legte große öffentliche Infrastrukturmaßnahmen auf.

 

Diese Strecke sollte das nächste Highlight auf dem Weg nach Halifax werden.

Der erste Eindruck, als wir von Florida kommend die Staatsgrenze nach Georgia überquerten, ließ bei uns die Frage aufkommen: genauso wie in Florida? Einerseits ja, denn das Welcome Center hatte ebenfalls geschlossen. Doch das hatte mit dem Staat selber nichts zu tun, es hing mit dem Corona Virus zusammen.

Wir wollten nach Saint Simons, dort sollte es einen kleinen Platz am Strand geben. Über eine hohe Brücke ging es über den Brunswick River. 

Saint Simons hat uns sehr sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu den Orten in Florida wie z.B Miami Beach oder Daytona Beach gab es hier kleinere Urlaubsdomizile. Und vor allem: Hunde am Strand erlaubt.

In der ersten Nacht blieben wir fast mittig des Ortes auf einem Public Parkplatz mit Blick auf den Strand stehen.

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Florida

Florida, der Sunshine-State. So begrüsste uns ein großes Schild an der Staatsgrenze von Alabama nach Florida. Doch erst einmal kam die Ernüchterung: Nach 2 Tagen waren wir gefrustet. Wie bereits in Alabama sind Haustiere (fast) überall an den Stränden untersagt. Mit Ausnahme von Dog-Parks. Solch einen fanden wir z.B. an einem Sandstrand, allerdings nur knapp 200 m breit und ca. 20 m tief – da ist kein ausgiebiger Spaziergang mit Oskar möglich.

Über lange Strecken entlang der Küste werden Hotels und Feriendomizile von den nächsten Urlaubsarealen abgelöst. Das ist sowieso nicht unser Ding. Des weiteren sind kaum Schlafplätze zu finden ohne Schilder ‚No Overnight Parking‘. Wir wollten schon State Parks anfahren, doch auch hier Probleme: zwar bezahlbar, aber fast alle voll. Campgrounds ausserhalb der State Parks kosten ab 70 USD aufwärts, das wollten wir nicht bezahlen.

Unsere ersten Gedanken: wir fahren auf schnellstem Wege zu den Everglades und dann ab Richtung Norden. Unter diesen Voraussetzungen bleiben wir nicht lange in Florida!

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Louisiana, Mississippi, Alabama

In Louisiana verbrachten wir den ersten Abend im Palmetto Island State Park bei Abbeville, hier sollte es ebenfalls diverse Alligatoren geben. Verwöhnt vom Brazos Bend State Park in Texas waren wir etwas enttäuscht. Gerade einmal ein Gürteltier und ein Alligator waren zu entdecken.

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Texas

Der Grenzübertritt geht schnell vonstatten - so dachten wir. Zwar dauerte es eine gute Stunde, bis wir endlich bei den US-Grenzern ankamen, doch dann eine relativ schnelle Pass-Kontrolle, ein bisschen Smaltalk über das Auto, eine kurze Diskussion über ein Carnet und fertig - doch weit gefehlt. Von 6 (!) Zöllnern gleichzeitig wurden alle Koffer und Boxen kontrolliert. Ob die nichts anderes zu tun hatten oder alle nur neugierig waren? Wir tippten auf Neugierde - und schade, dass fotografieren am Grenzübergang verboten war...

 

Mittlerweile war es schon dunkel geworden, noch knapp 30 km weiter verbrachten wir die Nacht auf einer Raststätte, um am nächsten Morgen weiter nach San Antonio zu fahren.

San Antonio ist die älteste Stadt in Texas, mitten in der Stadt der Riverwalk, eine durch das Stadtzentrum führende Flusspromenade entlang des San Antonio River, im Kern gute fünf Kilometer lang, gesäumt von subtropischer Vegetation, Cafés und Boutiquen. Der Bau der Promenade geht auf die 1920er und 30er Jahre zurück, zuerst aus Gründen der Fluss-regulierung, dann zur Zeit der Weltwirtschaftskrise zum Zweck der Verschönerung sowie gleichzeitig als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

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Mexiko Teil 3

Wir wollten nicht nach Yucatan, dem südöstlichsten Teil des Landes. Landschaftlich nicht besonders interessant,, die Strände, gerade zum Jahreswechsel, total überlaufen. So beschrieben es uns andere Reisende - und daran hielten wir uns auch. Zwar gab es das eine oder andere zu besichtigen, aber wir wollten nicht. Mit Isla Aguada, wo wir Weihnachten verbrachten, hatten wir allerdings Yucatan schon gestreift. Jetzt sollte es erst einmal nach Chetumal gehen, auf der Südseite nur unweit der Grenze zu Belize gelegen. Ein sehr schöner Platz, wenn auch mit ca. 17,-- € für mexikanische Verhältnisse, nicht ganz günstig.

Unterwegs bekam unser Auto wieder einmal Probleme mit der Dieselleitung, sie wurde wieder irgendwo undicht. Den ganzen Tag suchte ich den Fehler, am späten Nachmittag fand ich ihn endlich am Tankgeber. Doch nur unter Schwierigkeiten kam ich an die enge Stelle, zum Glück kam noch ein mexikanischer Mechaniker vorbei, der mir bei den restlichen Reparaturarbeiten half.

Am nächsten Morgen kam er noch einmal, ein Ölwechsel musste dringend gemacht werden. Ich hatte neues Öl dabei, auch die weiteren Filter, doch ein Ölfilterschlüssel fehlte mir, auch hatte ich keinen Eimer für das Altöl. Da die Löhne hier sehr niedrig sind, gab es kein Zögern, als er mir auf Nachfrage sagte, dass er den Ölwechsel gern vornehmen würde.

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Mexiko Teil 2

Der Lago de Chapala liegt in einem Hochplateau, ca. 50 km südlich der Millionenstadt Guadalajara . Seit längerer Zeit verlandet der Chapalasee durch starke Wasserentnahme (Direktleitung nach Guadalajara), Entfernung der Vegetation in den umliegenden Bergen und daraus folgender Erosion.

Seit dem 4. Februar 2009 steht der Chapalasee unter dem Schutz der Ramsar-Konvention. Der See wurde im Jahre 2004 vom Global Nature Fund zum „Bedrohten See des Jahres“ erklärt.

An diesem See fanden wir für die nächsten 4 Tage unseren Stellplatz, nachdem wir uns zuerst noch durch Gualajara zwecks Einkaufens gequält hatten. 

Der Platz war relativ groß, mit mehreren Ferienwohnungen, Pools, Sportplätzen etc., einige andere Reisende waren auch dort.

Der Eismann, der sich auf dem Platz hat blicken und hören lassen (durch eine sehr bimmelige Musik) rief die eine oder andere Kindheitserinnerung in uns wach.

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Mexiko Teil 1

Der Grenzübergang dauerte etwas, nachdem zuerst flüchtig ins Auto geschaut wurde, mussten wir ein Banjercito beantragen - eine Genehmingung für das Befahren der mexikanischen Straßen, Gültigkeit 10 Jahre (und war auf der Baja nicht erforderlich). Es war ganz lustig, da die Dame, die uns das Teil verkaufte, zuerst einmal unsere deutsche Zulassung zu verstehen versuchte. Doch irgendwann klappte das Ganze, dazu noch für uns die Visa für 180 Tage - so waren wir erst einmal 126 Dollar los und nach gut 2 Stunden wieder in Mexiko.

Nach der Fahrt durch Wüstengebiete in Texas fiel auf, dass es in Mexiko etwas grüner ist bzw. mehr Landwirtschaft betrieben wird, der Fluss Rio Concho bringt dafür genügend Wasser.

Über die Städte Chihuahua (hier entdeckten wir den nach einem harten Arbeitstag schlafenden Mexikaner) und Cuauhtemoc führte uns der Weg weiter nach Creel, einem der Eingangstore zum Copper Canyon.

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New Mexico und ein bisschen Texas

Der Name New Mexico stammt von den spanischen Eroberern, die damit das Land westlich und nördlich des Rio Grande bezeichneten.

New Mexico liegt auf einer Hochebene. Diese ist jedoch nicht uniform, sondern der Übergangsbereich von vier geologischen Provinzen Nordamerikas. Von Osten steigt das Gelände aus den Prärien der High Plains flach an. Der Südwesten des Staates ist Teil der Chihuahua-Wüste. Von Nordwesten ragt das Colorado-Plateau bis nach New Mexico und im Norden reichen die südlichsten Teile der Rocky Mountains bis Santa Fe. Die großen Teile des Lands auf der windabgewandten Seite (Lee) der Rocky Mountains werden beherrscht vom Wüstenklima. Ausnahmen sind die Berge nördlich von Santa Fe und das Gebiet im Westen jenseits der Kontinentalscheide, wo es ausgedehnte Wälder gibt. In den Bergen nördlich von Santa Fe ist die Niederschlagsmenge im Winter so groß, dass dort eine Wintersportregion entstanden ist. 

 

Bis 1821 stand New Mexico unter spanischer Herrschaft, danach bis 1846 unter mexikanischer. In mexikanischer Zeit etablierte sich der Handel mit den amerikanischen Siedlungszentren am Missouri River über den Santa Fe Trail, der nicht nur wirtschaftlichen, sondern vor allem politischen und kulturellen Einfluss auf den bis dahin abgelegenen Teil des spanischen Reiches hatte. Zu Beginn des mexikanisch-amerikanischen Krieges (1846–1848) nahmen die Amerikaner Santa Fe ein, und 1848 fiel mit dem Guadalupe-Hidalgo-Vertrag das Gebiet New Mexicos an die Vereinigten Staaten.

Den Rio Grande überquerten wir auf unserer weitern Tour diverse Male, allerdings machte er keinen sooo bedeutenden Eindruck, auch nicht von der Rio Grande Gorge Bridge, von dem wir einen schönen Blick auf den vom Fluss in tausenden von Jahren gegrabenen Canyon werfen konnten.

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Colorado

Auf der Flucht vor dem schlechten Wetter: Der Regen, die Kälte und der Wind reichten uns und wir hofften, dass es in Colorado etwas besser werden würde - wurde es auch, zumindest bzgl. des Regens. Es war auch nicht mehr ganz so kalt, obwohl das Thermometer für die nächsten Tage sinkende Temperaturen ansagten. Dem Wind war nicht zu entkommen, so dass wir die nächsten Tage abends kaum draußen sitzen geschweige denn ein Lagerfeuer entfachen konnten. 

Die westliche Hälfte Colorados besichtigten wir im letzten Jahr und planten bereits damals, die weiteren Points of Interest auf dem Weg von South Dakota nach New Mexico mitzunehmen.

Die Rocky Mountains ziehen durch die westliche Hälfte des Staates. Wir kamen von Nebraska, nahmen noch ein kleines Stückchen von Wyoming mit, um dann über den Hwy US 25 Fort Collins zu erreichen. Mitten in der Stadt an einer Sportanlage fanden wir einen ruhigen Stellplatz für die Nacht - so dachten wir. Doch gegen Mitternacht klopfte es an der Tür. Die Security kam und verscheuchte uns. Nachts ab 23.00 Uhr ist der Park gesperrt. So mussten wir notgedrungen noch umziehen, zum Glück hatten wir am späten Nachmittag einen kleinen Parkplatz an einem Trail gesehen und machten uns dorthin auf.

Westlich von Fort Collins liegt der Rocky Mountain National Park, mit jährlich ca. 2,8 Mio Touristen zählt er zu den am meisten besuchten Schutzgebieten in den USA. 

Schon der Weg zum Park führt durch eine interessante Bergwelt.

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South Dakota

Gerade einmal 6 Tage waren wir in South Dakota, doch das reichte uns, um die südöstliche Ecke, und damit das für uns interessanteste Gebiet, zu bereisen - und diese Ecke hatte es in sich mit den Besuchen der Black Hills, Mount Rushmore, Custer State Park und Batlands. Allerdings meinte das Wetter es nicht immer gut mit uns, was uns nicht dazu animierte, evtl. noch länger zu bleiben. 

Die erste Nacht verbrachten wir in Spearfish, einem kleinen Städtchen nördlich und damit auch das 'Tor' zu den Black Hills. Wir gönnten uns mal wieder einen Camping Platz, gleich neben einer alten historischen Fishhatchery, einer Aufzuchtstation für Forellen.

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Montana

Nach genau einem Jahr und einem Tag überquerten wir wieder den Grenzübergang beim Waterton Park von Alberta, Kanada, nach Montana in die USA. Wie erhofft bekamen wir ohne größere Diskussionen das Permit mit einem Jahr Laufzeit statt nur 180 Tage. Somit brauchen wir uns vor unserer Heimreise im Sommer 2020 keine Gedanken mehr zu machen bzgl. einer zwischenzeitlichen Ausreise. 

Auf dem Weg zum Grenzübergang zeigten sich die Berge des Waterton Nationalparks auf der Kanadischen Seite bzw. des Galcier Nationalparks auf der USA-Seite, teilweise wolken-verhangen.

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British Columbia (BC)

Den Stewart-Cassiar Highway (Highway 37) nahmen wir auf dem Weg in den Süden unter die Räder, eine gute Alternative zum Alaska Highway zwischen Watson Lake und Prince George. Bereits auf den ersten Kilometern war zu sehen, dass es wesentlich interessanter war, diese Strecke zu fahren. Zwar auch hier viel Wald, aber durch und über Berge mit vielen Kurven machte er trotz schlechterem Straßenzustand wesentlich mehr Spaß.

Nicht lange und wir kamen durch ein Gebiet, dass vor einigen Jahren durch einen Waldbrand zustört wurde. Aber die Natur war schon wieder dabei, sich das Land zurück zu holen, neben Laubbäumen kamen auch die Nadelbäume wieder auf – auf den Bildern gut zu erkennen.

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Yukon

Der Top of the World Highway ist 127 Kilometer lang und schlängelt sich zum Großteil durch das kanadische Yukon-Territorium. Nach der Grenze zu Alaska trifft er 14 km später bei Jack Wade Junction auf den Taylor Highway. An der Grenze, die in Kanada den Namen Little Gold Creek trägt und in den Vereinigten Staaten Poker Creek, gibt es eine der wenigen von beiden Staaten gemeinsam erbauten und genutzten Grenzstationen.

Der Highway besteht mindestens seit 1955. Vor dem Bau des Klondike Highways war er die einzige Straßenverbindung nach Dawson City. Er wird im Winter geschlossen. Bei Dawson City besteht eine Fährverbindung über den Yukon River - so weit ein Auszug aus Wikipedia.

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Alaska Teil 2

Natürlich wurden wir morgens wieder einmal von Generatoren geweckt - irgendwann reichte es!!

Unser erster Weg am (Sonntag-) Vormittag führte uns ins Ferry Terminal in Whittier, um Fahrkarten für die Fähre  nach Valdez zu kaufen. Leider gab es eine Abfuhr. Unser Fehler, hätten wir doch vorher mal im Internet recherchiert. Jetzt mussten wir uns sagen lassen, dass die Fähre nur Montags, Dienstags und Donnerstags nach Valdez fährt - und für den nächsten Tag ausgebucht wäre. Wir könnten uns aber gern auf die Warteliste setzen lassen. Das kam für uns nicht in Frage. Somit blieb uns nur der Weg über die Strassen und wir verliessen Whittier wieder durch den Tunnel, der auf dem Rückweg allerdings keine Maut kostete. 

Auf der anderen Seite des Tunnels konnten wir vom Viewpoint den nahe gelegenen Portage-Gletscher besichtigen.

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Alaska Teil 1

Endlich schienen die Regentage vorbei zu sein, nur noch selten kam ein kleiner Schauer herunter und ehe wir uns versahen, waren wir am Grenzübergang. Die Fragen nach Feuerholz und verbotenen Lebensmitteln konnten wir mit: "die verloren wir schon in Skagway" beantworten.

Jedenfalls durften wir nach Alaska einreisen.

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Alaska-Highway

Der Grenzübergang auf der Kanadischen Seite ging relativ unspektakulär über die Bühne, die Frage nach Alkoholika wurde von mir wahrheitsgemäß mit ‚nur noch die Reste‘ beantwortet. Wie groß die Reste waren, fragte der Zöllner zum Glück nicht. Allerdings schien er noch nie einen europäischen Langzeit-Reisenden abgefertigt zu haben, denn irgendwie konnte er nicht verstehen, dass wir schon über ein Jahr unterwegs waren und, was noch schlimmer war, noch kein Rückflugticket vorweisen konnten. Ebenso konnte er nicht begreifen, dass man über ein Jahr in solch einem kleinen Auto wohnen könne. Aber er gab uns dann doch einen Stempel in den Pass, mit dem wir uns wieder bis zu 180 Tage in Kanada aufhalten dürfen

Der Highway führte uns über Brücken und einem schönen Blick auf die Rocky Mountains nach Vancouver.

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Oregon und Washington

Oregon - das Land der Pumas und der Schwarzbären. So wird es im Reiseführer angepriesen. Ich kann jetzt schon vorgreifen: wir sahen weder einen Puma noch einen Schwarzbären. OK; Schwarzbären hatten wir bereits einige gesehen, also kein Problem, doch einen Puma hätten wir gern vor die Linse bekommen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Da werden wir wohl mal einen Zoo aufsuchen müssen....

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Kaliforniens Norden

Auf dem weiteren Weg gen Norden wollten wir unbedingt den Sequoia NP, den Kings-Canyon NP sowie den Yosemite-NP besuchen. Lt. Nancy sollte der HW 395 sehr schön sein, er führte östlich am Sequoia NP vorbei (etwas weiter westlich liegt das Death Valley). Dabei kamen wir am Fossil Falls vorbei, einer Lava-Area, geschaffen von Feuer und Wasser. 

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Kaliforniens Süden

Eine Einreise mit Hindernissen. So erging es uns, als wir Mexiko verlassen und wieder in die USA einreisen wollten. Unser Permit war noch bis zum nächsten Tag gültig, musste also verlängert werden. Doch die Zollbeamten an der Grenzabfertigung konnten oder wollten uns nicht helfen. Dafür verpassten sie uns lieber eine zweite intensive Kontrolle, bei der uns allerdings der Aufenthalt in der Nähe des Autos untersagt wurde. So kannten wir es bisher noch nicht, bei allen bisherigen Grenzübertritten musste einer von uns mit hinein in den Koffer. 

Ich sollte ursprünglich sogar das Fahrerhaus vorklappen, damit man in den Motorraum schauen könne (alle extra durchsuchten PKW standen auch mit offenen Türen, Heckklappe und Motorhaube auf dem Platz). Doch auf den Hinweis, dass dazu etwas mehr Aufwand aufgrund des Bullfängers nötig wäre, verzichtete der Zöllner darauf.

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Baja California Teil 4

Endlich! Endlich ging unser größter Wunsch in Erfüllung - aber davon etwas später.

Um den Wunsch zu realisieren, mussten wir wieder gen Norden fahren. Wir nahmen die BCS165, eine Strecke, dir nur von sehr wenigen Touristen befahren wird, da dafür nicht nur ein 4x4 notwendig ist, man benötigt eine relativ geländegängiges Auto. Die Strecke führte uns von La Paz aus direkt an der Küste entlang zum Fischerdorf San Evaristo, zuerst noch geteert, dann als Waschbrett-Piste weiter.

In dieser schönen Bucht machten wir unsere Mittagspause.

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Baja California Teil 3

Am 19. Tag an diesem Strand hieß es für uns Abschied nehmen. Wir hätten es durchaus noch länger aushalten können, doch wir wollten ja noch mehr von der Baja sehen.

 

Diese Tage waren sehr anstrengend, denn wir hatten jeden Tag die Surfer zu beobachten, die Wale im Hintergrund, einmal sogar einen fliegenden Rochen und immer wieder schöne Sonnenuntergänge. 

 

So sieht es aus, wenn die Grauwale am Springen sind, das konnten wir während unseres hiesigen Aufenthaltes sehr häufig beobachten, mit viel Glück gelang es mir, sogar 2 Wale auf einmal aufs Foto zu bekommen.

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Baja California Teil 2

Häufig hörten wir, dass es auf der Baja sehr schön sein solle, tausende Amerikaner über-wintern dort mit Ihren Wohnmobilen. Doch der nördliche Teil war ein bisschen enttäuschend. Schöner wurde es erst in der Gegend um Mulege' - und das setzte sich auch so fort. Während wir im Norden so gut wie keine Wohnmobile sahen, wurden es mittlerweile immer mehr. 

Am Neujahrstag fuhren wir die MEX1, der Hauptdurchgangsstraße auf der Baja, weiter. Die MEX1 ist relativ schmal, so gut wie keine Seitenstreifen. Mit überhöhter Geschwindigkeiten wurden wir von den großen Trucks überholt, da war schon Konzentration gefordert. 

Nach 25 km fanden wir diese Bucht, die Playa Santispac - und blieben gleich.

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Baja California / Mexiko - Teil 1

Mal wieder ein problemloser Grenzübergang, in gut 20 Minuten waren wir durch. Für Oskar interessierte sich niemand - da hatten wir zwischenzeitlich schon andere Storys gehört. Aber was soll's, es lief alles glatt.

Zuerst gab es Probleme mit der Geldversorgung, irgendwie wollten die Bankautomaten unserer Karten nicht nehmen. Also erst einmal ohne mexikanische Pesos weiter.

Wir wollten nach San Felipe, dort waren wir locker mit Andrea und Thomas verabredet. Überrascht wurden wir von einer Militärkontrolle, ich kann jetzt schon vorgreifen: durch solch eine Kontrolle mussten wir des öffteren durch.

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Arizona 2

Den weiteren Weg gen Süden wollten wir, soweit möglich, entlang des Colorado River fahren. Kurz vor Bullhead City fanden wir diesen Platz am Lake Mohave. Er gehört zu den schönsten Plätzen, die wir bisher gefunden hatten und so entschlossen wir uns kurzfristig, eine 2.Nacht anzuhängen. Gern wären wir noch länger geblieben, aber Thanksgiving nahte und somit mussten wir dann doch wieder los. Auf einem Platz bei Parker (mit Blick auf den Colorado River) lernten wir Andrea und Thomas aus Deutschland kennen, die mit ihrem Fiat-Wohnmobil die USA unsicher machen. Es war ein sehr netter Abend mit den Beiden und wie es aussieht, werden wir uns bestimmt noch eimal treffen

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Death Valley

Zwei Tage standen wir auf einem kleinen Campground, direkt vor dem Death Valley Nationalpark, denn es gab immer wieder Dinge, die am einfachsten auf einem Campground mit Waschmaschine gemacht werden konnten. Dann ging es endlich los. Die Farben der Berge wieder anders als zuletzt gesehen:

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Arizona

New Mexico oder Arizona – das war unsere nächste Entscheidung. New Mexico war interessant aufgrund einiger Pueblo-Dörfer, aber da wir uns schon Mesa Verde angeschaut hatten, wurde dieser Bundesstaat erst einmal verschoben. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr, wenn wir aus Alaska zurück sind, hierhin. Somit entschieden wir uns also für Arizona.

 

Als erstes stand der Canyon de Chelly auf dem Programm, der im Gebiet der Navajo-Nation im Nordosten des US-Bundesstaates Arizona liegt. In den Canyons befinden sich zahlreiche Zeugnisse menschlicher Siedlungen, die auf eine erste Besiedlung bereits vor etwa 4500 Jahren hinweisen. Uns fiel auf, dass wir bei unserem ersten USA-Besuch schon einmal hier waren, damals hatten wir eine Jeep-Fahrt durch den Canyon mitgemacht. Dieses Mal nahmen wir nur die ausgebauten Straßen zu den einzelnen Aussichtspunkten, zwischendurch konnten wir noch das eine oder andere Pueblo sehen, allerdings nicht in solch einem guten Zustand wie in Mesa Verde.

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Utah

Wer keine Steine mehr sehen mag, dem sei zu empfehlen, diesen Blog nicht weiter zu lesen: Utah besteht fast nur aus Steinen – und außer Steinen wird fast nichts auf den Fotos gezeigt.

Als erstes zog es uns von Mesa Verde Richtung Uthas Norden, Die ersten Felsformationen, sie wirkten wie aus der Ebene gewachsen, säumten den Highway. 

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Durch Idaho und Utah nach Colorado

Idaho Falls im Bundesstaat Idaho war ein hübsches Städtchen, beidseits des Flusses Snake River war ein hübscher Boulevard gebaut, doch leider fanden wir keinen Stellplatz für die Nacht, erst ausserhalb an einem Sportcenter. Abends kamen dort einige Mädchen- mannschaften zusammen, um ein Fußballturnier auszutragen. 

Leider hatten wir weder von dem einen oder anderen Fotos gemacht. Allerdings waren wir erstaunt, auf einer Gedenktafel zu lesen, dass in dieser Stadt einige tausend deutscher Kriegs- gefangenene zu Zwangsarbeit rekrutiert waren

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Durch Montana zum Yellowstone / Wyoming

Was hatten wir nicht alles an Schauergeschichten bzgl. Grenzübertritt in die USA gehört: Offene Lebensmittel wie Kartoffeln, Apfelsinen, Tomaten etc. darf man direkt an der Grenze vernichten, die Grenzer nehmen das Auto auseinander etc. Und? Nichts von alledem. An dem kleinen Grenzübergang auf der Ostseite des Waterton-Parkes wurden wir nur gefragt, ob wir Alkohol, Drogen oder Waffen dabei hätten. Nachdem wir das wahrheitsgemäß erklärten (beim Ersteren noch ein paar Reste an Wein und Bier, die anderen Dinge nicht) war damit die Kontrolle des Autos beendet. Anschließend mussten wir unsere Fingerabdrücke abgeben, 6 $ pro Person Verwaltungsgebühren bezahlen und schon hatten wir unsere Visastempel für ein halbes Jahr in den Pässen. Das Ganze dauerte 10 Minuten, allerdings nur deshalb so lange, weil wir noch ein bisschen Smalltalk machten und die Geschichte unseres Autos erzählen mussten.

Für die interessierten Leser: immer wieder hörten wir die Geschichte, dass man die NAFTA-Staaten, also Kanada, USA und Mexiko, nach einem Jahr verlassen müsse und erst dann wieder in die USA einreisen dürfe. Dieses Geschichte scheint ein Gerücht zu sein. Auf unsere Nachfrage bei den Grenzern erklärten dieso uns, dass das nicht stimmen würde. Wir hätten ja ein Visum, dass 10 Jahre lang gültig wäre und damit wäre jederzeit eine Wiedereinreise möglich. Die gleiche Antwort hatte Theo bei seinem ersten Grenzübertritt ebenfalls erhalten. 

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British Columbia

Smoke, Smoke, Smoke – überall war es diesig und dunstig. Allein in British Columbia (oder kurz BC) soll es mittlerweile über 600 Brände geben, dazu noch viele und große Brände in Californien – der Rauch hing in der Luft.

Wir durchquerten den Glacier Nationalpark, so viele Gletscher auf einmal wie hier gibt es selten (mehr als 400). Doch wir sahen ----- so gut wie nichts. Überall nahm uns der Dunst die Sicht, so dass wir uns fragten: Wohin jetzt? Vancouver ist nur noch knapp 600 km auf direktem Wege entfernt, gleich nebenan liegt Vancouver Island direkt am Pazifik und wir hofften, dass dort bessere Sicht wäre. Somit planten wir kurzfristig um, verschoben den Besuch des Yellowstone Nationalparks und machten uns weiter auf den Weg in den Westen Kanadas.

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Alberta

Nachdem wir Ontario verließen, durchquerten wir (für unsere Verhältnisse im Eiltempo) innerhalb von fünf Tagen die Bundesstaaten Manitoba und Saskatchewan. Die Abwechslungen bestanden aus dem Wechsel zwischen Farmland und Rinderweiden, die Straßen fast nur geradeaus. Eine Straße führte über knapp 150 km geradeaus, darin nur einen nicht zu erkennenden Bogen (gesehen auf der Landkarte).

Wir fanden am Donnerstag für gerade einmal 10 € pro Tag den Campground Blood Indian Park in Big Stone, ca 220 km nordöstlich von Calgary. Ein weitläufiger Platz an einem See. Kanadagänse, Enten, Pelikane, Schwalben, viele uns nicht bekannte Vögel, im Hintergrund eine große Rinderherde. Von der Straße so gut wie nichts zu hören. Oskar war ganz begeistert von den vielen Erdhörnchen. Alles in allem total idyllisch. So beschlossen wir, nicht nur eine Nacht zu bleiben, sondern Urlaub von der Reise zu machen und erst Montag wieder die nächsten Kilometer unter die Räder zu nehmen.

Freitags kamen noch diverse Gäste mit ihren Mobilen und Trailern an, häufig zum Angeln, aber von Überfüllung konnte man nicht sprechen.

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Ontario

Laut Wetterbericht sollten der folgende Mittwoch und der Donnerstag wieder 34 Grad heiß werden. Nachdem wir Montreal durchquert/umfahren hatten, zeigte das Thermometer im Fahrerhaus fast 40 Grad an – es machte keinen Spaß mehr. So beschlossen wir, uns frühzeitig einen schattigen Campingplatz zu suchen, auf dem wir die nächsten beiden Nächte verbringen wollten – und fanden einen einige Kilometer vor der Stadt Cornwall. Es war schön, die Hitze im Schatten zu verbringen und vernünftig duschen zu können. Für Oskar war es auch eine Erleichterung, er hatte keine große Lust zum Laufen, lag meistens bei uns oder versuchte höchstens mal, die Kanadagänse zu scheuchen, wenn er selber eine Abkühlung im Wasser nehmen wollte.

Wir sind übrigens ganz nah an der Grenze zur USA, sie verläuft mittig des St. Lorenz-Stromes. Da der 04.07. der amerikanische Nationalfeiertag ist, hörten und sahen wir abends noch diverse Feuerwerke.

Wir nutzten das Wetter und die Pause, große Wäsche zu machen, einige Internet-Dinge für zu Hause zu erledigen und die Homepage auf den neuesten Stand zu bringen.

Am zweiten Abend wurde gegrillt – das Feuer war mehr zum Vertreiben der Mücken, nicht zum Aufwärmen.

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Quebec

Nach einer innigen Verabschiedung machten sich Theo und Sabine auf gen Westen, während wir den Hafen zur Fähre ansteuerten. Das Boarding hatte schon angefangen, für uns war noch genügend Platz an Bord und nach 2 Stunden Überfahrt erreichten wir Matane auf der Halbinsel Gaspesie, die zum Bundesstaat Quebec gehört. Kurz vor dem Ortsende fanden wir einen Picknick-Parkplatz. Ein ausgiebiger Spaziergang mit Oskar wurde absolviert, dabei bewunderten wir wieder einmal die Natur, die dieses Steinmuster produzierte…..

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Labrador-Highway

Wir dachten, dass es das mit dem Eisbergen gewesen wäre – zwar nur kleine, aber immerhin….

Doch auf der Überfahrt musste die Fähre um den einen oder anderen Eisberg herum manövriert werden.

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Neufundland Teil 2

Dildo verabschiedete sich mit Regen und eiskaltem Wind von uns – und die Wale waren am Morgen auch nicht mehr zu sehen. An Clarenceville vorbei steuerten wir Bonavista an – Papageientaucher oder Puffins (wie sie hier heißen) beobachten.

Zur Nacht legten wir einen Stop im Lockston Path Provincial Park ein. Abends gab es leichten Schneeregen – Ende Mai !! Am nächsten Vormittag sahen wir noch zwei schöne Plätze direkt am Wasser und entschlossen uns kurzfristig, noch eine Nacht dran zu hängen. Wir besorgten uns Feuerholz, aber es wurde zu kalt, um draußen zu sitzen – und am nächsten Morgen hatten wir noch mehr Schnee.

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Neufundland

Uns wurde mehrmals erzählt, dass wir nach Neufundland fahren sollen – es wäre eine wunderschöne Insel – es soll auch nicht kalt sein, obwohl sie nördlich von Nova Scotia liegt. OK, es könne im Westen noch mal schneien, aber im Osten soll es schon warm sein. Die Entscheidung fiel sehr schnell......

Noch ein ganz kleiner Ausblick bei der Abfahrt vom Cabot Trail

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Nova Scotia

Da wir schon einmal hier waren, wollten wir zumindest auch die Nordhälfte von Nova Scotia kennen lernen (Nova Scotia ist eine der drei Seeprovinzen Kanadas. Sie liegt an der Atlantikküste und besteht zum größten Teil aus der gleichnamigen Halbinsel. Die Hauptstadt ist Halifax).

Mit einem gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns von Bernhard und Brigitte. Zuerst gaben wir den Mietwagen am Flughafen ab und auf der nächsten Tankstelle füllten wir unsere Dieseltanks.

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Die ersten Tage in Kanada

Die letzten Monate in der Heimat wurden sehr hektisch. Über den Winter musste noch einiges am Auto repariert werden, denn es hat doch etwas gelitten auf den letzten beiden Reisen. Dazu kam, dass ich mir einen Bandscheibenvorfall zuzog, der unbedingt operiert werden musste. Brigitte verletzte sich am Meniskus und kam damit auch noch unters Messer. Aber irgendwie haben wir dann (fast) alles noch geschafft.  Das Auto wurde rechtzeitig in den Hafen gebracht und verschifft, so dass wir uns um die letzten anstehende Arbeiten zu Hause kümmern konnten. 

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Dänemark

Die Überfahrt war trotz schlechtem Wettersehr ruhig, in Hirtshals angekommen suchten wir eine Restauration zum Hungerstillen auf und anschließend ging es östlich an einen Strandabschnitt, um dort die Nacht zu verbringen.

Gegen halb sechs wurden wir vom Regen geweckt, der allerdings nach kurzer Zeit auch wieder aufhörte. So konnten wir zumindest am Vormittag mit Oskar noch einen laaaaaangen Strandspaziergang machen.

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Süd-Norwegen

Unsere Hoffnungen, den nächsten Tag ebenfalls auf diesem Platz zu verbringen, wurden im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. In der Nacht zogen starke Böen auf, die uns in keiner Weise zum Bleiben animierten.

Wir hatte die Chance bekommen, noch zwei weitere Lachse und 3 Makrelen einzupacken und so machten wir uns wieder auf den Weg - mit einem mit frischem Fisch gefülltem Gefrierfach.

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Auf der Flucht...

... vor dem Regen, dem Wind, der Kälte. Ja, das sind wir. Es macht kaum noch Spaß. Seit 4 Wochen sind wir in Norwegen und haben kaum die Sonne genießen können. Nachdem wir mit der Fähre von Lödingen nach Bognes die Lofoten verließen, ging es nur noch eine kurze Strecke im Dauerregen an Fjorden entlang. Wir hielten vor einem Museum und als der Motor ausgestellt wurde, hörte wie auf Kommando überraschenderweise der Regen auf. 

Wir standen vor einem Kriegsdenkmal, aber da kaum etwas richtig zu erkennen war, schenkten wir uns auch die Fotos.

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Lofoten

Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Seit circa 6000 Jahren sind die Lofoten bevölkert. Ursprünglich lebte man dort vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen. Je nach der Größe des Fischfangs ging es den Einwohnern Lofotens gut oder schlecht. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen führten. Auch heute noch, wie in der bisherigen Geschichte der Lofoten, dreht sich alles um Fisch. Die Einwohner betreiben das ganze Jahr über Fischfang und führen üblicherweise auch noch kleine landwirtschaftliche Betriebe. 
Jedes Jahr von Januar bis April kommen große Schwärme von Kabeljau (norwegisch-Arktische Dorsche) vom Norden in die Meeresregion der Lofoten zum Laichen. Der Fischfang in diesen Monaten war die mehr als ausreichende Lebensgrundlage der Menschen, die zu allen Zeiten hier lebten. Heute kommt als weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor der Tourismus hinzu.

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Nordkap

Das Nordkap (oder Nordkapp, wie von den Norwegern geschrieben) stand nicht ganz oben auf unserer Reiselisten. Doch wenn man schon mal so hoch in Nordnorwegen ist, dann ist es dorthin auch nicht mehr weit.

Die russische Grenzabfertigung ging relativ schnell über die Bühne, wir waren nur erstaunt, dass Oskar bzgl. seines Chips überprüft wurde. Bei der Einreise hatte sich niemand für ihn interessiert.

Auf der norwegischen Seite dauerte es etwas länger. Der Grund waren die Einreise- Bestimmungen für Hunde. Aus der am nächsten gelegenen Stadt Kirkenes kam eine Tierärztin, die ihm eine Tablette gegen Bandwürmer verabreichte. Wir hatten verpasst, dieses von einem Tierarzt in Murmansk durchführen zu lassen. So war noch eine 24 stündige Quarantäne im Auto von Nöten.

Da wir die Grenze gemeinsam mit Dani und Rainer überschritten, durften wir ausnahmsweise die Quarantäne auch auf einem Parkplatz in Kirkenes verbringen.

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Durch Karelien nach Murmansk

Die schönen Kirchen und Kathedralen, der Boulevard mit den tanzenden Springbrunnen, die Lage zur Wolga - die Stadt Jaroslavl gefiel uns schon vor zwei Jahren, obwohl es damals fast nur regnete.

 

Auch heute kamen beim Passieren des Ortsschildes ein paar Tropfen vom Himmel. Mag uns die Stadt etwa nicht? Aber nach den paar Tropfen war es schon vorbei mit dem Regen. Wir wollten wieder direkt vor der Kirche stehen, aber es war Sonntag und somit die Stadt voller Besucher.

 

Doch wir fanden einen besseren Platz, noch dichter am Boulevard. Also Auto abgestellt und mit Oskar raus. 

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Wir wollen zum Olympic Park

Der Grenzübergang auf der Georgischen Seite war absolut kein Problem, nach gut 20 Minuten waren wir raus aus dem Land.

Noch ein bisschen Wartezeit vor der russischen Abfertigung, Ausfüllen der ersten Formulare und die erste Vor-Kontrolle des Wagens wurde relativ schnell erledigt.

Danach sollten wir mit dem Wagen in die Röntgenanlage – auch hier keine Probleme.

 

Aber dann ging es los.  

 

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Georgien

Das Wetter war leider in Georgien auch nicht besser - windig und kühl.

Nach dem Grenzübergang fuhren wir zuerst einmal in die Stadt Akhalkalaki, um eine SIM-Karte zu kaufen, doch den angeblichen Beeline-Laden gab es nicht mehr. So wurde erst einmal der Dieseltank gefüllt (nur knapp 65 Eurocent der Liter) und wir verließen die Stadt ganz schnell wieder. 

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Noch mehr Highlights

Wir hatten uns verfahren. Die Karte und das Navi stimmten nicht mit der Realität überein - oder wir haben das nicht richtig erkannt. Auf jeden Fall waren wir, dank der Hilfe eines Einheimischen, nach einer Stunde in etwa wieder dort, wo wir vorher gestartet waren. Aber dann auf dem richtigen Weg.

Zuerst passierten wir noch den Nazik-See, um nach etlichen Kilometern bei der Stadt Ahlat auf den Van-See zu stoßen. 

Ein paar Kilometer am Van-See vorbei und die Abzweigung zum Nemrut Krater war gefunden.

Mühevoll arbeitete sich der MAN die steile Anfahrt hoch. Zuerst war die Zufahrt noch geteert - mit den üblichen Löchern, um irgendwann in eine Piste überzugehen. 

Der Nemrut ist ein Vulkan mit ca. sieben Kilometern Durchmesser. 1881 war er das letzte Mal aktiv, damals brach auch der Gipfel ab und wurde weggeschleudert.

Im Krater gibt es einen Kratersee, einen der größten weltweit, sowie zwei Nebenseen.

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Ost-Anatolien

Wir hatten großes Pech: unsere Speicherkarte hat sich beim Auslesen der Bilder verabschiedet, so dass diese für die nächsten Tage nicht mehr greifbar sind. Es ist sehr schade, aber da kann man nichts mehr machen. Jeder Versuch, die Bilder zu retten, scheiterte.

Es ist aber nicht ganz so schlimm., denn von einigen Sachen hatte ich zum Glück auch mit dem Smartphone Bilder geschossen. Nur einen Tag kann ich nicht mehr rekonstruieren.

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Viel Kültür

Am Freitagmorgen wurden wir gegen 06:30 Uhr von einem Gewitter geweckt. Gegen 10:00 Uhr kam das nächste Gewitter herunter. Sonne war für den Tag nicht angesagt. So setzten wir unsere Pläne um und machten uns auf den Weg. Zuerst ging es weiter gen Osten bis wir kurz hinter Manavgat in die Berge Richtung Seydisehir abbogen.

Doch der Regen ließ uns hier auch nicht im Stich. Immer wieder öffneten sich die Wolken. Das änderte sich am nächsten Tag – es regnete jetzt ununterbrochen. Trotzdem zogen wir unseren Plan durch und fuhren die Strecke Seydisehir, Taskent und Ermenek Richtung Mut – diese Strecke hatte uns Detlef empfohlen.

Trotz des Dauerregens war es eine interessante und landschaftlich schöne Strecke durch das Gebirge. Mehrere Pässe mussten wir überfahren – teilweise im dichten Nebel, denn die Wolken hingen richtig tief. Fotos haben wir aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht gemacht – wir waren froh, selber noch einiges sehen zu können und auf Bildern hätte das nicht gewirkt.

Doch von einer Ecke machten wir Bilder: Es wurde ein neuer Staudamm gebaut – das dahinter liegende Tal (siehe Bilder) wird es in kurzer Zeit so nicht mehr geben.

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Die erste Woche in der Türkei

Wir nahmen den Grenzübergang in der Nähe von Ipsala. Vor einem Jahr reisten wir hier aus der Türkei aus und mir war ein bisschen mulmig zu Mute. Zum einen, weil ich hier beim letzten Mal viel Ärger mit einem äußerst unfreundlichen Grenzer bei der Röntgenstation hatte, zum anderen, weil unser Wein-und Biervorrat dieses Mal nicht gerade klein war und wir die Freigrenzen weit überschritten. Doch wir hatten Glück, man wollte nur kurz schauen, ob es wirklich ein Camper ist. Für die Kofferräume und deren Inhalt interessierte sich dieses Mal keiner.

Bei Gelibolu überquerten wir mit einer Fähre die Dardanellen – man quetschte uns als Letzte rauf und die Heckklappe war nicht mehr zu Schließen. Ich glaube allerdings, dass die nie geschlossen wird. Auch ein 'Blinder Passagier' nutzte unser Auto – allerdings dann doch nicht die ganze Überfahrt. Unterwegs sahen wir noch ein paar Delfine – ich hoffe, die sind auf dem Bild zu erkennen.

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Griechenland

Eigentlich war für Griechenland kein extra Blog geplant, da wir nur kurz bleiben wollten – aber es gab noch eine Überraschung.

Zuerst standen wir zwei Tage beim CampStore Zampetas in Thessaloniki, bei dem wir letztes Jahr schon waren. Unsere Toilette war leicht inkontinent und benötigte ein neues Magnet-ventil. Ich hatte schon vor über zwei Wochen angefragt und sie wollten mit das Ventil zurücklegen.

 

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Bulgarien

Der erste Grenzposten auf Bulgarischer Seite machte sich bei uns unbeliebt, allerdings konnte er auch nichts dafür, dass er uns Mautgebühr abknöpfen musste. Es gab keine Chance, darum herum zu kommen und so waren für 7 Tage 21 € Maut fällig.

Die Grenzabfertigung ging relativ schnell vonstatten, man musste unbedingt mal ins Auto schauen. Ansonsten schienen die Grenzer froh über etwas Abwechslung zu sein, denn wir hatten einen ganz kleinen Übergang bei Bregovo ausgesucht.

Unser erster Eindruck war, das es den Bulgaren noch schlechter gehen muß als den Serben, denn die Straßen waren mehr als marode.

Das hatten wir übrigens auch in den nächsten Tagen auf kleinen Nebenstraßen feststellen müssen. Wir mussten Schlaglöcher umfahren wie zu besten Zeiten in Zentralasien.

Auffällig waren auch die jungen Mädchen, die sehr häufig an den großen Straßen standen und auf zahlungskräftige Kunden warteten….

Unterwegs sahen wir wieder Pferdewagen.

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westliche Balkanregion

Nach dem Grenzübergang nach Slowenien drückten wir uns an der Mittelmeerküste entlang. zum Mittag stopten wir in Piran. Beim Spaziergang entlang der Wasserpromenade fanden wir ein nettes Lokal, wo wir uns ein Mittagessen gönnten. Das Essen war gut, aber leider mussten wir eine 3/4 Stunde drauf warten. Oskar hat sich die ganze Zeit gelangweilt.

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Unsere neue Reise, zuerst nach Italien

Die letzten Wochen waren die reinste Hektik. Auf unserer 1 ½ jährige Reise stellten wir einige Dinge im Koffer fest, die wir verbessern bzw. ergänzen wollten.

Über den Winter war es mir zu kalt und so kamen wir erst Mitte März dazu, mit unserem Ausbauer Olli die Änderungen vorzunehmen. Unter anderem wurde die Photovoltaikanlage und ein Teil der elektrischen Anlage geändert. Das hielt auf. Dabei kam es wie es kommen musste: Der Wagen wurde nicht rechtzeitig fertig, so dass innerhalb der letzten drei Tage (statt der letzten Woche) der Wagen gereinigt und gepackt wurde.

Wir wollten am 1.4. wieder starten. Es hat nicht ganz geklappt, aber wir kamen dann doch noch einigermaßen zeitig los.

Zuerst wurden innerhalb Deutschlands noch der ein oder andere Besuch abgestattet und dann waren wir raus aus der Heimat. Österreich war das erste 'Ausland'.

Unser Ziel war Südtirol, ein Allradler-Treffen sollte über Ostern bei Meran stattfinden.

Unterwegs machten wir noch Halt auf dem Campingplatz 'Dreiländereck' in Ried. Der Platz war schon sehr voll, denn diverser Touristen waren auf den Gletschern zum Skifahren. Wir waren nicht hoch in den Bergen; es reichte, die Sonne zu geniessen.

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Montenegro

Der Grenzübergang war in wenigen Minuten erledigt. Da wir über den Vermosh-Nationalpark kamen, ist es auch nur einen kleinen Übergang, an dem absolut nichts los war und dementsprechend schnell die Abfertigung.

Gusinje ist erste Ort hinter der Grenze, fünf Kilometer weiter südlich liegt Vusanje. Das bemerkenswerte bei Vusanje ist, dass der Fluß Vruja als ein spektakulärer Wasserfall im Nichts verschwindet und drei Kilometer weiter als Ali-Pascha-Quellen wieder auftaucht. Diese Phänomene treten hier des Öfteren auf: Gebirgsflüsse verschwinden urplötzlich im karstigen Gestein und treten andernorts in Form von Karstquellen wieder an die Oberfläche.

Abends kamen wir bei den Ali-Pascha-Quellen an, in unmittelbarer Nähe befand sich das Restaurant Krojet. deren Besitzerin Hanne deutsch spricht. Wir durften auf der Wiese campen und bei einem leckeren Abendessen erklärte Hanne uns einige der Naturgegebenheiten.

Oskar hatte auch seinen Spaß, durfte er doch Hannes vier Schafe ärgern – oder sie ihn????

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Noch mehr Offroad

Bei der Stadt Fierze liegt neben dem Fierze-Stausee auch der Koman-Stausse. Durch diese beiden Stauseen wird der größte Anteil des Stromes für Albanien produziert. Auf dem Koman-Stausee gibt es noch eine touristische Attraktion, die auch stark angenommen wird: Eine Fährverbindung zwischen Koman und Fierze. Und das wollten wir nutzen.

Ab Fierze fährt eine Fähre um 09:00 Uhr, eine weitere um 13:00 Uhr. Kurz nach 13:00 Uhr kamen wir am Anleger an. Es standen 2 kleinere Fähren dort, die gerade in einem mittelschweren Chaos be- bzw. entladen werden sollten. Die 2 Toyos standen schon auf der Fähre, für unser Auto war sie definitiv zu klein bzw. es war auch kein Platz mehr für uns.

So fuhren wir wieder ein paar Kilometer zurück und verbrachten den Rest des Tages am Fluss Valbona.

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Viel Offroad

Von Korce aus fuhren wir zuerst noch gen Norden Richtung Pogradec, um nach einiger Zeit auf eine kleine Straße nach Gramsch abzubiegen. Zuerst bestand die Straße aus schlechtem Teer mit einigen Schlaglöchern, um danach in eine Schotterpiste zu wechseln. Diese war relativ breit und wir kamen einigermaßen voran, immer an der Schlucht des Flusses Devoll entlang.

Wir waren allerdings erstaunt, als uns auf dieser Piste ein Sattelzug entgegen kam.....

Die Bergwelt empfanden wir immer wieder als sehr schön - und das Pistenfahren machte, zumindest mir, enormen Spaß.

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Abstecher nach Mazedonien

Am Samstag fuhren wir gemeinsam mit Max, denn wir hatten zu Anfang die gleiche Strecke vor uns. Brigitte und ich wollten nach Vithkuq, auf dem Weg dorthin gab es lt. Max einen schönen Stausee, an dem man gut stehen konnte. 

Erst einmal mussten wir unterwegs doch mal unseren Begleiter fotografieren:

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Albanien, das Land der Skipetaren

Der Grenzübergang bei Kakvije war nach einer knappen Viertelstunde erledigt. Abstempeln der Pässe war alles, keinerlei Kontrolle des Autos.

Erst ging es auf einer gut ausgebauten Straße durch ein Hochtal, dann bogen wir nach einigen Kilometern gen Westen ab über die Berge nach Sarande. Im Vorwege erzählte uns jemand, dass es dort an der Küste sehr schön sein soll. Die Berge gefielen uns, aber Sarande war für uns der Horror. Hochhäuser und Hotelburgen, absolut touristisch, kleine Strände, komplett überlaufen. Am liebsten wollten wir sofort wieder umdrehen, aber es war heiß und wir hatten keine Lust mehr zum Fahren.

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Schluß mir der Faulenzerei

Nach einer Woche Schonung und Erholung auf dem Campingplatz machten wir uns wieder auf die Socken (bzw. Räder). Alles ein bisschen vorsichtig, denn noch durfte der Arm nicht überlastet werden. Aber es ging (musste gehen).

 

Noch wollten wir den Blick auf die Küste nutzen und so zockelten wir teilweise auf Nebenstraßen Richtung Igoumenitsa. Hier herrschte wieder viel Tourismus, so dass wir in keiner der hübschen Buchten stehen bleiben wollten.

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Über die Berge

Die ganzen Tage, verbracht mit viel Nichtstun, waren schön. Doch so langsam war es genug, wir wollten mal wieder etwas zu tun haben. Auch wenn das 'zu tun haben' nur aus Fahren, Schauen und Besichtigen besteht. 

Am Montag Vormittag erst einmal wieder die Vorräte auffüllen und dann über die Berge gen Norden. Ein festes Ziel hatten wir nicht, wir wollten einfach mal schauen, wohin es uns führt.

Anbei ein kleiner Überblick:

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Der lange Weg nach Kalamata

Am Samstag ging es weiter, noch kurz beim Lidl eingekauft und ab die Post, immer weiter gen Süden an der Ostküste der Insel entlang. Wieder einmal eine wunderbare Strecke. Nachmittags fanden wir den Ort Paralia Tyrou mit einem kleinen Hafen, ein idealer Stellplatz. Abends gingen wir in eine Taverne. Leider gab es keinen frischen Fisch, aber den Mix-Teller und den Wein konnten wir auch gut vertragen. Immerhin hatten wir unseren Hochzeitstag und da mussten wir einfach Essen gehen. 

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Auf geht's - Richtung Osten

Nein nein, keine Sorge. Wir wollten nicht an die syrische Grenze. Allerdings wollten wir noch einen Teil der Ostküste, der Türkischen Riviera, kennenlernen. Und so machten wir uns am Dienstag doch auf - nach einer kurzen Überlegung, vielleicht doch noch ein paar Tage in Antalya anzuhängen. Also: Es ging los. Nachdem wir Side passierten, führte die Straße zuerst noch ein Stückchen ab von der Küste in die Berge, um uns anschließend entlang wunderschöner Küstenabschnitte und Buchten fahren zu lassen - das Ganze übrigens bei warmem Sonnenschein.

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Isfahan

Am Abend stellten wir den Wagen noch ein paar Meter weiter, weil es uns der vorherige Platz zu laut war. Am Morgen sahen wir dann, dass wir neben diesem Holzgestell standen. Es ist ein Naql und wird bei Prozessionen geschmückt und von vielen Männern abwechselnd getragen. 

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Yazd

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Das vorzeitige Ende der Reise

Der Blue Ridge Parkway (kurz BRP) ist eine als National Scenic Byway ausgewiesene  Panoramastraße, die 755 km längs der Blue Ridge Mountains – einem Teil des Appalachen-Gebirgszugs – in den Vereinigten Staaten von Amerika führt. Sie verbindet den Shenandoah-Nationalpark in Virginia mit dem Great-Smoky-Mountains-Nationalpark in North Carolina. Die Idee eines Parkways zur Verbindung der beiden Nationalparke entstand 1933 infolge des Baus des Skyline Drive, einer vergleichbaren, aber wesentlich kürzeren Straße im Shenandoah-Nationalpark. Bereits im November 1933 fällte das US-Innenministerium einen Grundsatzbeschluss, am 11. September 1935 war Baubeginn und am 30. Juni 1936 verabschiedete der Kongress der Vereinigten Staaten das formale Gesetz zur Widmung des Parkways. Er wurde in 45 Baubschnitten geplant und verwirklicht. Deren Umsetzung zog sich über mehrere Jahrzehnte hin, weil die Finanzierung zunächst durch den Zweiten Weltkrieg, dann durch fehlende Mittelzuweisung durch den Kongress verzögert wurde. Der letzte Abschnitt wurde 1968 formell begonnen, aber erst 1987 vollendet. 

Die Straße sollte einerseits ein modernes touristisches Angebot für die durch zunehmende  Massenmotorisierung geprägte Gesellschaft machen. Andererseits wurde sie zur Arbeits- beschaffungsmaßnahme für einen von der Great Depression schwer getroffenen ärmeren und ländlichen Teil der Vereinigten Staaten. Präsident Roosevelt rief den New Deal aus und legte große öffentliche Infrastrukturmaßnahmen auf.

 

Diese Strecke sollte das nächste Highlight auf dem Weg nach Halifax werden.

Der erste Eindruck, als wir von Florida kommend die Staatsgrenze nach Georgia überquerten, ließ bei uns die Frage aufkommen: genauso wie in Florida? Einerseits ja, denn das Welcome Center hatte ebenfalls geschlossen. Doch das hatte mit dem Staat selber nichts zu tun, es hing mit dem Corona Virus zusammen.

Wir wollten nach Saint Simons, dort sollte es einen kleinen Platz am Strand geben. Über eine hohe Brücke ging es über den Brunswick River. 

Saint Simons hat uns sehr sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu den Orten in Florida wie z.B Miami Beach oder Daytona Beach gab es hier kleinere Urlaubsdomizile. Und vor allem: Hunde am Strand erlaubt.

In der ersten Nacht blieben wir fast mittig des Ortes auf einem Public Parkplatz mit Blick auf den Strand stehen.

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Florida

Florida, der Sunshine-State. So begrüsste uns ein großes Schild an der Staatsgrenze von Alabama nach Florida. Doch erst einmal kam die Ernüchterung: Nach 2 Tagen waren wir gefrustet. Wie bereits in Alabama sind Haustiere (fast) überall an den Stränden untersagt. Mit Ausnahme von Dog-Parks. Solch einen fanden wir z.B. an einem Sandstrand, allerdings nur knapp 200 m breit und ca. 20 m tief – da ist kein ausgiebiger Spaziergang mit Oskar möglich.

Über lange Strecken entlang der Küste werden Hotels und Feriendomizile von den nächsten Urlaubsarealen abgelöst. Das ist sowieso nicht unser Ding. Des weiteren sind kaum Schlafplätze zu finden ohne Schilder ‚No Overnight Parking‘. Wir wollten schon State Parks anfahren, doch auch hier Probleme: zwar bezahlbar, aber fast alle voll. Campgrounds ausserhalb der State Parks kosten ab 70 USD aufwärts, das wollten wir nicht bezahlen.

Unsere ersten Gedanken: wir fahren auf schnellstem Wege zu den Everglades und dann ab Richtung Norden. Unter diesen Voraussetzungen bleiben wir nicht lange in Florida!

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Louisiana, Mississippi, Alabama

In Louisiana verbrachten wir den ersten Abend im Palmetto Island State Park bei Abbeville, hier sollte es ebenfalls diverse Alligatoren geben. Verwöhnt vom Brazos Bend State Park in Texas waren wir etwas enttäuscht. Gerade einmal ein Gürteltier und ein Alligator waren zu entdecken.

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Texas

Der Grenzübertritt geht schnell vonstatten - so dachten wir. Zwar dauerte es eine gute Stunde, bis wir endlich bei den US-Grenzern ankamen, doch dann eine relativ schnelle Pass-Kontrolle, ein bisschen Smaltalk über das Auto, eine kurze Diskussion über ein Carnet und fertig - doch weit gefehlt. Von 6 (!) Zöllnern gleichzeitig wurden alle Koffer und Boxen kontrolliert. Ob die nichts anderes zu tun hatten oder alle nur neugierig waren? Wir tippten auf Neugierde - und schade, dass fotografieren am Grenzübergang verboten war...

 

Mittlerweile war es schon dunkel geworden, noch knapp 30 km weiter verbrachten wir die Nacht auf einer Raststätte, um am nächsten Morgen weiter nach San Antonio zu fahren.

San Antonio ist die älteste Stadt in Texas, mitten in der Stadt der Riverwalk, eine durch das Stadtzentrum führende Flusspromenade entlang des San Antonio River, im Kern gute fünf Kilometer lang, gesäumt von subtropischer Vegetation, Cafés und Boutiquen. Der Bau der Promenade geht auf die 1920er und 30er Jahre zurück, zuerst aus Gründen der Fluss-regulierung, dann zur Zeit der Weltwirtschaftskrise zum Zweck der Verschönerung sowie gleichzeitig als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

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Mexiko Teil 3

Wir wollten nicht nach Yucatan, dem südöstlichsten Teil des Landes. Landschaftlich nicht besonders interessant,, die Strände, gerade zum Jahreswechsel, total überlaufen. So beschrieben es uns andere Reisende - und daran hielten wir uns auch. Zwar gab es das eine oder andere zu besichtigen, aber wir wollten nicht. Mit Isla Aguada, wo wir Weihnachten verbrachten, hatten wir allerdings Yucatan schon gestreift. Jetzt sollte es erst einmal nach Chetumal gehen, auf der Südseite nur unweit der Grenze zu Belize gelegen. Ein sehr schöner Platz, wenn auch mit ca. 17,-- € für mexikanische Verhältnisse, nicht ganz günstig.

Unterwegs bekam unser Auto wieder einmal Probleme mit der Dieselleitung, sie wurde wieder irgendwo undicht. Den ganzen Tag suchte ich den Fehler, am späten Nachmittag fand ich ihn endlich am Tankgeber. Doch nur unter Schwierigkeiten kam ich an die enge Stelle, zum Glück kam noch ein mexikanischer Mechaniker vorbei, der mir bei den restlichen Reparaturarbeiten half.

Am nächsten Morgen kam er noch einmal, ein Ölwechsel musste dringend gemacht werden. Ich hatte neues Öl dabei, auch die weiteren Filter, doch ein Ölfilterschlüssel fehlte mir, auch hatte ich keinen Eimer für das Altöl. Da die Löhne hier sehr niedrig sind, gab es kein Zögern, als er mir auf Nachfrage sagte, dass er den Ölwechsel gern vornehmen würde.

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Mexiko Teil 2

Der Lago de Chapala liegt in einem Hochplateau, ca. 50 km südlich der Millionenstadt Guadalajara . Seit längerer Zeit verlandet der Chapalasee durch starke Wasserentnahme (Direktleitung nach Guadalajara), Entfernung der Vegetation in den umliegenden Bergen und daraus folgender Erosion.

Seit dem 4. Februar 2009 steht der Chapalasee unter dem Schutz der Ramsar-Konvention. Der See wurde im Jahre 2004 vom Global Nature Fund zum „Bedrohten See des Jahres“ erklärt.

An diesem See fanden wir für die nächsten 4 Tage unseren Stellplatz, nachdem wir uns zuerst noch durch Gualajara zwecks Einkaufens gequält hatten. 

Der Platz war relativ groß, mit mehreren Ferienwohnungen, Pools, Sportplätzen etc., einige andere Reisende waren auch dort.

Der Eismann, der sich auf dem Platz hat blicken und hören lassen (durch eine sehr bimmelige Musik) rief die eine oder andere Kindheitserinnerung in uns wach.

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Mexiko Teil 1

Der Grenzübergang dauerte etwas, nachdem zuerst flüchtig ins Auto geschaut wurde, mussten wir ein Banjercito beantragen - eine Genehmingung für das Befahren der mexikanischen Straßen, Gültigkeit 10 Jahre (und war auf der Baja nicht erforderlich). Es war ganz lustig, da die Dame, die uns das Teil verkaufte, zuerst einmal unsere deutsche Zulassung zu verstehen versuchte. Doch irgendwann klappte das Ganze, dazu noch für uns die Visa für 180 Tage - so waren wir erst einmal 126 Dollar los und nach gut 2 Stunden wieder in Mexiko.

Nach der Fahrt durch Wüstengebiete in Texas fiel auf, dass es in Mexiko etwas grüner ist bzw. mehr Landwirtschaft betrieben wird, der Fluss Rio Concho bringt dafür genügend Wasser.

Über die Städte Chihuahua (hier entdeckten wir den nach einem harten Arbeitstag schlafenden Mexikaner) und Cuauhtemoc führte uns der Weg weiter nach Creel, einem der Eingangstore zum Copper Canyon.

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New Mexico und ein bisschen Texas

Der Name New Mexico stammt von den spanischen Eroberern, die damit das Land westlich und nördlich des Rio Grande bezeichneten.

New Mexico liegt auf einer Hochebene. Diese ist jedoch nicht uniform, sondern der Übergangsbereich von vier geologischen Provinzen Nordamerikas. Von Osten steigt das Gelände aus den Prärien der High Plains flach an. Der Südwesten des Staates ist Teil der Chihuahua-Wüste. Von Nordwesten ragt das Colorado-Plateau bis nach New Mexico und im Norden reichen die südlichsten Teile der Rocky Mountains bis Santa Fe. Die großen Teile des Lands auf der windabgewandten Seite (Lee) der Rocky Mountains werden beherrscht vom Wüstenklima. Ausnahmen sind die Berge nördlich von Santa Fe und das Gebiet im Westen jenseits der Kontinentalscheide, wo es ausgedehnte Wälder gibt. In den Bergen nördlich von Santa Fe ist die Niederschlagsmenge im Winter so groß, dass dort eine Wintersportregion entstanden ist. 

 

Bis 1821 stand New Mexico unter spanischer Herrschaft, danach bis 1846 unter mexikanischer. In mexikanischer Zeit etablierte sich der Handel mit den amerikanischen Siedlungszentren am Missouri River über den Santa Fe Trail, der nicht nur wirtschaftlichen, sondern vor allem politischen und kulturellen Einfluss auf den bis dahin abgelegenen Teil des spanischen Reiches hatte. Zu Beginn des mexikanisch-amerikanischen Krieges (1846–1848) nahmen die Amerikaner Santa Fe ein, und 1848 fiel mit dem Guadalupe-Hidalgo-Vertrag das Gebiet New Mexicos an die Vereinigten Staaten.

Den Rio Grande überquerten wir auf unserer weitern Tour diverse Male, allerdings machte er keinen sooo bedeutenden Eindruck, auch nicht von der Rio Grande Gorge Bridge, von dem wir einen schönen Blick auf den vom Fluss in tausenden von Jahren gegrabenen Canyon werfen konnten.

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Colorado

Auf der Flucht vor dem schlechten Wetter: Der Regen, die Kälte und der Wind reichten uns und wir hofften, dass es in Colorado etwas besser werden würde - wurde es auch, zumindest bzgl. des Regens. Es war auch nicht mehr ganz so kalt, obwohl das Thermometer für die nächsten Tage sinkende Temperaturen ansagten. Dem Wind war nicht zu entkommen, so dass wir die nächsten Tage abends kaum draußen sitzen geschweige denn ein Lagerfeuer entfachen konnten. 

Die westliche Hälfte Colorados besichtigten wir im letzten Jahr und planten bereits damals, die weiteren Points of Interest auf dem Weg von South Dakota nach New Mexico mitzunehmen.

Die Rocky Mountains ziehen durch die westliche Hälfte des Staates. Wir kamen von Nebraska, nahmen noch ein kleines Stückchen von Wyoming mit, um dann über den Hwy US 25 Fort Collins zu erreichen. Mitten in der Stadt an einer Sportanlage fanden wir einen ruhigen Stellplatz für die Nacht - so dachten wir. Doch gegen Mitternacht klopfte es an der Tür. Die Security kam und verscheuchte uns. Nachts ab 23.00 Uhr ist der Park gesperrt. So mussten wir notgedrungen noch umziehen, zum Glück hatten wir am späten Nachmittag einen kleinen Parkplatz an einem Trail gesehen und machten uns dorthin auf.

Westlich von Fort Collins liegt der Rocky Mountain National Park, mit jährlich ca. 2,8 Mio Touristen zählt er zu den am meisten besuchten Schutzgebieten in den USA. 

Schon der Weg zum Park führt durch eine interessante Bergwelt.

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South Dakota

Gerade einmal 6 Tage waren wir in South Dakota, doch das reichte uns, um die südöstliche Ecke, und damit das für uns interessanteste Gebiet, zu bereisen - und diese Ecke hatte es in sich mit den Besuchen der Black Hills, Mount Rushmore, Custer State Park und Batlands. Allerdings meinte das Wetter es nicht immer gut mit uns, was uns nicht dazu animierte, evtl. noch länger zu bleiben. 

Die erste Nacht verbrachten wir in Spearfish, einem kleinen Städtchen nördlich und damit auch das 'Tor' zu den Black Hills. Wir gönnten uns mal wieder einen Camping Platz, gleich neben einer alten historischen Fishhatchery, einer Aufzuchtstation für Forellen.

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Montana

Nach genau einem Jahr und einem Tag überquerten wir wieder den Grenzübergang beim Waterton Park von Alberta, Kanada, nach Montana in die USA. Wie erhofft bekamen wir ohne größere Diskussionen das Permit mit einem Jahr Laufzeit statt nur 180 Tage. Somit brauchen wir uns vor unserer Heimreise im Sommer 2020 keine Gedanken mehr zu machen bzgl. einer zwischenzeitlichen Ausreise. 

Auf dem Weg zum Grenzübergang zeigten sich die Berge des Waterton Nationalparks auf der Kanadischen Seite bzw. des Galcier Nationalparks auf der USA-Seite, teilweise wolken-verhangen.

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British Columbia (BC)

Den Stewart-Cassiar Highway (Highway 37) nahmen wir auf dem Weg in den Süden unter die Räder, eine gute Alternative zum Alaska Highway zwischen Watson Lake und Prince George. Bereits auf den ersten Kilometern war zu sehen, dass es wesentlich interessanter war, diese Strecke zu fahren. Zwar auch hier viel Wald, aber durch und über Berge mit vielen Kurven machte er trotz schlechterem Straßenzustand wesentlich mehr Spaß.

Nicht lange und wir kamen durch ein Gebiet, dass vor einigen Jahren durch einen Waldbrand zustört wurde. Aber die Natur war schon wieder dabei, sich das Land zurück zu holen, neben Laubbäumen kamen auch die Nadelbäume wieder auf – auf den Bildern gut zu erkennen.

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Yukon

Der Top of the World Highway ist 127 Kilometer lang und schlängelt sich zum Großteil durch das kanadische Yukon-Territorium. Nach der Grenze zu Alaska trifft er 14 km später bei Jack Wade Junction auf den Taylor Highway. An der Grenze, die in Kanada den Namen Little Gold Creek trägt und in den Vereinigten Staaten Poker Creek, gibt es eine der wenigen von beiden Staaten gemeinsam erbauten und genutzten Grenzstationen.

Der Highway besteht mindestens seit 1955. Vor dem Bau des Klondike Highways war er die einzige Straßenverbindung nach Dawson City. Er wird im Winter geschlossen. Bei Dawson City besteht eine Fährverbindung über den Yukon River - so weit ein Auszug aus Wikipedia.

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Alaska Teil 2

Natürlich wurden wir morgens wieder einmal von Generatoren geweckt - irgendwann reichte es!!

Unser erster Weg am (Sonntag-) Vormittag führte uns ins Ferry Terminal in Whittier, um Fahrkarten für die Fähre  nach Valdez zu kaufen. Leider gab es eine Abfuhr. Unser Fehler, hätten wir doch vorher mal im Internet recherchiert. Jetzt mussten wir uns sagen lassen, dass die Fähre nur Montags, Dienstags und Donnerstags nach Valdez fährt - und für den nächsten Tag ausgebucht wäre. Wir könnten uns aber gern auf die Warteliste setzen lassen. Das kam für uns nicht in Frage. Somit blieb uns nur der Weg über die Strassen und wir verliessen Whittier wieder durch den Tunnel, der auf dem Rückweg allerdings keine Maut kostete. 

Auf der anderen Seite des Tunnels konnten wir vom Viewpoint den nahe gelegenen Portage-Gletscher besichtigen.

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Alaska Teil 1

Endlich schienen die Regentage vorbei zu sein, nur noch selten kam ein kleiner Schauer herunter und ehe wir uns versahen, waren wir am Grenzübergang. Die Fragen nach Feuerholz und verbotenen Lebensmitteln konnten wir mit: "die verloren wir schon in Skagway" beantworten.

Jedenfalls durften wir nach Alaska einreisen.

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Alaska-Highway

Der Grenzübergang auf der Kanadischen Seite ging relativ unspektakulär über die Bühne, die Frage nach Alkoholika wurde von mir wahrheitsgemäß mit ‚nur noch die Reste‘ beantwortet. Wie groß die Reste waren, fragte der Zöllner zum Glück nicht. Allerdings schien er noch nie einen europäischen Langzeit-Reisenden abgefertigt zu haben, denn irgendwie konnte er nicht verstehen, dass wir schon über ein Jahr unterwegs waren und, was noch schlimmer war, noch kein Rückflugticket vorweisen konnten. Ebenso konnte er nicht begreifen, dass man über ein Jahr in solch einem kleinen Auto wohnen könne. Aber er gab uns dann doch einen Stempel in den Pass, mit dem wir uns wieder bis zu 180 Tage in Kanada aufhalten dürfen

Der Highway führte uns über Brücken und einem schönen Blick auf die Rocky Mountains nach Vancouver.

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Oregon und Washington

Oregon - das Land der Pumas und der Schwarzbären. So wird es im Reiseführer angepriesen. Ich kann jetzt schon vorgreifen: wir sahen weder einen Puma noch einen Schwarzbären. OK; Schwarzbären hatten wir bereits einige gesehen, also kein Problem, doch einen Puma hätten wir gern vor die Linse bekommen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Da werden wir wohl mal einen Zoo aufsuchen müssen....

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Kaliforniens Norden

Auf dem weiteren Weg gen Norden wollten wir unbedingt den Sequoia NP, den Kings-Canyon NP sowie den Yosemite-NP besuchen. Lt. Nancy sollte der HW 395 sehr schön sein, er führte östlich am Sequoia NP vorbei (etwas weiter westlich liegt das Death Valley). Dabei kamen wir am Fossil Falls vorbei, einer Lava-Area, geschaffen von Feuer und Wasser. 

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Kaliforniens Süden

Eine Einreise mit Hindernissen. So erging es uns, als wir Mexiko verlassen und wieder in die USA einreisen wollten. Unser Permit war noch bis zum nächsten Tag gültig, musste also verlängert werden. Doch die Zollbeamten an der Grenzabfertigung konnten oder wollten uns nicht helfen. Dafür verpassten sie uns lieber eine zweite intensive Kontrolle, bei der uns allerdings der Aufenthalt in der Nähe des Autos untersagt wurde. So kannten wir es bisher noch nicht, bei allen bisherigen Grenzübertritten musste einer von uns mit hinein in den Koffer. 

Ich sollte ursprünglich sogar das Fahrerhaus vorklappen, damit man in den Motorraum schauen könne (alle extra durchsuchten PKW standen auch mit offenen Türen, Heckklappe und Motorhaube auf dem Platz). Doch auf den Hinweis, dass dazu etwas mehr Aufwand aufgrund des Bullfängers nötig wäre, verzichtete der Zöllner darauf.

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Baja California Teil 4

Endlich! Endlich ging unser größter Wunsch in Erfüllung - aber davon etwas später.

Um den Wunsch zu realisieren, mussten wir wieder gen Norden fahren. Wir nahmen die BCS165, eine Strecke, dir nur von sehr wenigen Touristen befahren wird, da dafür nicht nur ein 4x4 notwendig ist, man benötigt eine relativ geländegängiges Auto. Die Strecke führte uns von La Paz aus direkt an der Küste entlang zum Fischerdorf San Evaristo, zuerst noch geteert, dann als Waschbrett-Piste weiter.

In dieser schönen Bucht machten wir unsere Mittagspause.

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Baja California Teil 3

Am 19. Tag an diesem Strand hieß es für uns Abschied nehmen. Wir hätten es durchaus noch länger aushalten können, doch wir wollten ja noch mehr von der Baja sehen.

 

Diese Tage waren sehr anstrengend, denn wir hatten jeden Tag die Surfer zu beobachten, die Wale im Hintergrund, einmal sogar einen fliegenden Rochen und immer wieder schöne Sonnenuntergänge. 

 

So sieht es aus, wenn die Grauwale am Springen sind, das konnten wir während unseres hiesigen Aufenthaltes sehr häufig beobachten, mit viel Glück gelang es mir, sogar 2 Wale auf einmal aufs Foto zu bekommen.

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Baja California Teil 2

Häufig hörten wir, dass es auf der Baja sehr schön sein solle, tausende Amerikaner über-wintern dort mit Ihren Wohnmobilen. Doch der nördliche Teil war ein bisschen enttäuschend. Schöner wurde es erst in der Gegend um Mulege' - und das setzte sich auch so fort. Während wir im Norden so gut wie keine Wohnmobile sahen, wurden es mittlerweile immer mehr. 

Am Neujahrstag fuhren wir die MEX1, der Hauptdurchgangsstraße auf der Baja, weiter. Die MEX1 ist relativ schmal, so gut wie keine Seitenstreifen. Mit überhöhter Geschwindigkeiten wurden wir von den großen Trucks überholt, da war schon Konzentration gefordert. 

Nach 25 km fanden wir diese Bucht, die Playa Santispac - und blieben gleich.

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Baja California / Mexiko - Teil 1

Mal wieder ein problemloser Grenzübergang, in gut 20 Minuten waren wir durch. Für Oskar interessierte sich niemand - da hatten wir zwischenzeitlich schon andere Storys gehört. Aber was soll's, es lief alles glatt.

Zuerst gab es Probleme mit der Geldversorgung, irgendwie wollten die Bankautomaten unserer Karten nicht nehmen. Also erst einmal ohne mexikanische Pesos weiter.

Wir wollten nach San Felipe, dort waren wir locker mit Andrea und Thomas verabredet. Überrascht wurden wir von einer Militärkontrolle, ich kann jetzt schon vorgreifen: durch solch eine Kontrolle mussten wir des öffteren durch.

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Arizona 2

Den weiteren Weg gen Süden wollten wir, soweit möglich, entlang des Colorado River fahren. Kurz vor Bullhead City fanden wir diesen Platz am Lake Mohave. Er gehört zu den schönsten Plätzen, die wir bisher gefunden hatten und so entschlossen wir uns kurzfristig, eine 2.Nacht anzuhängen. Gern wären wir noch länger geblieben, aber Thanksgiving nahte und somit mussten wir dann doch wieder los. Auf einem Platz bei Parker (mit Blick auf den Colorado River) lernten wir Andrea und Thomas aus Deutschland kennen, die mit ihrem Fiat-Wohnmobil die USA unsicher machen. Es war ein sehr netter Abend mit den Beiden und wie es aussieht, werden wir uns bestimmt noch eimal treffen

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Death Valley

Zwei Tage standen wir auf einem kleinen Campground, direkt vor dem Death Valley Nationalpark, denn es gab immer wieder Dinge, die am einfachsten auf einem Campground mit Waschmaschine gemacht werden konnten. Dann ging es endlich los. Die Farben der Berge wieder anders als zuletzt gesehen:

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Arizona

New Mexico oder Arizona – das war unsere nächste Entscheidung. New Mexico war interessant aufgrund einiger Pueblo-Dörfer, aber da wir uns schon Mesa Verde angeschaut hatten, wurde dieser Bundesstaat erst einmal verschoben. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr, wenn wir aus Alaska zurück sind, hierhin. Somit entschieden wir uns also für Arizona.

 

Als erstes stand der Canyon de Chelly auf dem Programm, der im Gebiet der Navajo-Nation im Nordosten des US-Bundesstaates Arizona liegt. In den Canyons befinden sich zahlreiche Zeugnisse menschlicher Siedlungen, die auf eine erste Besiedlung bereits vor etwa 4500 Jahren hinweisen. Uns fiel auf, dass wir bei unserem ersten USA-Besuch schon einmal hier waren, damals hatten wir eine Jeep-Fahrt durch den Canyon mitgemacht. Dieses Mal nahmen wir nur die ausgebauten Straßen zu den einzelnen Aussichtspunkten, zwischendurch konnten wir noch das eine oder andere Pueblo sehen, allerdings nicht in solch einem guten Zustand wie in Mesa Verde.

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Utah

Wer keine Steine mehr sehen mag, dem sei zu empfehlen, diesen Blog nicht weiter zu lesen: Utah besteht fast nur aus Steinen – und außer Steinen wird fast nichts auf den Fotos gezeigt.

Als erstes zog es uns von Mesa Verde Richtung Uthas Norden, Die ersten Felsformationen, sie wirkten wie aus der Ebene gewachsen, säumten den Highway. 

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Durch Idaho und Utah nach Colorado

Idaho Falls im Bundesstaat Idaho war ein hübsches Städtchen, beidseits des Flusses Snake River war ein hübscher Boulevard gebaut, doch leider fanden wir keinen Stellplatz für die Nacht, erst ausserhalb an einem Sportcenter. Abends kamen dort einige Mädchen- mannschaften zusammen, um ein Fußballturnier auszutragen. 

Leider hatten wir weder von dem einen oder anderen Fotos gemacht. Allerdings waren wir erstaunt, auf einer Gedenktafel zu lesen, dass in dieser Stadt einige tausend deutscher Kriegs- gefangenene zu Zwangsarbeit rekrutiert waren

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Durch Montana zum Yellowstone / Wyoming

Was hatten wir nicht alles an Schauergeschichten bzgl. Grenzübertritt in die USA gehört: Offene Lebensmittel wie Kartoffeln, Apfelsinen, Tomaten etc. darf man direkt an der Grenze vernichten, die Grenzer nehmen das Auto auseinander etc. Und? Nichts von alledem. An dem kleinen Grenzübergang auf der Ostseite des Waterton-Parkes wurden wir nur gefragt, ob wir Alkohol, Drogen oder Waffen dabei hätten. Nachdem wir das wahrheitsgemäß erklärten (beim Ersteren noch ein paar Reste an Wein und Bier, die anderen Dinge nicht) war damit die Kontrolle des Autos beendet. Anschließend mussten wir unsere Fingerabdrücke abgeben, 6 $ pro Person Verwaltungsgebühren bezahlen und schon hatten wir unsere Visastempel für ein halbes Jahr in den Pässen. Das Ganze dauerte 10 Minuten, allerdings nur deshalb so lange, weil wir noch ein bisschen Smalltalk machten und die Geschichte unseres Autos erzählen mussten.

Für die interessierten Leser: immer wieder hörten wir die Geschichte, dass man die NAFTA-Staaten, also Kanada, USA und Mexiko, nach einem Jahr verlassen müsse und erst dann wieder in die USA einreisen dürfe. Dieses Geschichte scheint ein Gerücht zu sein. Auf unsere Nachfrage bei den Grenzern erklärten dieso uns, dass das nicht stimmen würde. Wir hätten ja ein Visum, dass 10 Jahre lang gültig wäre und damit wäre jederzeit eine Wiedereinreise möglich. Die gleiche Antwort hatte Theo bei seinem ersten Grenzübertritt ebenfalls erhalten. 

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British Columbia

Smoke, Smoke, Smoke – überall war es diesig und dunstig. Allein in British Columbia (oder kurz BC) soll es mittlerweile über 600 Brände geben, dazu noch viele und große Brände in Californien – der Rauch hing in der Luft.

Wir durchquerten den Glacier Nationalpark, so viele Gletscher auf einmal wie hier gibt es selten (mehr als 400). Doch wir sahen ----- so gut wie nichts. Überall nahm uns der Dunst die Sicht, so dass wir uns fragten: Wohin jetzt? Vancouver ist nur noch knapp 600 km auf direktem Wege entfernt, gleich nebenan liegt Vancouver Island direkt am Pazifik und wir hofften, dass dort bessere Sicht wäre. Somit planten wir kurzfristig um, verschoben den Besuch des Yellowstone Nationalparks und machten uns weiter auf den Weg in den Westen Kanadas.

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Alberta

Nachdem wir Ontario verließen, durchquerten wir (für unsere Verhältnisse im Eiltempo) innerhalb von fünf Tagen die Bundesstaaten Manitoba und Saskatchewan. Die Abwechslungen bestanden aus dem Wechsel zwischen Farmland und Rinderweiden, die Straßen fast nur geradeaus. Eine Straße führte über knapp 150 km geradeaus, darin nur einen nicht zu erkennenden Bogen (gesehen auf der Landkarte).

Wir fanden am Donnerstag für gerade einmal 10 € pro Tag den Campground Blood Indian Park in Big Stone, ca 220 km nordöstlich von Calgary. Ein weitläufiger Platz an einem See. Kanadagänse, Enten, Pelikane, Schwalben, viele uns nicht bekannte Vögel, im Hintergrund eine große Rinderherde. Von der Straße so gut wie nichts zu hören. Oskar war ganz begeistert von den vielen Erdhörnchen. Alles in allem total idyllisch. So beschlossen wir, nicht nur eine Nacht zu bleiben, sondern Urlaub von der Reise zu machen und erst Montag wieder die nächsten Kilometer unter die Räder zu nehmen.

Freitags kamen noch diverse Gäste mit ihren Mobilen und Trailern an, häufig zum Angeln, aber von Überfüllung konnte man nicht sprechen.

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Ontario

Laut Wetterbericht sollten der folgende Mittwoch und der Donnerstag wieder 34 Grad heiß werden. Nachdem wir Montreal durchquert/umfahren hatten, zeigte das Thermometer im Fahrerhaus fast 40 Grad an – es machte keinen Spaß mehr. So beschlossen wir, uns frühzeitig einen schattigen Campingplatz zu suchen, auf dem wir die nächsten beiden Nächte verbringen wollten – und fanden einen einige Kilometer vor der Stadt Cornwall. Es war schön, die Hitze im Schatten zu verbringen und vernünftig duschen zu können. Für Oskar war es auch eine Erleichterung, er hatte keine große Lust zum Laufen, lag meistens bei uns oder versuchte höchstens mal, die Kanadagänse zu scheuchen, wenn er selber eine Abkühlung im Wasser nehmen wollte.

Wir sind übrigens ganz nah an der Grenze zur USA, sie verläuft mittig des St. Lorenz-Stromes. Da der 04.07. der amerikanische Nationalfeiertag ist, hörten und sahen wir abends noch diverse Feuerwerke.

Wir nutzten das Wetter und die Pause, große Wäsche zu machen, einige Internet-Dinge für zu Hause zu erledigen und die Homepage auf den neuesten Stand zu bringen.

Am zweiten Abend wurde gegrillt – das Feuer war mehr zum Vertreiben der Mücken, nicht zum Aufwärmen.

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Quebec

Nach einer innigen Verabschiedung machten sich Theo und Sabine auf gen Westen, während wir den Hafen zur Fähre ansteuerten. Das Boarding hatte schon angefangen, für uns war noch genügend Platz an Bord und nach 2 Stunden Überfahrt erreichten wir Matane auf der Halbinsel Gaspesie, die zum Bundesstaat Quebec gehört. Kurz vor dem Ortsende fanden wir einen Picknick-Parkplatz. Ein ausgiebiger Spaziergang mit Oskar wurde absolviert, dabei bewunderten wir wieder einmal die Natur, die dieses Steinmuster produzierte…..

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Labrador-Highway

Wir dachten, dass es das mit dem Eisbergen gewesen wäre – zwar nur kleine, aber immerhin….

Doch auf der Überfahrt musste die Fähre um den einen oder anderen Eisberg herum manövriert werden.

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Neufundland Teil 2

Dildo verabschiedete sich mit Regen und eiskaltem Wind von uns – und die Wale waren am Morgen auch nicht mehr zu sehen. An Clarenceville vorbei steuerten wir Bonavista an – Papageientaucher oder Puffins (wie sie hier heißen) beobachten.

Zur Nacht legten wir einen Stop im Lockston Path Provincial Park ein. Abends gab es leichten Schneeregen – Ende Mai !! Am nächsten Vormittag sahen wir noch zwei schöne Plätze direkt am Wasser und entschlossen uns kurzfristig, noch eine Nacht dran zu hängen. Wir besorgten uns Feuerholz, aber es wurde zu kalt, um draußen zu sitzen – und am nächsten Morgen hatten wir noch mehr Schnee.

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Neufundland

Uns wurde mehrmals erzählt, dass wir nach Neufundland fahren sollen – es wäre eine wunderschöne Insel – es soll auch nicht kalt sein, obwohl sie nördlich von Nova Scotia liegt. OK, es könne im Westen noch mal schneien, aber im Osten soll es schon warm sein. Die Entscheidung fiel sehr schnell......

Noch ein ganz kleiner Ausblick bei der Abfahrt vom Cabot Trail

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Nova Scotia

Da wir schon einmal hier waren, wollten wir zumindest auch die Nordhälfte von Nova Scotia kennen lernen (Nova Scotia ist eine der drei Seeprovinzen Kanadas. Sie liegt an der Atlantikküste und besteht zum größten Teil aus der gleichnamigen Halbinsel. Die Hauptstadt ist Halifax).

Mit einem gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns von Bernhard und Brigitte. Zuerst gaben wir den Mietwagen am Flughafen ab und auf der nächsten Tankstelle füllten wir unsere Dieseltanks.

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Die ersten Tage in Kanada

Die letzten Monate in der Heimat wurden sehr hektisch. Über den Winter musste noch einiges am Auto repariert werden, denn es hat doch etwas gelitten auf den letzten beiden Reisen. Dazu kam, dass ich mir einen Bandscheibenvorfall zuzog, der unbedingt operiert werden musste. Brigitte verletzte sich am Meniskus und kam damit auch noch unters Messer. Aber irgendwie haben wir dann (fast) alles noch geschafft.  Das Auto wurde rechtzeitig in den Hafen gebracht und verschifft, so dass wir uns um die letzten anstehende Arbeiten zu Hause kümmern konnten. 

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Dänemark

Die Überfahrt war trotz schlechtem Wettersehr ruhig, in Hirtshals angekommen suchten wir eine Restauration zum Hungerstillen auf und anschließend ging es östlich an einen Strandabschnitt, um dort die Nacht zu verbringen.

Gegen halb sechs wurden wir vom Regen geweckt, der allerdings nach kurzer Zeit auch wieder aufhörte. So konnten wir zumindest am Vormittag mit Oskar noch einen laaaaaangen Strandspaziergang machen.

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Süd-Norwegen

Unsere Hoffnungen, den nächsten Tag ebenfalls auf diesem Platz zu verbringen, wurden im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. In der Nacht zogen starke Böen auf, die uns in keiner Weise zum Bleiben animierten.

Wir hatte die Chance bekommen, noch zwei weitere Lachse und 3 Makrelen einzupacken und so machten wir uns wieder auf den Weg - mit einem mit frischem Fisch gefülltem Gefrierfach.

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Auf der Flucht...

... vor dem Regen, dem Wind, der Kälte. Ja, das sind wir. Es macht kaum noch Spaß. Seit 4 Wochen sind wir in Norwegen und haben kaum die Sonne genießen können. Nachdem wir mit der Fähre von Lödingen nach Bognes die Lofoten verließen, ging es nur noch eine kurze Strecke im Dauerregen an Fjorden entlang. Wir hielten vor einem Museum und als der Motor ausgestellt wurde, hörte wie auf Kommando überraschenderweise der Regen auf. 

Wir standen vor einem Kriegsdenkmal, aber da kaum etwas richtig zu erkennen war, schenkten wir uns auch die Fotos.

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Lofoten

Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Seit circa 6000 Jahren sind die Lofoten bevölkert. Ursprünglich lebte man dort vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen. Je nach der Größe des Fischfangs ging es den Einwohnern Lofotens gut oder schlecht. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen führten. Auch heute noch, wie in der bisherigen Geschichte der Lofoten, dreht sich alles um Fisch. Die Einwohner betreiben das ganze Jahr über Fischfang und führen üblicherweise auch noch kleine landwirtschaftliche Betriebe. 
Jedes Jahr von Januar bis April kommen große Schwärme von Kabeljau (norwegisch-Arktische Dorsche) vom Norden in die Meeresregion der Lofoten zum Laichen. Der Fischfang in diesen Monaten war die mehr als ausreichende Lebensgrundlage der Menschen, die zu allen Zeiten hier lebten. Heute kommt als weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor der Tourismus hinzu.

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Nordkap

Das Nordkap (oder Nordkapp, wie von den Norwegern geschrieben) stand nicht ganz oben auf unserer Reiselisten. Doch wenn man schon mal so hoch in Nordnorwegen ist, dann ist es dorthin auch nicht mehr weit.

Die russische Grenzabfertigung ging relativ schnell über die Bühne, wir waren nur erstaunt, dass Oskar bzgl. seines Chips überprüft wurde. Bei der Einreise hatte sich niemand für ihn interessiert.

Auf der norwegischen Seite dauerte es etwas länger. Der Grund waren die Einreise- Bestimmungen für Hunde. Aus der am nächsten gelegenen Stadt Kirkenes kam eine Tierärztin, die ihm eine Tablette gegen Bandwürmer verabreichte. Wir hatten verpasst, dieses von einem Tierarzt in Murmansk durchführen zu lassen. So war noch eine 24 stündige Quarantäne im Auto von Nöten.

Da wir die Grenze gemeinsam mit Dani und Rainer überschritten, durften wir ausnahmsweise die Quarantäne auch auf einem Parkplatz in Kirkenes verbringen.

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Durch Karelien nach Murmansk

Die schönen Kirchen und Kathedralen, der Boulevard mit den tanzenden Springbrunnen, die Lage zur Wolga - die Stadt Jaroslavl gefiel uns schon vor zwei Jahren, obwohl es damals fast nur regnete.

 

Auch heute kamen beim Passieren des Ortsschildes ein paar Tropfen vom Himmel. Mag uns die Stadt etwa nicht? Aber nach den paar Tropfen war es schon vorbei mit dem Regen. Wir wollten wieder direkt vor der Kirche stehen, aber es war Sonntag und somit die Stadt voller Besucher.

 

Doch wir fanden einen besseren Platz, noch dichter am Boulevard. Also Auto abgestellt und mit Oskar raus. 

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Wir wollen zum Olympic Park

Der Grenzübergang auf der Georgischen Seite war absolut kein Problem, nach gut 20 Minuten waren wir raus aus dem Land.

Noch ein bisschen Wartezeit vor der russischen Abfertigung, Ausfüllen der ersten Formulare und die erste Vor-Kontrolle des Wagens wurde relativ schnell erledigt.

Danach sollten wir mit dem Wagen in die Röntgenanlage – auch hier keine Probleme.

 

Aber dann ging es los.  

 

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Georgien

Das Wetter war leider in Georgien auch nicht besser - windig und kühl.

Nach dem Grenzübergang fuhren wir zuerst einmal in die Stadt Akhalkalaki, um eine SIM-Karte zu kaufen, doch den angeblichen Beeline-Laden gab es nicht mehr. So wurde erst einmal der Dieseltank gefüllt (nur knapp 65 Eurocent der Liter) und wir verließen die Stadt ganz schnell wieder. 

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Noch mehr Highlights

Wir hatten uns verfahren. Die Karte und das Navi stimmten nicht mit der Realität überein - oder wir haben das nicht richtig erkannt. Auf jeden Fall waren wir, dank der Hilfe eines Einheimischen, nach einer Stunde in etwa wieder dort, wo wir vorher gestartet waren. Aber dann auf dem richtigen Weg.

Zuerst passierten wir noch den Nazik-See, um nach etlichen Kilometern bei der Stadt Ahlat auf den Van-See zu stoßen. 

Ein paar Kilometer am Van-See vorbei und die Abzweigung zum Nemrut Krater war gefunden.

Mühevoll arbeitete sich der MAN die steile Anfahrt hoch. Zuerst war die Zufahrt noch geteert - mit den üblichen Löchern, um irgendwann in eine Piste überzugehen. 

Der Nemrut ist ein Vulkan mit ca. sieben Kilometern Durchmesser. 1881 war er das letzte Mal aktiv, damals brach auch der Gipfel ab und wurde weggeschleudert.

Im Krater gibt es einen Kratersee, einen der größten weltweit, sowie zwei Nebenseen.

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Ost-Anatolien

Wir hatten großes Pech: unsere Speicherkarte hat sich beim Auslesen der Bilder verabschiedet, so dass diese für die nächsten Tage nicht mehr greifbar sind. Es ist sehr schade, aber da kann man nichts mehr machen. Jeder Versuch, die Bilder zu retten, scheiterte.

Es ist aber nicht ganz so schlimm., denn von einigen Sachen hatte ich zum Glück auch mit dem Smartphone Bilder geschossen. Nur einen Tag kann ich nicht mehr rekonstruieren.

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Viel Kültür

Am Freitagmorgen wurden wir gegen 06:30 Uhr von einem Gewitter geweckt. Gegen 10:00 Uhr kam das nächste Gewitter herunter. Sonne war für den Tag nicht angesagt. So setzten wir unsere Pläne um und machten uns auf den Weg. Zuerst ging es weiter gen Osten bis wir kurz hinter Manavgat in die Berge Richtung Seydisehir abbogen.

Doch der Regen ließ uns hier auch nicht im Stich. Immer wieder öffneten sich die Wolken. Das änderte sich am nächsten Tag – es regnete jetzt ununterbrochen. Trotzdem zogen wir unseren Plan durch und fuhren die Strecke Seydisehir, Taskent und Ermenek Richtung Mut – diese Strecke hatte uns Detlef empfohlen.

Trotz des Dauerregens war es eine interessante und landschaftlich schöne Strecke durch das Gebirge. Mehrere Pässe mussten wir überfahren – teilweise im dichten Nebel, denn die Wolken hingen richtig tief. Fotos haben wir aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht gemacht – wir waren froh, selber noch einiges sehen zu können und auf Bildern hätte das nicht gewirkt.

Doch von einer Ecke machten wir Bilder: Es wurde ein neuer Staudamm gebaut – das dahinter liegende Tal (siehe Bilder) wird es in kurzer Zeit so nicht mehr geben.

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Die erste Woche in der Türkei

Wir nahmen den Grenzübergang in der Nähe von Ipsala. Vor einem Jahr reisten wir hier aus der Türkei aus und mir war ein bisschen mulmig zu Mute. Zum einen, weil ich hier beim letzten Mal viel Ärger mit einem äußerst unfreundlichen Grenzer bei der Röntgenstation hatte, zum anderen, weil unser Wein-und Biervorrat dieses Mal nicht gerade klein war und wir die Freigrenzen weit überschritten. Doch wir hatten Glück, man wollte nur kurz schauen, ob es wirklich ein Camper ist. Für die Kofferräume und deren Inhalt interessierte sich dieses Mal keiner.

Bei Gelibolu überquerten wir mit einer Fähre die Dardanellen – man quetschte uns als Letzte rauf und die Heckklappe war nicht mehr zu Schließen. Ich glaube allerdings, dass die nie geschlossen wird. Auch ein 'Blinder Passagier' nutzte unser Auto – allerdings dann doch nicht die ganze Überfahrt. Unterwegs sahen wir noch ein paar Delfine – ich hoffe, die sind auf dem Bild zu erkennen.

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Griechenland

Eigentlich war für Griechenland kein extra Blog geplant, da wir nur kurz bleiben wollten – aber es gab noch eine Überraschung.

Zuerst standen wir zwei Tage beim CampStore Zampetas in Thessaloniki, bei dem wir letztes Jahr schon waren. Unsere Toilette war leicht inkontinent und benötigte ein neues Magnet-ventil. Ich hatte schon vor über zwei Wochen angefragt und sie wollten mit das Ventil zurücklegen.

 

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Bulgarien

Der erste Grenzposten auf Bulgarischer Seite machte sich bei uns unbeliebt, allerdings konnte er auch nichts dafür, dass er uns Mautgebühr abknöpfen musste. Es gab keine Chance, darum herum zu kommen und so waren für 7 Tage 21 € Maut fällig.

Die Grenzabfertigung ging relativ schnell vonstatten, man musste unbedingt mal ins Auto schauen. Ansonsten schienen die Grenzer froh über etwas Abwechslung zu sein, denn wir hatten einen ganz kleinen Übergang bei Bregovo ausgesucht.

Unser erster Eindruck war, das es den Bulgaren noch schlechter gehen muß als den Serben, denn die Straßen waren mehr als marode.

Das hatten wir übrigens auch in den nächsten Tagen auf kleinen Nebenstraßen feststellen müssen. Wir mussten Schlaglöcher umfahren wie zu besten Zeiten in Zentralasien.

Auffällig waren auch die jungen Mädchen, die sehr häufig an den großen Straßen standen und auf zahlungskräftige Kunden warteten….

Unterwegs sahen wir wieder Pferdewagen.

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westliche Balkanregion

Nach dem Grenzübergang nach Slowenien drückten wir uns an der Mittelmeerküste entlang. zum Mittag stopten wir in Piran. Beim Spaziergang entlang der Wasserpromenade fanden wir ein nettes Lokal, wo wir uns ein Mittagessen gönnten. Das Essen war gut, aber leider mussten wir eine 3/4 Stunde drauf warten. Oskar hat sich die ganze Zeit gelangweilt.

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Unsere neue Reise, zuerst nach Italien

Die letzten Wochen waren die reinste Hektik. Auf unserer 1 ½ jährige Reise stellten wir einige Dinge im Koffer fest, die wir verbessern bzw. ergänzen wollten.

Über den Winter war es mir zu kalt und so kamen wir erst Mitte März dazu, mit unserem Ausbauer Olli die Änderungen vorzunehmen. Unter anderem wurde die Photovoltaikanlage und ein Teil der elektrischen Anlage geändert. Das hielt auf. Dabei kam es wie es kommen musste: Der Wagen wurde nicht rechtzeitig fertig, so dass innerhalb der letzten drei Tage (statt der letzten Woche) der Wagen gereinigt und gepackt wurde.

Wir wollten am 1.4. wieder starten. Es hat nicht ganz geklappt, aber wir kamen dann doch noch einigermaßen zeitig los.

Zuerst wurden innerhalb Deutschlands noch der ein oder andere Besuch abgestattet und dann waren wir raus aus der Heimat. Österreich war das erste 'Ausland'.

Unser Ziel war Südtirol, ein Allradler-Treffen sollte über Ostern bei Meran stattfinden.

Unterwegs machten wir noch Halt auf dem Campingplatz 'Dreiländereck' in Ried. Der Platz war schon sehr voll, denn diverser Touristen waren auf den Gletschern zum Skifahren. Wir waren nicht hoch in den Bergen; es reichte, die Sonne zu geniessen.

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Montenegro

Der Grenzübergang war in wenigen Minuten erledigt. Da wir über den Vermosh-Nationalpark kamen, ist es auch nur einen kleinen Übergang, an dem absolut nichts los war und dementsprechend schnell die Abfertigung.

Gusinje ist erste Ort hinter der Grenze, fünf Kilometer weiter südlich liegt Vusanje. Das bemerkenswerte bei Vusanje ist, dass der Fluß Vruja als ein spektakulärer Wasserfall im Nichts verschwindet und drei Kilometer weiter als Ali-Pascha-Quellen wieder auftaucht. Diese Phänomene treten hier des Öfteren auf: Gebirgsflüsse verschwinden urplötzlich im karstigen Gestein und treten andernorts in Form von Karstquellen wieder an die Oberfläche.

Abends kamen wir bei den Ali-Pascha-Quellen an, in unmittelbarer Nähe befand sich das Restaurant Krojet. deren Besitzerin Hanne deutsch spricht. Wir durften auf der Wiese campen und bei einem leckeren Abendessen erklärte Hanne uns einige der Naturgegebenheiten.

Oskar hatte auch seinen Spaß, durfte er doch Hannes vier Schafe ärgern – oder sie ihn????

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Noch mehr Offroad

Bei der Stadt Fierze liegt neben dem Fierze-Stausee auch der Koman-Stausse. Durch diese beiden Stauseen wird der größte Anteil des Stromes für Albanien produziert. Auf dem Koman-Stausee gibt es noch eine touristische Attraktion, die auch stark angenommen wird: Eine Fährverbindung zwischen Koman und Fierze. Und das wollten wir nutzen.

Ab Fierze fährt eine Fähre um 09:00 Uhr, eine weitere um 13:00 Uhr. Kurz nach 13:00 Uhr kamen wir am Anleger an. Es standen 2 kleinere Fähren dort, die gerade in einem mittelschweren Chaos be- bzw. entladen werden sollten. Die 2 Toyos standen schon auf der Fähre, für unser Auto war sie definitiv zu klein bzw. es war auch kein Platz mehr für uns.

So fuhren wir wieder ein paar Kilometer zurück und verbrachten den Rest des Tages am Fluss Valbona.

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Viel Offroad

Von Korce aus fuhren wir zuerst noch gen Norden Richtung Pogradec, um nach einiger Zeit auf eine kleine Straße nach Gramsch abzubiegen. Zuerst bestand die Straße aus schlechtem Teer mit einigen Schlaglöchern, um danach in eine Schotterpiste zu wechseln. Diese war relativ breit und wir kamen einigermaßen voran, immer an der Schlucht des Flusses Devoll entlang.

Wir waren allerdings erstaunt, als uns auf dieser Piste ein Sattelzug entgegen kam.....

Die Bergwelt empfanden wir immer wieder als sehr schön - und das Pistenfahren machte, zumindest mir, enormen Spaß.

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Abstecher nach Mazedonien

Am Samstag fuhren wir gemeinsam mit Max, denn wir hatten zu Anfang die gleiche Strecke vor uns. Brigitte und ich wollten nach Vithkuq, auf dem Weg dorthin gab es lt. Max einen schönen Stausee, an dem man gut stehen konnte. 

Erst einmal mussten wir unterwegs doch mal unseren Begleiter fotografieren:

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Albanien, das Land der Skipetaren

Der Grenzübergang bei Kakvije war nach einer knappen Viertelstunde erledigt. Abstempeln der Pässe war alles, keinerlei Kontrolle des Autos.

Erst ging es auf einer gut ausgebauten Straße durch ein Hochtal, dann bogen wir nach einigen Kilometern gen Westen ab über die Berge nach Sarande. Im Vorwege erzählte uns jemand, dass es dort an der Küste sehr schön sein soll. Die Berge gefielen uns, aber Sarande war für uns der Horror. Hochhäuser und Hotelburgen, absolut touristisch, kleine Strände, komplett überlaufen. Am liebsten wollten wir sofort wieder umdrehen, aber es war heiß und wir hatten keine Lust mehr zum Fahren.

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Schluß mir der Faulenzerei

Nach einer Woche Schonung und Erholung auf dem Campingplatz machten wir uns wieder auf die Socken (bzw. Räder). Alles ein bisschen vorsichtig, denn noch durfte der Arm nicht überlastet werden. Aber es ging (musste gehen).

 

Noch wollten wir den Blick auf die Küste nutzen und so zockelten wir teilweise auf Nebenstraßen Richtung Igoumenitsa. Hier herrschte wieder viel Tourismus, so dass wir in keiner der hübschen Buchten stehen bleiben wollten.

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Über die Berge

Die ganzen Tage, verbracht mit viel Nichtstun, waren schön. Doch so langsam war es genug, wir wollten mal wieder etwas zu tun haben. Auch wenn das 'zu tun haben' nur aus Fahren, Schauen und Besichtigen besteht. 

Am Montag Vormittag erst einmal wieder die Vorräte auffüllen und dann über die Berge gen Norden. Ein festes Ziel hatten wir nicht, wir wollten einfach mal schauen, wohin es uns führt.

Anbei ein kleiner Überblick:

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Der lange Weg nach Kalamata

Am Samstag ging es weiter, noch kurz beim Lidl eingekauft und ab die Post, immer weiter gen Süden an der Ostküste der Insel entlang. Wieder einmal eine wunderbare Strecke. Nachmittags fanden wir den Ort Paralia Tyrou mit einem kleinen Hafen, ein idealer Stellplatz. Abends gingen wir in eine Taverne. Leider gab es keinen frischen Fisch, aber den Mix-Teller und den Wein konnten wir auch gut vertragen. Immerhin hatten wir unseren Hochzeitstag und da mussten wir einfach Essen gehen. 

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Auf geht's - Richtung Osten

Nein nein, keine Sorge. Wir wollten nicht an die syrische Grenze. Allerdings wollten wir noch einen Teil der Ostküste, der Türkischen Riviera, kennenlernen. Und so machten wir uns am Dienstag doch auf - nach einer kurzen Überlegung, vielleicht doch noch ein paar Tage in Antalya anzuhängen. Also: Es ging los. Nachdem wir Side passierten, führte die Straße zuerst noch ein Stückchen ab von der Küste in die Berge, um uns anschließend entlang wunderschöner Küstenabschnitte und Buchten fahren zu lassen - das Ganze übrigens bei warmem Sonnenschein.

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Isfahan

Am Abend stellten wir den Wagen noch ein paar Meter weiter, weil es uns der vorherige Platz zu laut war. Am Morgen sahen wir dann, dass wir neben diesem Holzgestell standen. Es ist ein Naql und wird bei Prozessionen geschmückt und von vielen Männern abwechselnd getragen. 

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Yazd

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Sankt Petersburg 4

Twer

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Tula

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Kazan

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Perm

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Omsk

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Verloren in der Gobi

Es ist Freitag Mittag. Jürgen und Gerda haben wir verloren. Wir warten schon zwei Tage am vereinbarten Treffpunkt; sie hätten längst hier sein müssen, sind aber nicht gekommen. Was sollen wir tun? Wir entscheiden uns fürs Weiterfahren, eine andere Möglichkeit sehen wir nicht. Falls sie wegen einer Panne nicht hier sein sollten, können wir nicht helfen: Wir wissen ja nicht, wo sie sind und suchen können wir sie deshalb nicht. Oder haben sie sich verfahren?

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Zur heissen Quelle und weiter nach Tsertserleg

Tsertserleg ist unser nächstes Ziel, doch vorher wollen wir noch zur  heißen Quelle.

Brigitte konnte morgens auf dem Spaziergang mit Oskar die verschiedenen Blumen auf unserer 'Schlafwiese' mit dem Fotoapparat festhalten, die ich euch gern zeigen möchte.

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Auf Nebenpisten ins Nirgendwo

Die Stadt Khovd ist unser nächstes Ziel. Wir haben die Möglichkeit, über die Hauptpiste von Ulastai nach Altai (eine Nord-Süd-Verbindung) und dann weiter über Darvi nach Khovd (von Ost nach West) zu fahren. Diese Verbindung nennt sich Südroute, da sie im Süden des Landes den Osten mit dem Westen verbindet. Wie wir im Reiseführer und auch auf der Homepage von Wolfgang und Gisela gelesen hatten, ist die Strecke von Altai bis Darvi allerübelste Wellblechpiste - und davon hatten wir immer noch genug. So entschieden wir uns, über Nebenpisten, die zwar nicht schneller, aber durchaus angenehmer sind, zu fahren.  Und ich kann jetzt schon sagen: die nächsten Tage waren nicht langweilig, wir hatten viel erlebt.

Zuerst waren wir in Uliastai noch einmal einkaufen, danach ging es wieder gen Süden. Die ersten ca. 80 km mussten wir auf der Hauptpiste bleiben, bis uns das Navi zur Kleinstadt Tsagaanchuluut führte.

Hier mal ein Anblick der Haupttrasse, die von der russischen Grenze bis Altai führt.

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Naadam-Fest

Nach einem ruhigen Frühstück machten wir uns so langsam wieder auf den Weg nach Khovd, um das Stadion zu suchen. Auf dem Weg dorthin fanden trafen wir noch ein französisches und ein belgisches Pärchen, die mit ihren Geländewagen in der Mongolei unterwegs waren. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, denn sie wussten, wo das Stadion ist. Doch es war, im Gegensatz zur gestrigen Aussage, noch kein Fest am Laufen. Man sah einige Bogenschützen am Üben, aber das war es schon.

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Frust

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Ysyk Köl

Der Ysyk Köl (Warmer See) liegt im Nordosten Kirgisiens in über 1600 m Höhe, ist bis zu 700 m tief und über 6000 qkm groß. Er ist unser nächstes Ziel.

Zuerst ging es am Dienstag von Bishkek aus über eine sehr gut ausgebaute 4-spurige Straße, wir konnten mal wieder 75 km/h fahren. Die ersten 110 km führte die Straße direkt an der Grenze zu Kasachstan entlang, auch hier war wieder der Unterschied zu den Ländern erkennbar. Während es in Kirgisien grünt und blüht, weil das Land bewässert wird, war es auf der anderen Seite des Grenzzaunes nur braun und trocken.

Hier ein paar Bilder der Anfahrt zum See.  

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Song Köl

Ergänzend zum Vortag möchte ich noch erwähnen, dass wir unsere erste Radarkontrolle hatten, bei der wir angehalten wurden. Man erklärte mir, ich wäre in einer 40ger Zone mit 51 gefahren. Da ich vorher die Radarkontrolle und auch das Schild gesehen hatte, aufgrund des Straßenbelages nie und nimmer so schnell war, stritt ich das ab und erklärte, ich hätte eine Dashcam mit GPS im Auto und wir könnten das gern mal nachschauen. Des weiteren wollte ich mal das Foto sehen, was mir der Polizist aber nicht zeigen konnte. Dann machte ich ihm klar, ich würde jetzt gehen, das ganze mit erhobener Stimme und mit Nachdruck - und war erstaunt: Der Polizist versuchte nicht, mich aufzuhalten.

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noch einmal Song Köl

Am nächsten Morgen zeigte das Thermometer gerade einmal 4,5 Grad an – und es ist noch nicht lange her, dass wir 45 Grad hatten – was für ein Unterschied.

Wir entschieden uns, aus dem Nationalpark heraus und weiter gen Süden zur Stadt Naryn zu fahren. Dort wollten wir noch etwas einkaufen, anschließend auf einer kleineren Straße weiter Richtung Westen – mit so schlechtem Teerbelag, dass wir kaum über 40 km/h kamen – um dann den Song Köl noch einmal, dieses Mal von Süden aus, anzufahren. Anschließend  weiter auf der Westseite vorbei am See auf die Hauptstraße A367.

Diese Straße führe lt. Karte der gleichnamige Fluss Naryn. Dort wollen wir zur Mittagszeit einen Stellplatz suchen und für den Rest des Tages bleiben – so der Plan. Doch weit gefehlt. Es gab keine Chance, den Fluss anzufahren, so dass wir wieder einmal länger als geplant unterwegs waren. Wir erreichten die Abzweigung gegen Abend, mussten dann noch ein paar Kilometer eine grob geschotterte Piste bis wir endlich einen Platz unweit eines Flusses fanden. 

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Abseits der Straßen

Mit niedrigem Reifendruck (ich hatte für die Pistenfahrten den Druck auf allen Rädern gesenkt, damit das Fahren einfacher ist und hatte keine Lust, für gut 50 km Teer den Druck wieder anzuheben) ging es jetzt gen Westen auf der A367. Es war auch gut, dass der Reifendruck so niedrig war, denn der Belag ließ mal wieder sehr zu wünschen übrig.

An einer Baustelle verpassten wir die ursprünglich geplante Route, aber das war auch kein Problem – war es nach den Eindrücken im Gebirge mittlerweile langweilig, die Hauptstraßen durch ein beackertes Flusstal, beidseitig von Bergen eingerahmt, zu durchfahren. Was vor ein paar Tagen noch schön anzuschauen war, wurde nach den Panoramen und Aussichten bei den An- und Abfahrten zum und vom Song Köl einfach langweilig.

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Die letzten Tage in Kirgisien

Kurzfristig entschieden wir uns am Morgen, nicht mehr den Nationalpark zu besuchen, sondern uns so langsam weiter Richtung Tadschikischer Grenze aufzumachen.

Auf dem Rückweg zur Hauptstraße mussten wir erst einmal eine Herde 'überholen'.

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Entlang der afghanischen Grenze

Die Nacht war ruhig – wer soll hier schon in der Nacht auf der Piste vorbeikommen?

An Höhe verlieren – das war das Einzige, was uns primär interessierte. Die Landschaft wurde wieder interessanter, nicht mehr die in den letzten Tagen erlebte Hochgebirgswüste. Auf allen Bilder, auf denen ihr in den folgenden Berichten den Fluss Pamir sehen könnt, ist auf der linken Seite immer Afghanistan – diese Grenze begleitete uns, gemeinsam mit dem Pamir, auch in den nächsten Tagen noch.

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Dushanbe

Nach wenigen Kilometern erreichten wir (nach einer weiteren der vielen normalen Kontrollen) die Stadt Kalaikhum. Wir hatten die Möglichkeit (lt. Karte), weiter auf einer Nebenstrecke an der afghanischen Grenze entlang die Hauptstadt anzufahren oder aber über einen Pass auf der Hauptstrecke zu bleiben.

In Kalaikhum suchten wir noch einen Supermarkt, wir brauchten Brot. Es war zwar Sonntag, aber die meisten Läden haben trotzdem geöffnet. Doch es war kein Brot zu bekommen. Mit Hilfe über mehrere Ecken konnte Brigitte dann doch zwei riesige Fladenbrote von Privat erwerben – die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Tadschiken ist einfach enorm. 

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Samarkand

Um die Mittagszeit fuhren wir endlich raus aus Tashkent Richtung Samarkand. Lt. Landkarte soll es sich bei unseren nächsten Strecken um autobahnähnliche Straßen handeln - das tut es auch, wenn man betrachtet, dass die Straßen 4-spurig gebaut sind. Aber besonders gut ist der Straßenbelag außerhalb Tashkents leider nicht. Dafür entschädigen so manche Ausblicke auf andere Verkehrsteilnehmer.

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Khiva

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Yazd

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Isfahan

Am Abend stellten wir den Wagen noch ein paar Meter weiter, weil es uns der vorherige Platz zu laut war. Am Morgen sahen wir dann, dass wir neben diesem Holzgestell standen. Es ist ein Naql und wird bei Prozessionen geschmückt und von vielen Männern abwechselnd getragen. 

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Auf geht's - Richtung Osten

Nein nein, keine Sorge. Wir wollten nicht an die syrische Grenze. Allerdings wollten wir noch einen Teil der Ostküste, der Türkischen Riviera, kennenlernen. Und so machten wir uns am Dienstag doch auf - nach einer kurzen Überlegung, vielleicht doch noch ein paar Tage in Antalya anzuhängen. Also: Es ging los. Nachdem wir Side passierten, führte die Straße zuerst noch ein Stückchen ab von der Küste in die Berge, um uns anschließend entlang wunderschöner Küstenabschnitte und Buchten fahren zu lassen - das Ganze übrigens bei warmem Sonnenschein.

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