Die ersten Tage in Kasachstan

Am letzten Abend in Russland kam noch ein Gewitter auf, was uns aber nicht sonderlich störte. Es blitzte und donnerte ein paar Mal, starker Wind und etwas Regen und das war es.

Aber leider fanden ein paar Mücken den Weg ins Auto und so mussten wir bei relativ hohen Innentemperaturen (es wollte nicht abkühlen trotz des Gewitters) erst einmal auf Mückenjagd gehen. Doch die Biester sind ja nicht ohne und verstecken sich an den unmöglichsten Stellen. So waren wir gegen 04:00 Uhr noch einmal gezwungen, uns eine gute halbe Stunde mit der weiteren Jagd auf Mücken zu beschäftigen, anstatt zu schlafen.

Gegen 11:30 Uhr waren wir dann an der russischen Grenze. Es dauerte noch gut 15 Minunten, bis wir in den Zollhof hinein durften. Dann ging alles sehr schnell und nach nicht einmal 55 Minuten waren wir schon durch beide Grenzabfertigungen und in Kasachsten - für den Hund hatte sich wieder einmal niemand interessiert.

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Frust

Wir sind mittlerweile gefrustet. Nachdem wir auf der 'Ostroute' u.a. aufgrund der Strassen- verhältnisse umdrehten, hofften wir auf bessere Straßen, vor allem, da wir auf einer der Haupttrassen Richtung Süden unterwegs sein wollten. Doch hier waren die Straßen auch kaum besser. Hin und wieder gab es eines dieser Schilder: Allerdings sollte man statt 10 km gleich 1000 km drauf schreiben.

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Almaty

Am Dienstag vormittag (die Werkstatt ist von 09:00 - 18:00 Uhr geöffnet), nahm man sich den Träger vor. Der Mechaniker, der die zusätzliche Halterung anbaute, war nicht unbedingt der schnellste, um nicht zu sagen: Dem konnte man beim Laufen schon mal die Schuhe besohlen. 

Und um 17:35 Uhr wollte mir ein weiterer Mechaniker, der nachmittags anfing zu helfen, mir erklären, dass jetzt Schluß ist, weil um 18.00 Uhr Feierabend wäre - hier haben die Menschen eine andere Einstellung als wir, es geht ruhiger und gemächlich zu, von Hetze und Streß nichts zu spüren

Doch wir wollten wir uns nicht daurauf einlassen, würden doch die noch ausstehenden restlichen Arbeiten maximal noch eine Stunde. dauern - und da wollten wir nicht auf den nächsten Tag warten.

Während der eine Mechaniker aufgrund meines Drängelns noch mit dem Vorgesetzten (der sich auch schon aus dem Staub gemacht hatte) telefonierte, ging Brigitte in die Werkstatt, um dem 'Schnellen' noch Beine zu machen. Nach einigen Minuten des Diskutierens erledigten sie dann doch noch die Metallarbeiten.  Und da wir ja ohne Bezahlen nicht vom Hof durften, musste der Vorgesetzte auch wieder vorbeikommen, um zu kassieren. So kamen wir gegen 19:00 Uhr noch vom Hof der Werkstatt.

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Auf der Seidenstrasse

Wir wollen noch gut eine Woche in Kasachstan bleiben und zwar auf der Seidenstrasse. Mit Almaty hatten wir ja schon den ersten Ort, wir wollen noch weiter nach Taraz, Shimkent und Türkistan, diese Städte liegen weiter gen Westen. Dann drehen wir und fahren wieder zurück nach Taraz, um dort in der Nähe über die Grenze nach Kirgistan einzureisen. So der Plan.

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