Ysyk Köl

Der Ysyk Köl (Warmer See) liegt im Nordosten Kirgisiens in über 1600 m Höhe, ist bis zu 700 m tief und über 6000 qkm groß. Er ist unser nächstes Ziel.

Zuerst ging es am Dienstag von Bishkek aus über eine sehr gut ausgebaute 4-spurige Straße, wir konnten mal wieder 75 km/h fahren. Die ersten 110 km führte die Straße direkt an der Grenze zu Kasachstan entlang, auch hier war wieder der Unterschied zu den Ländern erkennbar. Während es in Kirgisien grünt und blüht, weil das Land bewässert wird, war es auf der anderen Seite des Grenzzaunes nur braun und trocken.

Hier ein paar Bilder der Anfahrt zum See.  

mehr lesen 4 Kommentare

Song Köl

Ergänzend zum Vortag möchte ich noch erwähnen, dass wir unsere erste Radarkontrolle hatten, bei der wir angehalten wurden. Man erklärte mir, ich wäre in einer 40ger Zone mit 51 gefahren. Da ich vorher die Radarkontrolle und auch das Schild gesehen hatte, aufgrund des Straßenbelages nie und nimmer so schnell war, stritt ich das ab und erklärte, ich hätte eine Dashcam mit GPS im Auto und wir könnten das gern mal nachschauen. Des weiteren wollte ich mal das Foto sehen, was mir der Polizist aber nicht zeigen konnte. Dann machte ich ihm klar, ich würde jetzt gehen, das ganze mit erhobener Stimme und mit Nachdruck - und war erstaunt: Der Polizist versuchte nicht, mich aufzuhalten.

mehr lesen 0 Kommentare

noch einmal Song Köl

Am nächsten Morgen zeigte das Thermometer gerade einmal 4,5 Grad an – und es ist noch nicht lange her, dass wir 45 Grad hatten – was für ein Unterschied.

Wir entschieden uns, aus dem Nationalpark heraus und weiter gen Süden zur Stadt Naryn zu fahren. Dort wollten wir noch etwas einkaufen, anschließend auf einer kleineren Straße weiter Richtung Westen – mit so schlechtem Teerbelag, dass wir kaum über 40 km/h kamen – um dann den Song Köl noch einmal, dieses Mal von Süden aus, anzufahren. Anschließend  weiter auf der Westseite vorbei am See auf die Hauptstraße A367.

Diese Straße führe lt. Karte der gleichnamige Fluss Naryn. Dort wollen wir zur Mittagszeit einen Stellplatz suchen und für den Rest des Tages bleiben – so der Plan. Doch weit gefehlt. Es gab keine Chance, den Fluss anzufahren, so dass wir wieder einmal länger als geplant unterwegs waren. Wir erreichten die Abzweigung gegen Abend, mussten dann noch ein paar Kilometer eine grob geschotterte Piste bis wir endlich einen Platz unweit eines Flusses fanden. 

mehr lesen 0 Kommentare

Abseits der Straßen

Mit niedrigem Reifendruck (ich hatte für die Pistenfahrten den Druck auf allen Rädern gesenkt, damit das Fahren einfacher ist und hatte keine Lust, für gut 50 km Teer den Druck wieder anzuheben) ging es jetzt gen Westen auf der A367. Es war auch gut, dass der Reifendruck so niedrig war, denn der Belag ließ mal wieder sehr zu wünschen übrig.

An einer Baustelle verpassten wir die ursprünglich geplante Route, aber das war auch kein Problem – war es nach den Eindrücken im Gebirge mittlerweile langweilig, die Hauptstraßen durch ein beackertes Flusstal, beidseitig von Bergen eingerahmt, zu durchfahren. Was vor ein paar Tagen noch schön anzuschauen war, wurde nach den Panoramen und Aussichten bei den An- und Abfahrten zum und vom Song Köl einfach langweilig.

mehr lesen 2 Kommentare

Die letzten Tage in Kirgisien

Kurzfristig entschieden wir uns am Morgen, nicht mehr den Nationalpark zu besuchen, sondern uns so langsam weiter Richtung Tadschikischer Grenze aufzumachen.

Auf dem Rückweg zur Hauptstraße mussten wir erst einmal eine Herde 'überholen'.

mehr lesen 2 Kommentare