Verloren in der Gobi

Es ist Freitag Mittag. Jürgen und Gerda haben wir verloren. Wir warten schon zwei Tage am vereinbarten Treffpunkt; sie hätten längst hier sein müssen, sind aber nicht gekommen. Was sollen wir tun? Wir entscheiden uns fürs Weiterfahren, eine andere Möglichkeit sehen wir nicht. Falls sie wegen einer Panne nicht hier sein sollten, können wir nicht helfen: Wir wissen ja nicht, wo sie sind und suchen können wir sie deshalb nicht. Oder haben sie sich verfahren?

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Zur heissen Quelle und weiter nach Tsertserleg

Tsertserleg ist unser nächstes Ziel, doch vorher wollen wir noch zur  heißen Quelle.

Brigitte konnte morgens auf dem Spaziergang mit Oskar die verschiedenen Blumen auf unserer 'Schlafwiese' mit dem Fotoapparat festhalten, die ich euch gern zeigen möchte.

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Auf Nebenpisten ins Nirgendwo

Die Stadt Khovd ist unser nächstes Ziel. Wir haben die Möglichkeit, über die Hauptpiste von Ulastai nach Altai (eine Nord-Süd-Verbindung) und dann weiter über Darvi nach Khovd (von Ost nach West) zu fahren. Diese Verbindung nennt sich Südroute, da sie im Süden des Landes den Osten mit dem Westen verbindet. Wie wir im Reiseführer und auch auf der Homepage von Wolfgang und Gisela gelesen hatten, ist die Strecke von Altai bis Darvi allerübelste Wellblechpiste - und davon hatten wir immer noch genug. So entschieden wir uns, über Nebenpisten, die zwar nicht schneller, aber durchaus angenehmer sind, zu fahren.  Und ich kann jetzt schon sagen: die nächsten Tage waren nicht langweilig, wir hatten viel erlebt.

Zuerst waren wir in Uliastai noch einmal einkaufen, danach ging es wieder gen Süden. Die ersten ca. 80 km mussten wir auf der Hauptpiste bleiben, bis uns das Navi zur Kleinstadt Tsagaanchuluut führte.

Hier mal ein Anblick der Haupttrasse, die von der russischen Grenze bis Altai führt.

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Naadam-Fest

Nach einem ruhigen Frühstück machten wir uns so langsam wieder auf den Weg nach Khovd, um das Stadion zu suchen. Auf dem Weg dorthin fanden trafen wir noch ein französisches und ein belgisches Pärchen, die mit ihren Geländewagen in der Mongolei unterwegs waren. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, denn sie wussten, wo das Stadion ist. Doch es war, im Gegensatz zur gestrigen Aussage, noch kein Fest am Laufen. Man sah einige Bogenschützen am Üben, aber das war es schon.

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