Der Grenzübertritt

Auf geht's, wir wollen heute nach Russland rüber. Das Ganze schon 2 Wochen eher als ursprünglich geplant. Aber zum einen hat uns das Wetter und insbesondere der kalte Wind, der uns die ersten 2 Wochen der Reise (mit Ausnahme eines Tages) begleitete,  nicht dazu animiert, noch länger im Baltikum zu bleiben (wir werden das in den nächsten Jahren nachholen). Und dann sind ab 18.4. Bernhard und Brigitte auch in St. Petersburg und wir wollen die beiden unbedingt wiedersehen. So ziehen wir also den Grenzübertritt vor, denn ab heute gilt auch unser Visum.


Zuerst noch kurz zu Narva: Sie ist die drittgrößte Stadt und als anschauungswürdige Besonderheit hat diese Grenzstadt am Fluss Narva (Grenzfluß zu Russland) eine eindrucksvolle Wehrburg zu bieten. Auf der russischen Seite gibt es ebenfalls eine Wehrburg. Wir konnten Teile davon direkt am Grenzübergang sehen, aber ich wagte es nicht, die Kamera heraus zu holen. Direkt an Grenzübergängen sollte man das Fotographieren lieber bleiben lassen.

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St. Petersburg

Gegen 18:00 Uhr Ortszeit (seit Litauen sind wir eine Stunde voraus) erreichten wir den Camingplatz. http://www.camptom.com/de/camptom-shuvalovka/

 

Im Allradlerforum hatte ich von diesem Platz gelesen mit Hinweis auf die Koordinaten. Den von Bernhard vorgeschlagenen konnte ich nicht finden, so dass dieser die erste Wahl für mich war.

 

Wir also gegen 18:00 Uhr eingetroffen und wurden sofort vom Wachdienst mit der Frage: Camping? konfrontiert. Wir genickt und als Antwort: gekreuzte Hände - also geschlossen.

 

Aber irgendwie sind die Russen bzgl. Improvisation unschlagbar. Die Dame vom Sicherheitsdienst rief Olga an. Olga ist die Managerin dieses Platzes und sie entschied umgehend, dass die Saison nicht erst zum 1.5. sondern schon zum 15.4. zu beginnen hat.
Da sind die Russen wirklich unschlagbar, obwohl: in Lettland war das ja auch schon so gehandhabt worden.

Wir wurden weitergeleitet auf unseren Stellplatz, die Dusche und Toilette (auf dem Bild die beiden Holz-Container ganz rechts) geöffnet und uns gezeigt (da war es sehr warm drin, die beiden Stromheizkörper scheinen schon länger zu laufen) und wir konnten uns unter Aufsicht des Sicherheitsdienstes auf eine ruhige Nacht vorbereiten.

 

Wir köpften dann noch eine leckere Flasche Sekt, stiessen auf unsere Einreise nach Russland an und liessen es uns für den Rest des Abends ganz gut gehen.

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St. Petersburg 2

Mit dem Bus vom Campingplatz in die Stadt. In jedem Bus sitzt eine Angestellte, welche die Fahrscheine verkauft. Die Dame hat manchmal ganz gut zu tun, wenn an den Haltestellen mehrere Personen einsteigen - aber niemand entkam ihren Augen und so quetschte sie sich von vorn nach hinten und dann von hinten nach vorn.

Die einfache Fahrt kostet pro Person ca. 60 Rubel, das sind ca. 1,10 €.

Ausgestiegen sind wir an der Metro-Station Avtovo - der Bus brauchte ca. 45 min. Es war schon interessant auf dem Weg zu U-Bahn. Vereinzelt waren mal Kirchen zu sehen, aber das Hauptaugenmerk fiel auf Hochhäuser in neuerem Stil, aber auch herunter gekommene Plattenbauten. Das hatte mit dem, was wir in St. Petersburg sehen wollen, wenig zu tun. 

Dann immer hinter den Menschen hinterher und hinein in die Metrostation, dort orientieren: wie funktioniert das hier? Es gibt Automaten, in denen man sein Geld versenken kann, aber wieviel? Und wo müssen wir hin?

Wir also auf zum nächsten Schalter, die Mitarbeiterin verstand, wo wir hin wollten und übergab uns 4 Münzen. Dafür wurden wir auch wieder gut 120 Rubel los - also pro Münze ca. 55 Cent.

Hier in St. Petersburg benötigt man eine Münze, um durch die Sperre zu kommen. Und damit kann man dann, so lange und so viel und so weit man will, in ganz St. Petersburg das U-Bahn-Netz nutzen - für 55 Cent!

An der Station Ploschad Vosstaniya stiegen wir wieder aus (die Fahrt dauerte auch noch gut 20 min.), um direkt an den Newski Prospekt zu kommen. Die ist eine der berühmtesten Strassen Russlands (http://de.wikipedia.org/wiki/Newski-Prospekt). Es war faszinierend, mit der Rolltreppe hoch zu fahren; das nahm kein Ende. Dieses lag nicht daran, dass die Rolltreppe so langsam war, sondern dass die U-Bahn so tief unter der Erde liegt.

Doch irgendwie hat es mit der Orientierung nicht geklappt, denn statt zum Eremitage zu kommen, landeten wir auf der anderen Seite es Newski Prospekt, was aber auch nicht unbedingt negativ war. Wir hätten sonst folgende Gebäude auch nie gesehen:

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St. Petersburg 3

Die Sonne scheint - also aufstehen. Wir kommen tatsächlich mal früher aus den Betten, so dass wir um 10:00 Uhr schon wieder an der Bushaltestelle stehen. 
Vielleicht ist für euch 10:00 Uhr schon etwas spät, aber man darf nicht vergessen: Oskar fordert auch seinen Morgenspaziergang. Und während ich mal wieder für den Abwasch zuständig war (wie fast jeden Morgen), war Brigitte noch eine gute Stunde mit dem Hund unterwegs.

Also: um 10:00 Uhr zum Bus, der auch rechtzeitig kam und ab in die City. Da wir ja gestern lernten, wie man hier mit der U-Bahn fährt, sind wir noch einmal umgestiegen, um dichter an die Eremitage zu kommen - man muss seine Füße immerhin auch so weit wie möglich entlasten.

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St. Petersburg 4

Es war ein Ruhetag eingeplant. Die Füße taten noch immer weh und das Wetter verhieß nichts Gutes- es war Schnee angesagt. 

Wir haben noch lange nicht alles von St. Petersburg gesehen. Mein Spruch ist immer: Man braucht 2 Wochen für St. Petersburg; eine Woche für die Stadt und eine Woche für die Eremitage.

Doch wir wollen uns mit dem begnügen, was wir bisher gesehen hatten. Brigitte wollte noch einmal die Waschmöglichkeit ausnutzen (die Bettwäsche sollte mal einer Behandlung unterzogen werden) und das Auto von innen säubern

Wir bemerkten auch,  dass die Wasserpumpe sich hin und wieder meldete. Das bedeutet, dass irgendwo die Leitung ein Leck hat und ich musste suchen, denn im Kofferraum war es an einer Stelle schon etwas naß. Das Leck war dann auch bald gefunden und repariert. Bei der Gelegenheit wurde auch der Wasserhahn im Bad 'aktiviert', denn er machte auch noch Probleme. Und seit gesten geht das Schloß der Beifahrertür nicht mehr - wurde also auch repariert. 

Gegen 15:00 Uhr und total durchgefroren machten wir mal Feierabend und die Heizung an.

Dem Oskar war auch schon kalt und er nutzte sofort die warme Luft, die aus den Ausströmern kam. 

Die nächsten Tage wurden torumäßig vorbereitet und das Internet malträtiert, denn auch ihr wollt ja gern weiterlesen, was wir so erleben. 

Und seit ca. 17:00 Uhr fällt der Schnee vom Himmel, es soll heute nacht durchschneien. Lassen wir uns überraschen - ich werde bei nächster Gelegenheit berichten.

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Schloß Peterhof

Mit Brigitte und Bernhard machten wir uns heute mittag auf zum Schloß Peterhof (http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Peterhof). Dieses Schloß liegt gut 4 km Wanderweg von unserem Campingplatz entfernt.


Es handelt sich um eine wunderschöne Palastanlage, leider waren aufgrund der Jahreszeit (und ausserhalb der Saison) die Wasserspiele noch nicht an. Trotzdem konnte man die Pracht des Gartens auf sich einwirken lassen und sich vorstellen, wie es hier im Sommer, wenn das Wasser läuft, wenn die Blumen blühen, wenn die Bäume voll im Laub stehen, aussehen wird.

Man kann sich aber auch die Massen an Besuchern vorstellen, die einem immer wieder durchs Bild laufen. 

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Weliky Novgorod

In Weliky Novgorod war ich 2006 schon einmal, dort gibt es den kleinen Kreml. Auf dem Weg nach Moskau ist es nur ein klitzekleiner Umweg. Doch vorher machten wir noch einen weiteren Umweg nach Puschkin. Dort gibt es den Katharinen-Palast mit dem Bernsteinzimmer. Doch leider ist Dienstags geschlossen, so dass wir uns mit einem Spaziergang durch den Park begnügen müssen. Es wird hier viel renoviert und überall im Garten sieht man Arbeiter, die die Anlage für die kommende Saison ab 01.05. rüsten

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Twer

Unser nächstes Ziel war Twer (http://de.wikipedia.org/wiki/Twer). Aber zuerst noch einmal zu gestern - es kam, wie es kommen musste: um 06:45 Uhr schlug die große Glocke, so dass wir fast aus dem Bett fielen. Das kommt davon, wenn man auf Kultur macht und vor einem Kloster übernachtet. Es wird uns eine Lehre sein.

So fuhren wir zeitig los Richtung Twer. Wir wussten, dass wir es nicht an einem Tag schaffen würden bzw. wollten, denn nach gut 300 km am Tag ist für uns eigentlich Feierabend. Mittags hielten wir noch an einer Gaststätte und gönnten uns einen leckeren russischen Fleischspiess, hier Schaschlik genannt. Und am frühen Abend suchten wir uns ca. 50 km vor Twer einen Schlafplatz an einem Waldrand, gut 800 m entfernt von der Hauptstrasse.

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Moskau

Nach einem 40-minütigen Fußmarsch erreichten wir die Metrostation, danach noch gut 15 Minuten Fahrt und wir befanden uns bei DEN Sehenswürdigkeiten. Leider fanden die Vorbereitung zur 70 Jahresfeier des Kriegsendes statt, so dass das Lenin-Mausoleum kaum noch zu sehen war und links und rechts die Tribünen erstellt wurden. Genau gegenüber wurden die Gebäude mit Gerüsten zugebaut - schade, da haben wir wohl die falsche Zeit erwischt. Aber bis nach dem 8. Mai wollten wir auch nicht warten.

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Tula

Nach einem Ruhetag sollte es in den gen Süden aus Moskau raus gehen. Die Stadt Tula (http://de.wikipedia.org/wiki/Tula)  hatten wir als nächstes Zeil auserkoren. Doch vorher musste ich noch einmal zum Kreml, da ich unbedingt ein Bild vom MAN vor der Basilius-Kathedrale benötigte. 2006 hatte ich schon ein Bild mit meinem Motorrad geschossen, da durfte der MAN nicht zurückstehen. Es waren auch nur knapp 10 km zu fahren und da Sonntag war, hoffte ich auf weniger Verkehr. Doch ein Polizist hatte etwas dagegen, dass ich auf direktem Wege anhielt, um das Foto zu schiessen. So musste ich noch mehr herumkurven, aber ich bekam mein Bild:

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Rjazan

Nach einer herrlich ruhigen Nacht, weit abseits der Strasse an einem See, den wir auf einer üblen Piste anfahren durften, steuerten wir Rjasan (http://de.wikipedia.org/wiki/Rjasan) an. Als markenter Punkt ragt die prächtige Uspenski-Kathedrale mit einer Höhe von 72 m hervor. Leider war das große Tor geschlossen, so dass wir sie nicht von innen besichtigen konnten. Es ist auch hier, wie an vielen anderen Bauwerken, noch einiges zu renovieren. Trotzdem faszinieren diese Gebäude, vor allem, wenn sie in so großer Anzahl auf geballtem Raum stehen.

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Der Goldene Ring

Das nächste Ziel ist der Goldene Ring (http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Ring). Dieser liegt nordöstlich von Moskau und beinhaltet u.a. folgende Städte:  Susdal, Uglitsch, Rostow Weliki, Sergijew Possad, Prereslawl-Slesski, Vladimir und Jarsolawl.
Unser vorrangiges Ziel für die Nacht war Susdal, da dort ein Campingplatz sein soll (wahrscheinlich der letzte für die nächsten Wochen) und ich gern mal wieder ins Internet wollte - ich möchtet ja alle lesen, was wir so erleben.
Durch Vladimir mussten wir durch, haben auch schon von weitem die interessanten Sehenswürdigkeiten erkennen können. Aber da wir auf der Weiterreise gen Osten wieder durch diese Stadt kommen werden, heben wir uns die Besichtigung dafür auf. Ebenso werden wir uns von Susdal nach der einen Nacht wieder verabschieden, um den Goldenen Ring zu bereisen, aber in ein paar Tagen werden wir wieder hier sein und dann auch wahrscheinlich für ein paar Tage länger. Besonders diese Stadt hat es in sich - und alles liegt relativ dicht zum Campingplatz, so dass wir auch Oskar auf den Trips mitnehmen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Susdal
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Susdal

Man ist ja flexibel - und so stehen wir noch immer hier auf dem Camping in Susdal.

Wir wollten gerade los (am 29.4.), als Bernhard und Brigitte verfrüht hier auftauchten. Und da das Wetter einfach herrlich war, wurden die Pläne umgestoßen, die Leiter wieder von Heckträger herab genommen und für die nächsten 2 Tage der Campingplatz bezahlt.

 

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Sergijew Possad

Genug gefaulenzt, wir wollen weiter. Die beiden deutschen Pärchen schwärmten beide von 2 Städten des Goldenen Ringes, eine davon ist Sergijew Possad mit dem DreifaltigkeitsKloster. Dies ist auch die wichtigste touristische Attraktion in Sergijew Possads, das sich weithin sichtbar im Zentrum der Stadt befindet

Wir haben nun schon einige Klöster, Kirchen und Kathedralen gesehen, aber dieses ist einfach das bisherige Highlight. Es gehört zu den größten Klosteranlagen in Russland. Die vielen Kirchen mit den golden glänzenden Kuppeln sind in sehr gutem Zustand und beeindrucken mit ihrer Schönheit. Wir sind begeistert, der Besuch hat sich wirklich gelohnt. 

Da es ein Samstag ist, das lange 1.Mai-Wochenende und dazu noch wirklich schönes Wetter, sind natürlich auch viele Russen unterwegs, so dass es doch zu größeren Menschenansammlungen kommt.

In einige Kirchen kommt man, wie auch ins Kloster selber, ohne Eintritt hinein. Zum Teil stehen lange Menschenschlangen an, so dass wir uns das ersparen - zuviel Kultur tut auch nicht gut. 

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Jaroslavl

Bei Regen treffen wir in Jaroslawl ein und stellen unser Auto mitten zwischen den Sehenswürdigkeiten am Strassenrand ab, direkt vor einer Kathedrale. Hier geht ein Flanierweg ab, auf dem die Leute Richtung Wolga spazieren. Der Fußweg und die Strasse sind durch ein paar wenige Meter 'Park' (Bäume und Matsch vom Regen) abgetrennt- wir beschliessen, dass dieser Parkplatz auch unser Schlafplatz für die Nacht bleiben soll.

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Susdal 2

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht (wir wurden nicht gestört, nur hin und wieder fuhr ein Auto vorbei) mit reichlich Regen nutzte ich morgens eine schauerfreie Stunde, um mit Oskar noch einmal an die Wolga zu gehen.

Wieder zogen die Regenwolken auf, der Himmel war total grau und wir beschlossen, auf eine weitere Besichtigung zu verzichten und weiter gen Osten zu ziehen - dort soll es besseres Wetter geben.

Also los. Unterwegs gab es wieder eine Verkehrskontrolle (gleich durch 3 Polizisten). Irgendwie hatten sie Schwierigkeiten mit meinem Führerschein, doch nach gut 5 Minuten per Funk nachfragen bekam ich die Papiere alle wieder und wir durften weiterfahren.

Unser nächstes Ziel sollte ein Kloster in der Nähe von Susdal sein, wo wir auch schlafen wollten, aber da uns wieder einmal der Regen begleitete, fuhren wir den bekannten Campingplatz an, um dort noch einmal die warme Dusche ausnutzen zu können und auch die Waschmaschine, da beim vorletzten Schlafplatz ein kleines 'Problem' aufgrund einer nassen Wiese  auftrat und dadurch meine Hose etwas viel Matsch an den Beinen hatte.

Gegen 20 Uhr klopfte es an unserer Tür und draussen standen Sascha und Serge, 2 Russen, die seit dem späten Nachmittag nebenan zelteten und schon von Oskar auf seiner Art begrüsst wurden.

Die beiden brachten selbstgebrachten Schnaps mit und es wurde eine luste halbe Stunde, in der wir radebrechend eine Unterhaltung aufkommen liessen. Die beiden kommen weit aus dem Norden und wenn wir sie richtig verstanden haben, wollten sie hier angeln.

Doch nach gut 30 Minuten war ihnen wohl zu warm (sie waren dick angezogen) und so verzogen sie sich wieder - es war trotzdem ganz lustig.


Noch zur Ergänzung: heute haben wir die ersten 5000 km, bisher ohne Pannen und nennenswerten Problemen, hinter uns gebracht.

 

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Sonne Sonne Sonne

Wir wollen endlich in die Sonne und lt. Wetterkarte scheint es Richtung Osten besser zu sein.

Aber hier in Susdal schien am Dienstag vormittag auch die Sonne und wir liessen uns Zeit mit dem Aufbruch.


Kaum sind wir am Mittag gestartet, trafen wir am Ortausgang auf Jürgen und Gerda. Wir kannten uns aus dem Allradlerforum und hatten ein paar Male bzgl. der Reise kommuniziert.

Sie sind erst 3,5 Wochen nach uns gestartet, aber auch schon da. Ihr Weg heute sollte zum Campingplatz Susdal gehen. Wohin dann, das stand wohl noch nicht fest. Wir gaben noch ein paar Tipps und verabschiedeten uns nach einiger Zeit. Mal sehen, ob wir uns wiedersehen. Die Chance besteht, denn auch sie wollen auch in die Mongolei.

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Nishniy Novgorod

Diese Stadt ist die fünftgrößte Russlands und liegt direkt an der Wolga. Hier fliesst auch die Oka in die Wolga und so genossen wir erst einmal den Blick auf das Wasser.

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Cheboksary

Zuerst noch zu Nizhniy Novgorod: Am Morgen genossen wir noch eine Tasse Kaffee im Bett und schauten durch unser Küchenfenster auf die Wolga. Es gab doch das eine oder andere interessante zu beobachten. Leider sind die Bilder aufgrund des nicht ganz sauberen Fensters etwas unscharf geworden, aber ich glaube, man kann doch sehen, was da kommt.

Auf dem 3. Bild ist ein Rundfahrtschiff zu sehen. Es wurde morgens einfach mit dem Bug auf den Strand gefahren und jetzt wartet man auf Kundschaft.

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Kazan

Bevor wir am vormittag starteten, nutzten wir den nötigen Gang mit Oskar, um den Feierlichkeiten ein bisschen beizuwohnen. Im Gegensatz zu größeren Städten (Cheboksary ist mit ca. 450.000 Einwohnern für Russland wohl noch eine Kleinstadt) gab es hier keinen großen panzer-und Geschützauftritt, auch die Flugzeuge wurden nicht gesichtet, doch eine Menge Uniformierter war schon angetreten.  

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Weiter Richtung Perm

Die großen und wichtigsten Sehenswürdigkeiten haben wir zum größten Teil durch und es geht weiter auf der M7 gen Osten. Die M7 ist die wichtigste Transitstrecke nach Osten und hier fahren eine Menge LKW's in beide Richtungen.

Ich weiss nicht, ab es an Tatarstan liegt, aber die Strassen sind hier in einem relativ guten Zustand. Es wird zwar noch an einigen Ecken gebaut, aber man kommt gut voran. Unsere Reisegeschwindigkeit liegt bei 75 km/h. Mehr wollen wir nicht, denn das Fahren bedarf doch hoher Konzentration, denn trotz gutem Pflaster muss man aufpassen, ob nicht doch wieder Schlaglöcher umfahren werden müssen. Hinzu kommt die hohe Polizeipräsenz und die vielen Blitzer.

Das Geld wollen wir uns sparen. Nicht so einige Russen, die mit ihren Pkw die LKW und uns überholen, auch an den unmöglichsten Stellen. So zogen 2 PKW in einer Baustelle an uns vorbei und wurden ca. 500 m weiter gleich rausgewunken.

Die Land hat sein Aussehen mittlerweile auch verändert, nicht nur aufgrund des recht guten Strassenbelages. Während die Schnellstrassen zwischen St. Petersburg und Moskau kilometerweit durch die Dörfer, dicht an den Häusern vorbei führen, sind hier die Ortschaften doch etwas weiter entfernt. Sie sehen auch gepflegter und sauberer aus als im Westen  des Landes.

Ebenso wird auch mehr Ackerbau betrieben. Hier in Russland liegt sehr viel Land brach und wird nicht bearbeitet, so insbesondere im Westen, aber jetzt sieht man z.T. riesige Felder, die gepflügt und eingesät sind.

Inzwischen ist allerdings auch der Frühling mit Macht eingekehrt. Es ist wesentlich grüner geworden und wir haben seit dem 5.5. fast ausschliesslich Sonnenschein und können durchaus in der Sonne auch die Jacken aus lassen. Allerdings wird es nachts doch noch reichlich kalt.

Man kann hier in tieferen Landspalten oder sehr schattigen Waldrändern durch aus auch noch Schnee entdecken.

So auch auf diesem Bild (wir machen hier gerade wieder eine Mittagspause). Oben mittig des Bildes ist der weisse Fleck noch tatsächlich Schnee. Hier am Wasser haben wir knapp 20 Grad.

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Perm

Ein paar Male hat man uns darauf nett hingewiesen, dass wir wohl am Rasen wären – massenhaft Kilometer. Mittlerweile sind wir seit 6 Wochen unterwegs und haben jetzt 6500 km hinter uns gebracht.

Heute erfahre ich von den anderen 3 Pärchen, die wir noch in der Nähe von Moskau getroffen hatten, dass sie mittlerweile alle schon ca. 1000 – 1300 km vor uns sind – und wir rasen!!!.

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Jekaterinburg

Gestern (13.5.) wollten wir Kilometer machen, insgesamt wurden es 360 km. Das Ziel ist Jekaterinburg oder, besser gesagt, das Kloster Ganina Jama.

Auf dem Weg überraschten uns immer wieder Schneereste, und das trotz der Temperaturen von über 20 Grad.

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Omsk

Von den letzten 3 Tagen gibt es nicht viel zu berichten. Morgens durfte Brigitte ihr Geschenk auspacken (noch einmal ganz herzlichen Dank, liebe Karin) und nach einem Geburtstagsfrühstück ging es dann so langsam wieder weiter.

Unterwegs stand ich mit dem LKW in einer Kleinstadt am Strassenrand, Brigitte wollte noch kurz beim gegenüberliegenden Markt Gemüse und Brot einkaufen. Da sehe ich eine allgemeine Trinkwasserstelle und gleich nutzten wir diese, um unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen.

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Novosibirsk

Gut 630 km sind zu fahren - geplant mal wieder über 3 Tage, da wir ja Zeit haben.

Zuerst nach dem Frühstück mit Oskar los. Da wir ja nicht im Womo zu Abend gegessen hatten, war der Abwasch vom Frühstück schnell erledigt und wir sind gemeinsam los. Die Stadt Omsk hat eine interessante Altstadt mit Gebäuden aus mehreren Jahrhunderten.

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Krasnoyarsk

21.5. bis  24.5.

 

Am Donnerstag, 21.5., wollen wir wieder weiter, vorher verabschiedeten wir uns noch von unseren Gesprächspartnern im deutsch-russischen Haus. Das zog sich noch hin,so dass wir erst gegen Mittag los kamen.

Vorher kam noch ein Gewitterregen vom Himmer, die Strassen waren wieder naß und dreckig

und unser Auto..... Wir hatten es doch gestern erst gewaschen!!!

Nach genau 168 km war unsere Tour schon zu Ende, wir hatten mal wieder einen Schlafplatz an einem See gefunden. Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich ein eingezäuntes Areal, welches wir uns beim Spaziergang mit Oskar kurz anschauten. 

Kaum zurück bei Auto kam der Besitzer zu uns. Er sprach etwas englisch und auf unseren Hinweis, wir wollten hier nur schlafen, lud er uns zu sich ein. Wir sollten auf seinem Anwesen übernachten. Er bot uns auch die Nutzung seines Spa-Bereiches und des Kamins an. Das alles hätten wir kostenlos nutzen können. Da wir aber nicht so die Saunagänger sind, verzichteten wir darauf. 

Der Eigentümer, Kirill, ist mit einer Münchnerin verheiratet, die beiden wohnen mit ihren Kindern ein paar Kilometer entfernt. Wenn wir es richtig verstanden haben, ist er dabei, die Datscha als Wellness-Oase aufzubauen.

Wir wurden noch zum Tee eingeladen und bekamen etliche Getränge geschenkt. Die Gastfreundschaft der Menschen hier ist einfach umwerfend - vielen Dank Kirill.

Wir wurden noch zum Tee eingeladen und bekamen noch etliche Getränke geschenkt. Die Gastfreundschaft der Menschen hier ist einfach umwerfend – vielen Dank Kirill

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Listvyanka am Baikal

25.05. - 26.05.


Der Baikal - unser erstes ganz großes Ziel - wir haben es erreicht.

Hier der erste Blick

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Olchon

Ein kurzer Zwischenbericht: wir sind heute den 7. Tag auf Olchon und stehen gerade an einer Stelle, an dem Internetempfang möglich ist. Wir waren die ganzen Tage voll beschäftigt und hätten überhaupt keine Zeit gehabt, den Reisebereicht weiter zu führen.

Hier ein kleiner Hinweis zu unseren derzeitigen Tätigkeiten:

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Am Baikal / Insel Olchon

Der Baikalsee befindet sich in den Südsibirischen Gebirgen. Er ist mit 1642 Metern der tiefste und mit mehr als 25 Millionen Jahren der älteste Süßwassersee der Erde. Sein Abfluss, die Angar, fließt mit den Jenissei in die Karasee des Polarmeeres. 1996 wurde die Baikal-Region zum Weltnaturerbe erklärt. 

Olchon ist mit einer Fläche von 730 km² bei einer Länge von 72 km und einer durchschnittlichen Breite von 10 km (maximale Breite 13,7 km) die größte Insel des Baikalsees.

Auf Olchon leben ca. 1700 Menschen. Hauptnahrungsquelle sind Fische, vorrangig der Omul, der in jeder erdenklichen Form zubereitet wird.

Olchon wurde erst 2005 an das Stromnetz angeschlossen, vorher konnte Strom lediglich mit Diesel-Generatoren erzeugt werden. Fließendes Wasser gibt es bis heute noch nicht, die Bewohner versorgen sich direkt aus dem Baikalsee, dessen Wasser Trinkwasserqualität hat.

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Auf nach Ulan Ude

Nach einer mehr oder weniger (eher weniger) ruhigen Nacht planen wir, die Fußgängerzone in Irkutsk anzuschauen. Da es aber am Morgen anfing zu regnen, nahmen wir davon Abstand. Jürgen wollte gern noch an den Stausee bei Irkutsk, dort liegt noch ein alter Dampfschiff-Eisbrecher. So machten wir uns mit 2 Autos auf den Weg dorthin. 

Es war schon interessant, dieses Alteisen zu besichtigen. Aber das Schiff war leider etwas herunter gekommen. Die Restauration und Pflege lassen sehr zu wünschen übrig. Trotzdem war es interessant. Wir waren auch unten im Maschinenraum, zum Glück lagen dort keine Kohlen mehr, so dass wir nicht schaufeln musten

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Ulan-Ude

Gegen 11:00 Uhr holte uns Nastja an unserem Stellplatz ab, wir fuhren gemeinsam mit einem Marschrutka (http://de.wikipedia.org/wiki/Marschrutka), das sind Kleinbus-Sammeltaxis, in die Stadt. Zuerst befürchteten wir, dass Oskar nicht mitdurfte, aber das hat der Fahrer dann doch erlaubt.
Sehr viel hat die Stadt nicht an Sehenswürdigkeiten zu bieten, aber Nastja (sie verdient ihr Geld als Deutschlehrerin und zwischendurch als Fremdenführerin) hat versucht, uns doch einige interessante Dinge zu zeigen und auch zu erklären. 
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Kloster Iwolginski Dazan

Liebe Nastja, vielen Dank für die Zeit, die du dir für uns genommen hast. Bzgl. gestern hatte ich mich schon geäussert, heute gab es noch die Steigerung. Du hast uns so viel erzählt von einer Religion, mit der wir noch nie Kontakt hatten,. Wir haben wieder sehr viel gelernt. Vielen vielen Dank.

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