Turkmenistan

Um 8.30 Uhr standen wir am Grenztor. Da wir direkt davor die (sehr ruhige) Nacht doch verbrachten, hatten wir es ja nicht weit. Wir waren die ersten und wurden auch sehr schnell eingelassen. Ein Grenzer fuhr noch den PC hoch und dann ging es los.

Wir hatten uns gut vorbereitet, denn wir hörten im Vorwege, dass die Uzbeken gern die Fotos auf der Kamera und dem Handy anschauen und, sofern die Bilder ihnen nicht zusagen, diese löschen. Auch die Laptops schauen sie gern durch.

Also im Vorwege alle Bilder genügend gesichert, ein Laptop unter der Bettdecke versteckt und den 2. Lappi, der nur für die Diagnose für unsere Heizung wichtig ist, darauf drapiert – es könnte ja sein, dass wir durch ein Röntgengerät geschickt werden.

Doch die große Ernüchterung kam – es hatte sich kein Mensch für unsere Geräte interessiert. Nach gut 45 min waren wir durch. Und das allerschlimmste: für die Registrierungen hat sich ebenfalls kein Mensch interessiert.

Vielleicht haben wir bei der Ausfahrt auch nur Glück gehabt, denn unser Oskar hatte fast alle wieder in seinen Bann gezogen. Schon bei der ersten Kontrolle war ein Hundeführer, der sich mit Brigitte über unseren Hund unterhielt und etwas später zur der nächsten Kontrollstation seinen einjährigen Cockerspaniel holte. Fast alle Grenzer schäckerten mit Oskar rum, einige wollten ihn auch gleich streicheln. Vielleicht lag die umkomplizierte Abfertigung an unserem Hund, wir können nur spekulieren.

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