Uzbekistan

Der Grenzübergang war ganz anders, als wir es uns vorstellten bzw. befürchteten. Auf der Tadschikischen Seite ging es mit knapp 20 min. relativ schnell. Danach rüber zur ersten uzbekischen Kontrolle, die Autodaten mussten erst einmal in einem großen Buch festgehalten werden. Dann die Frage, ob ein Hund an Bord wäre, was wir bejahten. Also auch seine Daten, insbesondere das Veterinär-Zertifikat, wurde eingetragen und ich musste knapp 5 € dafür bezahlen.

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Tashkent, Hauptstadt Uzbekistans

Zum Glück ließen die Temperaturen am Freitag abend aufgrund eines aufkommenden Windes und etwas Bewölkung nach, so dass die Nacht mal wieder angenehmer wurde.

Da auch am Samstag vormittag die Sonne nicht dauerhaft zum Vorschein kam und die Temperaturen damit ganz angenehm, nutzten wir den Tag, um eine Sightseeing-Tour mit dem Bus zu unternehmen.

Anbei ein kleiner Überblick über die Stadt.

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Gestrandet in Tashkent

Nach 6 Nächten in Tashkent hatten wir genug von der Stadt – wir wollten raus und fuhren am Dienstag mittag auch ab.

Noch 2 Tage und die erforderliche Einladung/Reverenznummer soll lt. Visa-Agentur bei uns eingehen. Die Zeit nutzten wir und fuhren gen Nordosten in die Berge zu einem Stausee. Nach gut 75 km konnten wir wieder Berge sehen.

Unterwegs konnte ein Polizist es nicht lassen und musste uns unbedingt anhalten. Irgendwie wusste er aber nichts mit uns anzufangen – so etwas passierte ja nicht zum ersten Mal – doch ein Blick in den Koffer musste geworfen werden. Dann Pass und KFZ-Schein besichtigen und in einer Kladde notieren.

Na gut, er hatte seinen Spaß und wir waren etwas genervt, denn das passierte zu oft in den letzten 6 Monaten.

Die Berghänge waren teileweise schneebedeckt, ein schöner Anblick. Wir fanden einen Schlafplatz mit Blick auf die Berge und den Stausee – schöner als in der kleinen Straße vor dem Art Hostel in Tashkent.

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Samarkand

Um die Mittagszeit fuhren wir endlich raus aus Tashkent Richtung Samarkand. Lt. Landkarte soll es sich bei unseren nächsten Strecken um autobahnähnliche Straßen handeln - das tut es auch, wenn man betrachtet, dass die Straßen 4-spurig gebaut sind. Aber besonders gut ist der Straßenbelag ausserhalb Tashkents leider nicht. Dafür entschädigen so manche Ausblicke auf andere Verkehrsteilnehmer.

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Bukhara

Bei Regen sind wir morgens gestartet, aber im Laufe der Strecke klarte es wieder auf.

Das Land zwischen den Städten war nicht besonders interessant. Während es von Tashkent aus kommend die letzten 100 km vor Samarkand etwas bergig wurde (im Hintergrund lag schon wieder frischer Schnee (die hohen Temperaturen sind vorbei), gab es auf der Strecke nach Bukhara nicht viel zu sehen ausser der Landwirtschaft. Sehr häufig war Baumwolle angepflanzt und man konnte immer noch Menschen bei der Baumwollernte sehen.

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Warten auf die Visa

Vormittags machten wir erst einmal einen ausgiebigen Spaziergang zum ehemaligen Gefängnis, das heute ein Museum ist. Oskar durfte mit hinein, was wir schon am Vortage erfragt hatten. Das Museum war ganz interessant, vieles aus den letzten Jahrhunderten war ausgestellt.

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Das größte Abenteuer unserer Reise

Am Donnerstag, morgens um 04:00 Uhr, war das Taxi pünktlich vor unserem Wagen. Ich wollte ja nach Tashkent zur Turkmenischen Botschaft, um unsere Visa abzuholen.

Die Taxifahrt war das größte Abenteuer, dass ich bisher auf dieser Reise zu bewerkstelligen hatte. Es kam der Taxifahrer, mit dem ich den Preis ausgehandelt hatte. Aber nicht er fuhr, sondern sein Bruder (hier sind wohl alles die Brüder, ob leiblich oder nicht, jeder scheint als sein Bruder vorgestellt zu werden). Da der Preis so günstig war, musste ich aber gestatten, dass er noch andere Leute mitnehmen könnte. Na ja, dagegen hatte ich nichts.

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Khiva

Am nächsten Morgen ging es schon um 9:00 Uhr los, für uns sehr früh. Aber bis Khiva waren es von unserem Stellplatz noch 540 km und da wir planten, spätestens am nächsten Mittag dort einzutreffen, mussten wir an diesem Tag einiges an Kilometern schaffen (deshalb auch noch der späte Start am Vortag). Es ging an Bukhara vorbei und die Gegen wurde immer trostloser. Mittlerweile wechselte es in eine Halbwüste. Die Straße wurde zum Teil schon neu ausgebaut (wieso gleich 4-spurig, entzog sich unseren Kenntnissen, denn es herrschte nur wenig Verkehr in dieser toten Gegend).

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