Nordkap

Das Nordkap (oder Nordkapp, wie von den Norwegern geschrieben) stand nicht unbedingt auf unserer Reiseliste ganz oben. Doch wenn man schon mal so weit in Nordnorwegen ist, dann ist es dorthin auch nicht mehr weit.

Die russische Grenzabfertigung ging relativ schnell über die Bühne, wir waren nur erstaunt, dass auch Oskar bzgl. seines Chips überprüft wurde. Bei der Einreise hatte sich niemand für ihn interessiert.

Auf der norwegischen Seite dauerte es etwas länger. Der Grund waren die Einreise- bestimmungen für Hunde. Aus der am nächsten gelegenen Stadt Kirkenes kam eine Tierärztin, die ihm eine Tablette gegen Bandwürmer verabreichte. Wir hatten verpasst, dieses von einem Tierarzt in Murmansk durchführen zu lassen. So war noch eine 24 stündige Quarantäne im Auto von Nöten.

Da wir die Grenze gemeinsam mit Dani und Rainer überschritten, durften wir ausnahmsweise die Quarantäne auch auf einem Parkplatz in Kirkenes durchziehen.

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Lofoten

Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Seit circa 6000 Jahren sind die Lofoten bevölkert. Ursprünglich lebte man dort vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen. Je nach der Größe des Fischfangs ging es den Einwohnern Lofotens gut oder schlecht. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen führten. Auch heute noch, wie in der bisherigen Geschichte der Lofoten, dreht sich alles um Fisch. Die Einwohner betrieben das ganze Jahr über Fischfang und führten üblicherweise auch noch kleine landwirtschaftliche Betriebe. 
Jedes Jahr von Januar bis April kommen große Schwärme von Kabeljau (norwegisch-arktische Dorsche) vom Norden in die Meeresregion der Lofoten zum Laichen. Der Fischfang in diesen Monaten war die mehr als ausreichende Lebensgrundlage der Menschen, die zu allen Zeiten hier lebten. Heute kommt als weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor der Tourismus hinzu.

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Auf der Flucht...

... vor dem Regen, dem Wind, der Kälte. Ja, das sind wir. Es macht kaum noch Spaß. Seit 4 Wochen sind wir in Norwegen und haben kaum die Sonne genießen können. Nachdem wir mit der Fähre von Lödingen nach Bognes die Lofoten verließen, ging es nur noch eine kurze Strecke im Dauerregen an Fjorden entlang. Wir hielten vor einem Museum und als der Motor ausgestellt wurde, hörte wie auf Kommando überraschenderweise der Regen auf. 

Wir standen vor einem Kriegsdenkmal, aber da kaum etwas richtig zu erkennen war, schenkten wir uns auch die Fotos.

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Süd-Norwegen

Unsere Hoffnungen, noch den nächsten Tag auf diesem Platz zu verbringen, wurden im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. In der Nacht zogen starke Böen auf, die uns in keinster Weise zum Bleiben animierten.

Wir hatte die Chance bekommen, noch zwei weitere Lachse und 3 Makrelen einzupacken und so machten wir uns wieder auf den Weg - mit einem mit frischem Fisch gefülltem Gefrierfach.

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