Die erste Woche in der Türkei

Wir nahmen den Grenzübergang in der Nähe von Ipsala. Bereits letztes Jahr waren wir hier aus der Türkei ausgereist und mir war ein bisschen mulmig zu Mute. Zum einen, weil ich hier beim letzten Mal viel Ärger mit einem äusserst unfreundlichen Grenzer bei der Röntgenstation hatte, zum anderen, weil unser Wein-und Biervorrat dieses Mal nicht gerade klein war und wir die Freigrenzen weit überschritten. Doch wir hatten Glück, man wollte nur kurz schauen, ob es wirklich ein Camper ist. Für die Kofferräume und deren Inhalt interessierte sich dieses Mal keiner.

Bei Gelibolu überquerten wir mit einer Fähre die Dardanellen – man quetschte uns als Letzte rauf und die Heckklappe ging nicht mehr zu Schließen. Ich glaube allerdings, dass die nie geschlossen wird. Auch ein 'Blinder Passagier' nutzte unser Auto – allerdings dann doch nicht die ganze Überfahrt. Unterwegs sahen wir noch ein paar Delfine – ich hoffe, die sind auf dem Bild zu erkennen.

mehr lesen 0 Kommentare

Viel Kültür

Am Freitagmorgen wurden wir gegen 06:30 Uhr von einem Gewitter geweckt. Gegen 10:00 Uhr kam das nächste Gewitter herunter. Und Sonne war für den Tag auch nicht angesagt. So setzten wir unsere Pläne um und machten uns auf den Weg. Zuerst ging es weiter gen Osten bis wir kurz hinter Manavgat in die Berge Richtung Seydisehir abbogen.

Doch der Regen ließ uns hier auch nicht im Stich. Immer wieder öffneten sich die Wolken. Das änderte sich am nächsten Tag – es regnete jetzt ununterbrochen. Trotzdem zogen wir unseren Plan durch und fuhren die Strecke Seydisehir, Taskent und Ermenek Richtung Mut – diese Strecke hatte uns Detlef empfohlen.

Trotz des Dauerregens war es eine interessante und landschaftlich schöne Strecke durch das Gebirge. Mehrere Pässe mussten wir überfahren – teilweise im dichten Nebel, denn die Wolken hingen richtig tief. Fotos haben wir aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht gemacht – wir waren froh, selber noch einiges sehen zu können und auf Bildern hätte das nicht gewirkt.

Doch von einer Ecke machten wir Bilder: es wurde ein neuer Staudamm gebaut – das dahinter liegende Tal (siehe Bilder) wird es in kurzer Zeit so nicht mehr geben.

mehr lesen 0 Kommentare

Ost-Anatolien

Wir hatten großes Pech: unsere Speicherkarte hat sich beim Auslesen der Bilder verabschiedet, so dass diese für die nächsten Tage nicht mehr greifbar sind. Es ist sehr schade, aber da kann man nichts mehr machen. Jeder Versuch, die Bilder zu retten, scheiterte.

Es ist aber nicht ganz so schlimm., denn von einigen Sachen hatte ich zum Glück auch mit dem Smartphone Bilder geschossen. Nur einen Tag kann ich nicht mehr rekonstruieren.

mehr lesen 0 Kommentare

Und noch mehr Highlights

Erst einmal hatten wir uns verfahren. Die Karte und das Navi stimmten nicht mit der Realität überein - oder wir haben das nicht richtig erkannt. Auf jeden Fall waren wir, dank der Hilfe eines Einheimischen, nach einer Stunde in etwa wieder dort, wo wir vorher gestartet waren. Aber dann auf dem richtigen Weg.

Zuerst passierten wir noch den Nazik-See, um nach etlichen Kilometern bei der Stadt Ahlat auf den Van-See zu stoßen. 

Ein paar Kilometer am Van-See vorbei und die Abzweigung zum Nemrut Krater war gefunden.

Mühevoll arbeitete sich der MAN die steile Anfahrt hoch. Zuerst war die Zufahrt noch geteert - mit den üblichen Löchern drin, um irgendwann in eine Piste überzugehen. 

Der Nemrut ist ein Vulkan mit ca. 7 km Durchmesser. 1881 war er das letzte Mal aktiv, damals brach auch der Gipfel ab und wurde weggeschleudert.

Im Krater gibt es einen Kratersee, einen der größten weltweit, sowie 2 Nebenseen.

mehr lesen 0 Kommentare